Welche indonesische Insel ist die richtige für dich? (+ Quiz)

Das erste Mal hier? Indojunkie versorgt dich mit Tipps rund ums Reisen, Arbeiten, Leben, Surfen, Tauchen und Backpacken in Indonesien. Hier findest du eine Zusammenfassung zum Reisen in Indonesien. Du willst nichts verpassen? Dann abonniere unseren Newsletter und schau dir unsere Indonesien Reiseführer an.

Ein Beitrag von Melissa Schumacher und Corinna Pleuser

indonesische-inselnIndonesien besteht aus über 17.000 Inseln und 9 Hauptinseln. Jede Insel hat ihren eigenen Flair. In diesem Artikel stellen wir dir die bekanntesten Inseln vor.

Indonesische Inseln: Quiz – welche Insel ist die richtige für dich?

Bevor wir dir die Inseln vorstellen, gibt es ein kleines Quiz: Welche indonesische Insel die richtige für dich ist? Finde es hier in 10 Fragen heraus!

Indonesische Inseln: Übersicht

Indonesische Inseln: Sumatra

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Orang Utans im Gunung Leuser Nationalpark

Fast Facts zu Sumatra
  • Religion: Islam
  • Fläche: 473.481km²
  • Touristische Infrastruktur: mittel bis gut
  • Zielgruppe: Taucher, Backpacker, Naturliebhaber, Surfer
  • Bester Startpunkt: Medan oder Padang
  • Regenzeit: November bis März (kann aber das ganze Jahr über regnen)

Sumatra ist die größte Insel Indonesiens und liegt nord-westlich von Java. Landschaftlich bietet dir Sumatra alles was du dir nur erträumen kannst!

Nach Sumatra kommen Reisende vor allem um Orang Utans in freier Wildbahn zu sehen, um Vulkane zu besteigen, kunterbunte Riffe beim Tauchen zu entdecken oder die besten Wellen der Welt zu surfen.

Sumatra bietet demnach etwas für jeden Reisetypen – ob Kulturinteressierte, Taucher, Naturelover, Surfer oder Trekking Fans. Letzteres zieht es meist in den vulkanischen Norden der Insel, während Surfer sich eher an die Westküste halten und Taucher die Insel Pulau Weh besuchen.

Sumatra ist vor allem bekannt für Orang Utans, die du im Gunung Leuser Nationalpark oder rund um Ketambe in freier Wildbahn erspähen kannst. Gleichzeitig bietet dir die Insel beeindruckende Vulkan-Touren, z.B. auf den Krakatau Vulkan inmitten des Meeres oder auf die Vulkane Sibayak und Sinabung in Berastagi.

Da Sumatra reich an Rohstoffen ist, ist der Bergbau weit entwickelt und beschäftigt einen großen Teil der Bevölkerung. Gleichzeitig spielen aber auch nach wie vor die traditionelle Landwirtschaft und vor allem die Palmölproduktion eine große Rolle.

Um Sumatra richtig kennen und lieben zu lernen, benötigst du genügend Zeit. Die Wege zwischen den verschiedenen Highlights der Insel sind oftmals lang und beschwerlich. In wenige Tagen kannst du nur einen oberflächlichen Eindruck der Insel bekommen. Viele Aktivitäten auf Sumatra müssen mit einem Guide oder in Gruppen angegangen werden. Dies führt dazu, dass das Backpacking in Sumatra teurer als z.B. in Java oder Lombok ist. Natürlich gibt es auch Wege die Insel auf eigene Faust und günstig zu bereisen. Dafür solltest du jedoch reichlich Zeit mitbringen!

Alle Beiträge zu Sumatra gibt es hier.

Sumatra Reisen: 3 Wochen Reiseroute durch Sumatra

Indonesische Inseln: Java

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Hinduistische Tempelanlage Prambanan – Foto von Reisenundessen.de

Fast Facts zu Java
  • Religion: Islam, teils Christentum
  • Fläche: 126.700km²
  • Touristische Infrastruktur: sehr gut
  • Zielgruppe: Surfer, Backpacker, Familien
  • Bester Startpunkt: Jakarta oder Yogyakarta
  • Regenzeit: Mitte November bis März

Java ist die am meisten bevölkerte Insel Indonesiens und Sitz der Hauptstadt Jakarta. Die Insel beherbergt mehr als die Hälfte der Einwohner Indonesiens und somit auch eine unglaubliche Anzahl an verschiedenen Bevölkerungsgruppen.

Die meisten Reisenden fliegen nach Java um die beeindruckenden Vulkane Bromo und Ijen, aber auch die berühmten Tempelanlagen Borobodur und Prambanan in der Nähe von Yogyakarta zu besuchen. Borobodur ist eine der ältesten Tempelanlagen der Welt und wurde 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Java bietet sowohl Surfern als auch Wanderern und Backpackern eine tolle Vielfalt. Besonders Ost-Java ist beliebt unter Surfern, während Yogyakarta das kulturelle Zentrum der Insel bildet und einfachen Zugang zu den Tempeln und den Vulkanen ermöglicht. Der Karimunjawa Nationalpark und die Thousand Island laden zum Entspannen, Schwimmen und Schnorcheln ein.

Java ist durch die vielen Vulkane sehr fruchtbar. Die Flora und Fauna auf der Insel ist davon sehr geprägt: Grüne Reisfelder und Vulkanebenen liegen dicht beieinander und bieten dir einen tollen Kontrast. Außerdem kannst du mit viel Glück das Java-Nashorn im Ujung-Kulon-Nationalpark beobachten, welches leider vor dem Aussterben bedroht ist.

In Indonesien ist Java als die Reiskammer des Landes bekannt, da die Insel stark von der Agrarwirtschaft geprägt ist. Heutzutage ist Java die am meisten entwickelte Insel in Indonesien mit einem gut ausgebauten Straßen- und Eisenbahnnetz. Jakarta und andere größere Städte wie Surabaya, Bandung und Yogyakarta haben sich zu großen Industrie- und Geschäftszentren entwickelt.

Je nachdem wie viel du auf Java sehen möchtest, solltest du ca. 2 Wochen einplanen, da die Strecken sehr viel länger sind als zum Beispiel auf Bali.

Alle Beiträge zu Java gibt es hier.

Reiseroute Java: Tipps für eine 2 Wochen Rundreise durch Java

Indonesische Inseln: Bali

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Padang Padang Beach im Süden von Bali

Fast Facts zu Bali
  • Religion: Hinduismus, teils Islam
  • Fläche: 5.780 km²
  • Touristische Infrastruktur: sehr gut
  • Zielgruppe: Taucher, Surfer, Yogis, Familien, Pauschalurlauber, Backpacker
  • Bester Startpunkt: Ubud, Canggu
  • Regenzeit: Oktober bis April

Bali ist die wohl bekannteste Insel in Indonesien und das nicht ohne Grund: Von eindrucksvollen Tempelanlagen und einer einzigartigen hinduistischen Kultur, über weltklasse Surfspots und tollen Tauchoptionen bis hin zu den berühmten Reisterrassen bietet dir diese kleine indonesische Insel unglaublich viel.

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Die meisten Touristen fliegen nach Bali um die einzigartige Kultur der Insel der Götter zu erleben, die Strände zu genießen und es sich einmal so richtig gut gehen zu lassen. 

Balis Küste ist beliebt unter Surfern, Tauchern und Schnorchel-Liebhabern. Die Westküste und der Süden von Bali bietet eine große Bandbreite verschiedener Schwierigkeitsgrade für Surfer (u.a. Uluwatu, Canggu, Kuta, Medewi), während die Ost- und Nordküste unter Tauchern sehr beliebt ist (u.a. Amed, Padangbai, Permuteran). Für Yogis ist die Gegend rund um Ubud sehr zu empfehlen, da die Gegend außerhalb der Stadt bezaubernde Reisterrassen bietet. Auch Canggu wird immer beliebter unter Yogis. 

Die Flora und Fauna der Insel ist vor allem bekannt für die Tempelaffen, die riesigen Banyan Bäume, Bambus, Kokosnusspalmen und eine Vielfalt an verschiedene Blumen (vor allem die Frangipaniblüte).

Die Wirtschaft Balis ist sehr vom Tourismus geprägt und die meisten Balinesen sind in der Tourismusbranche tätig. Gleichzeitig sind verschiedene traditionelle Kunsthandwerke eine weitere wichtige Einkommensquelle der Balinesen.

Da die Insel nicht sehr groß ist und alles recht schnell erreichbar ist, reichen 1 bis 2 Wochen um einen groben Überblick zu bekommen.

Alle Beiträge zu Bali gibt es hier.

Deine ultimative Bali Reiseroute: 2 Wochen auf Bali

Bali Norden: 2-Wochen-Reise-Route für Nord Bali

Indonesische Inseln: Lombok

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Tanjung Aan Beach in Süd-Lombok

Fast Facts zu Lombok
  • Religion: Islam, teils animistisch angehaucht
  • Fläche: 4.514km²
  • Touristische Infrastruktur: sehr gut
  • Zielgruppe: Surfer, Taucher, Backpacker
  • Bester Startpunkt: Kuta Lombok
  • Regenzeit: November bis März

Lombok wird oftmals die kleine Schwester Balis genannt, obwohl die beiden Inseln sehr unterschiedlich sind. Lombok, im Osten von Bali, ist noch nicht so sehr vom Massentourismus entdeckt worden und bietet dir neben weißen Sandstränden und türkisen Wasser auch den zweithöchsten Vulkan Indonesiens: Den Gunung Rinjani.

Die meisten Touristen fahren nach Lombok um die tollen und leeren Strände zu genießen, die Gilis auf einem Fahrrad zu erkunden oder den Gunung Rinjani zu besteigen. Besonders Kuta Lombok hat sich zu einem Backpacker Paradies entwickelt und du kannst in der Gegend viel unternehmen.

Surfer zieht es vor allem an die Südküste Lomboks, während Taucher eher an die Südostküste oder auf die Gilis reisen. Für Ruhesuchende sind die Secret Gilis sehr empfehlenswert.

Zwischen Bali und Lombok verläuft die Wallace Linie, eine biogeografische Grenze, die für die unterschiedliche Flora und Fauna in Asien und Australien verantwortlich ist. Somit ist der Süden Lomboks eher trocken, während der Norden recht grün und von dichtem Dschungel bedeckt ist. Das Gebiet rund um die Gilis ist bekannt für seine Meeresschildkröten.

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Die Wirtschaft Lomboks ist noch sehr agrarwirtschaftlich geprägt, jedoch ist die Tourismusbranche im Aufschwung und dominiert den Süden Lomboks. In den nächsten Jahren sind gigantische Entwicklungsprojekte im Süden von Lombok geplant um den arabischen Tourismus anzukurbeln.

Wenn du den Rinjani Vulkan besteigen möchtest und einen Abstecher auf die Gilis planst, solltest du einige Tage extra einplanen. 1 bis 2 Wochen solltest du dir für deine Lombok-Reise Zeit lassen um nicht in Stress zu verfallen.

Alle Beiträge zu Lombok gibt es hier.

5 Ultimative Reise-Routen für Lombok

Indonesische Inseln: Sumbawa

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Die Magie der Moyo Insel vor Sumbawa

Fast Facts zu Sumbawa
  • Religion: Islam
  • Fläche: 15.448km²
  • Touristische Infrastruktur: mittel
  • Zielgruppe: Backpacker, Surfer, Naturliebhaber
  • Bester Startpunkt: Sumbawa Besar oder der Westen der Insel
  • Regenzeit: Oktober  bis März, nur seltene Schauer

Sumbawa wird meistens überflogen oder mit dem Bus durchfahren, da es auf dem Weg von Bali und Lombok nach Flores liegt. Aber die recht große Insel zwischen Lombok und Flores hat sehr viel mehr zu bieten: Traumhafte Strände, beeindruckende Vulkane, weltklasse Surfspots, mystische Inseln und freundliche Locals.

Touristen kommen meistens zum Surfen nach Sumbawa. Die Süd-Westküste (Scar Reef, Super Sucks, YoYos, Tropicals) und der Nord-Osten (Lakey Peak) sind besonders beliebt. Für ein Schnorchel- und Dschungelerlebnis bietet sich die Moyo Insel an. Der Stratovulkan Tambora ist besonders interessant für Geologen; er sorgte 1815 für einen der größten Vulkanausbrüche der Geschichte.

Auf Sumbawa wird vor allem Reis und Mais angebaut, da der vulkanische Boden sehr fruchtbar ist und somit gute Nährstoffe für die Agrarwirtschaft bietet. Gleichzeitig unterstützen Kupfer- und Goldminen die wirtschaftliche Entwicklung der Insel.

Um einen groben Überblick über die Insel zu bekommen und um gleichzeitig genug Zeit zu haben, solltest ca. zwei Wochen einplanen.

Alle Beiträge zu Sumbawa gibt es hier.

4 Wochen Indonesien Rundreise für Backpacker – von Lombok über Flores nach Bali

Indonesische Inseln: Flores 

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Kelimutu Seen in Flores

Fast Facts zu Flores
  • Religion: Christentum
  • Fläche: 13.540km²
  • Touristische Infrastruktur: gut
  • Zielgruppe: Taucher, Backpacker, Naturliebhaber
  • Bester Startpunkt: Labuhan Bajo oder Maumere
  • Regenzeit: Dezember bis März

Flores besticht mit hohen Vulkanen im Inneren der Insel und savannenartiger Landschaft an den Küsten. Touristen kommen meist nach Flores um die Komodowarane im Komodo Nationalpark vor Labuan Bajo zu sehen oder in den umliegenden Meerestiefen zu tauchen. Aber auch traditionellen Dörfer wie Bena und die dreifarbigen Seen von Kelimutu locken viele Reisende jedes Jahr auf die Insel.

Flores ist demnach gleichermaßen interessant für Taucher, Kulturliebhaber und Trekkingfans! Vor allem die Gegend um die Komodo Inseln und rund um Maumere ist unter Tauchern beliebt, während Kulturinteressierte sich ins Landesinnere verirren sollten.

Flores ist eine der wirtschaftlich weniger entwickelten Inseln Indonesiens. Hier beschäftigen die Landwirtschaft, Fischerei und Algenplantagen immer noch den Großteil der Bevölkerung. Aber auch der Tourismus wächst, da es seit ein paar Jahren einen internationalen Flughafen gibt.

Je nachdem an was du interessiert bist, solltest du auf jeden Fall mindestens 7 bis 10 Tage für Flores einplanen, denn es gibt so viel zu sehen und die Fahrtwege zwischen den einzelnen Orten sind relativ lang.

Alle Beiträge zu Flores gibt es hier.

Backpacking Indonesien: Mit dem Roller quer durch Flores!

Indonesische Inseln: Timor

Fast Facts zu Timor
  • Religion: Christentum
  • Fläche: 34.000km²
  • Touristische Infrastruktur: gering
  • Zielgruppe: Naturliebhaber, Abenteurer, Taucher, Surfer
  • Bester Startpunkt: Kupang
  • Regenzeit: Dezember bis April

Im Vergleich zu dem Rest von Indonesien sieht die Landschaft in Timor sehr anders aus und ist eher trocken mit vielen Hügeln und savannenartigen Landschaften. Von schönen Stränden, weiten, flachen Flussläufen bis hin zu Hochland Grasebenen gibt es auf dem indonesischen Teil der Insel eine ganz andere Farbenpalette zu entdecken.

Touristen reisen nach Westtimor um die kleineren vorgelagerten Inseln zu besuchen, um auf Rote Island zu surfen oder traditionelle Dörfer, wie das Tamkesi Dorf, zu besuchen. 

Für Naturliebhaber ist die sehr andersartige Landschaft Westtimors interessant, denn durch die Wallace Line ist das Klima auf der Insel sehr viel arider und beeinträchtigt Flora und Fauna bedeutend! Die Landschaft erinnert eher an Australien.

Die Wirtschaft Westtimors ist größtenteils von Agrarwirtschaft bestimmt und noch nicht sehr weit entwickelt. Durch den noch nicht lange zurück liegenden Freiheitskampf Osttimors ist die gesamte Insel immer noch in einer Phase des Aufbaus und der Umstrukturierung.

Westtimor ist nicht besonders groß, aber durch die nicht besonders gut ausgebaute Infrastruktur, solltest du auf jeden Fall 1 bis 2 Wochen einplanen.

Alle Beiträge zu Timor gibt es hier.

Indonesische Inseln: Kalimantan

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Ruhe und Entspannung im Tanjung Puting Nationalpark – Foto: Janine Ritterath

Fast Facts zu Kalimantan
  • Religion: Islam, Christentum, Animistische Kultur
  • Fläche: 544.150km²
  • Touristische Infrastruktur: mittel
  • Zielgruppe: Backpacker, Naturliebhaber, Kulturfanatiker
  • Bester Startpunkt: Banjarmasin, Balikpapan, Palangkaraya
  • Regenzeit: November bis Januar, leichte Regensaison März bis Mai

Kalimantan ist der indonesische Teil Borneos und auch der größere Teil der Insel. Insgesamt ist die Insel Borneo die drittgrößte Insel der Welt, nach Grönland und Neuguinea. Kalimantan bietet Reisenden eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt. Am bekanntesten ist vermutlich der Tanjung Puting Nationalpark, wo du Orang Utans in freier Wildbahn erspähen kannst.

Kalimantan ist unglaublich reich an unterschiedlichen Landschaften: In Ost-Kalimantan finden Schnorchel-Begeisterte ein Paradies mit unzähligen Meeresschildkröten, während Naturliebhaber in Zentral-Kalimantan Orang Utans, Koboldmakis und Flugdrachen in freier Wildbahn bestaunen können. Als Kulturliebhaber findest du in Kalimantan die faszinierende Dayak Kultur, die dich mit ihrer Ursprünglichkeit in ihren Bann ziehen wird.

Kalimantan ist aus den Medien bekannt für die großen Palmölplantagen, die weite Teile des Regenwaldes zerstört haben und es noch heute tun. Dennoch kannst du in Kalimantan wahre Juwelen entdecken und gerade durch dein Interesse an dem noch vorhandenen Regenwald zeigen, wie wichtig dessen Erhaltung ist!

Die Wirtschaft Kalimantans beruht größtenteils auf der Nutzung von Bauholz und Agrikultur, vorwiegend der Anbau von Palmöl.

Um Kalimantan richtig kennen zu lernen brauchst du entweder einen guten Monat, denn es ist eine riesige Insel und die Verkehrsverbindungen sind nicht die schnellsten. Am besten beschränkt man sich auf einen bestimmten Teil Kalimantans, dann reichen auch ca. zwei Wochen.

Alle Beiträge zu Kalimantan gibt es hier.

Du planst eine Reise nach Kalimantan? 10 Dinge, die du wissen solltest

Indonesische Inseln: Sulawesi

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Fast Facts zu Sulawesi
  • Religion: Christentum (Nord-Sulawesi) und Islam (Süd-Sulawesi)
  • Fläche: 174.600km²
  • Touristische Infrastruktur: mittel bis gut
  • Zielgruppe: Taucher, Backpacker, Naturliebhaber
  • Bester Startpunkt: Makassar (Süd-Sulawesi) oder Manado (Nord-Sulawesi)
  • Regenzeit: Oktober bis April, aber ganzjährig gut zum Reisen
  • Beste Unterwassersicht: Juni bis Oktober

Sulawesi ist eine unglaublich vielfältige Insel, die mit ihrer sehr interessanten Form auf sich aufmerksam macht. Auf der Insel findest du alles; von Vulkanen und tropischen Nationalparks wie dem Lore Lindu Nationalpark, über einzigartige Kulturen wie die der Toraja bis hin zu Tauch- und Schnorchel-Destinationen wie die Bunaken und die Togian Inseln.

Die meisten Reisenden fahren nach Sulawesi um ein Stück von dem unberührten und noch ursprünglichen Indonesien zu erfahren und gleichzeitig die unglaubliche Natur zu erkunden. Die beliebtesten Ziele derzeit sind die Bunaken Inseln, das Tana Toraja Hochland, die Togian Inseln und der Lore Lindu Nationalpark.

Sulawesi – On The Road and Inside Indonesia

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Komm mit auf die Insel Sulawesi, wo Abenteuer noch möglich sind!

Trekkingfans können sich an Vulkanen wie dem Gunung Karangetan oder dem Gunung Soputan austoben. Für Kulturliebhaber stellt das Hochland von Tana Toraja eine der interessantesten Orte Indonesiens dar, da die Menschen in dieser Gegend ihre ursprüngliche Kultur und Religion über die Jahre weitgehend beibehalten haben. 

Naturliebhaber können auf Sulawesi einzigartige Tierarten entdecken, die du sonst nirgendwo findest: Der Koboldmaki, der Wildzwergbüffel, der Hirscheber und der Schwarze Makake sind nur ein paar davon. Auch die Pflanzenwelt lässt nicht zu wünschen übrig: Die mit dichten Regenwäldern bedeckte Insel liegt auf der Grenze zwischen den asiatischen und australischen Klimazonen und es konnten sich deswegen eine erhöhte Zahl an Tier- und Pflanzenarten entwickeln.

Traditionen bestimmen das Leben der Bewohner Sulawesis und die meisten sind als Fischer, Bauern oder Handwerker tätig. Die Tourismusbranche breitet sich jedoch immer weiter aus. In Zentral-Sulawesi gibt es zudem einige Minen.

Da die Insel sich sehr weit streckt solltest du – je nachdem wie viel du sehen möchtest – gute drei Wochen einplanen, denn der Transport von A nach B ist eher langsam. Die Anfahrtszeit zu den Togian Inseln ist nicht zu unterschätzen.

Alle Beiträge zu Sulawesi gibt es hier.

Nord Sulawesi: Eine Reise durch das unentdeckte Indonesien

Indonesische Inseln: Molukken (Seram)

Fast Facts zu den Molukken
  • Religion: Islam, Christentum
  • Fläche: 74.505km²
  • Touristische Infrastruktur: schlecht
  • Zielgruppe: Backpacker, Surfer, Naturliebhaber
  • Bester Startpunkt: Ambon
  • Regenzeit: Mai bis August in Zentral und Süd Molukken, Dezember bis März in Nord Molukken
  • Beste Unterwassersicht: Oktober bis April

Die Molukken sind ein Archipel von mehreren kleineren Inseln, die während der Kolonialzeit für ihre Gewürze bekannt waren und deshalb auch Gewürzinseln genannt werden. Die Inseln sind dünn besiedelt und offenbaren bergige Regenwälder und menschenleere Strände.

Die Inselgruppe ist vor allem für Reisende zu empfehlen, die unberührte Natur und das Ursprüngliche suchen, da die Molukken noch relativ wenig erforscht sind. Surfer finden auf den Molukken menschenleere Wellen und echtes Surf-Abenteuer. Für Wellenreiter ist vor allem die Insel Morotai zu empfehlen, während es Taucher meist nach Ambon zieht.

Für Vulkanbegeisterte ist der Vulkan Ibu in West Halmahera besonders interessant: Mit einer Unmenge an Vogelarten, wie der Nashornvogelart, dem Halsbandliest oder dem Wanderfalken finden Naturliebhaber ein wahres Paradies.

Die Holzindustrie und Agrarwirtschaft, vor allem der Anbau von Muskatnüssen und Nelken, nehmen einen großen Teil der Wirtschaft der Molukken ein. Gleichzeitig ist die Fischerei eine wichtige Einnahmequelle für Einheimische.

Da die Molukken aus vielen kleinen Inseln bestehen, solltest du je nachdem was du vor hast deine Zeit recht locker einteilen. Boote fahren oft nicht jeden Tag und je nach Seegang variieren die Strecken sehr.

Alle Beiträge zu den Molukken gibt es hier.

Indonesische Inseln: Westpapua

Fast Facts zu Westpapua
  • Religion: Christentum und Animismus
  • Fläche: 74.505km²
  • Touristische Infrastruktur: schlecht
  • Zielgruppe: Backpacker, Naturliebhaber, Abenteurer, Taucher (Raja Ampat)
  • Bester Startpunkt: Port Numbay (Festland Westpapua), Sorong (Raja Ampat)
  • Regenzeit: November bis März, aber ganzjährig gut zum Reisen 
  • Beste Unterwassersicht: Raja Ampat November bis April

Die Hälfte der Insel Neuguinea gehört zu Indonesien: Westpapua. Dieser Teil Indonesiens ist bekannt für dichten Regenwald mit üppiger Vegetation, indigenen Völkern und dem höchsten Vulkan Indonesiens.

Westpapua besitzt eine Ursprünglichkeit und Unberührtheit wie sonst fast keine andere Insel in Indonesien.

Die politische Lage in Westpapua ist nach jahrelangen Menschenrechtsverletzungen und einem ewigen Freiheitskampf nun mehr oder weniger ruhig. 

Besonders beliebt unter Reisenden sind der höchste Berg Indonesiens (Puncak Jaya – 5.003m) und das Baliem Tal, welches jedoch nur mit dem Flugzeug erreicht werden kann. Gleichzeitig ist Raja Ampat eines der besten Tauchgebiete der Welt und zieht jedes Jahr mehr Touristen an.

Das Reisen in Westpapua ist definitiv eher etwas für Backpacker und Abenteurer, die jedoch auch mehr Geld zur Verfügung haben. Denn viele Teile der Insel sind wegen Einschränkungen und strengen Auflagen, nicht so einfach zugänglich. Viele Reisen müssen demnach mit Veranstaltern gebucht werden. 

Der dichte und üppige Regenwald bietet eine einzigartige Flora und Fauna für jeden Naturliebhaber! Der Regenwald bietet bis zu 600 verschiedenen Vogelarten einen Unterschlupf! Unter anderem kannst du Kasuare, Wallabys, Baum Kangaroos, Schnabeligel, grüne Baum Pythons und vieles vieles mehr entdecken. Die Unterwasserwelt um Raja Ampat herum bietet eine sogar noch größere Vielfalt!

Leider wird Westpapua durch die indonesische Regierung ziemlich ausgebeutet, da es einen unglaublichen Reichtum an Bodenschätzen besitzt. Die größte Goldmine der Welt liegt in Westpapua und gleichzeitig werden die kostbaren Hölzer der Regenwälder abgeholzt.

Da die Reiserouten in Westpapua sehr begrenzt sind und du oft Touren über einen Veranstalter buchen musst, sind die Reisezeiten recht fix und hängen davon ab, was die jeweiligen Veranstalter anbieten. 2 Wochen sind eine gute Zeit – aber je länger desto besser, vor allem wenn du die einzigartige Kultur kennenlernen möchtest. Für Raja Ampat empfehlen wir auch knapp zwei Wochen, da die An- und Abreise bereits einige Tage in Anspruch nimmt.

Alle Beiträge zu Papua gibt es hier.

Titelbild: Kanenori (pixabay)

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  8. Ich will Kultur sehen (Tempel etc.). Keine Frage befasste sich mit Kultur. Ich interessiere mich weder für Affen noch für Mantas. Wohin muss ich jetzt?

  9. Toll, bei mir kam Sulawesi raus, wie passend :-)
    Wir waren letztes Jahr auf Bali (Tulamben und Pemuteran) und im November reisen wir nach Sulawesi, auf die Inseln Bunaken und Lembeh. Bin schon sehr gespannt, mit welchen Unterwasser-Highlights wir unsere Logbücher füllen können…

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    • Hi Pat, sollte es eigentlich. Wenn du mehrere Antworten angeben kannst, musst du immer auf den grünen Button “Absenden” klicken :) Melde dich gerne, ob es dann immer noch nicht geklappt hat! Liebste Grüße, Melissa

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