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Jakarta Sehenswürdigkeiten: 21 Highlights in der City

von Linda Ringel

Ein Beitrag von Linda Ringel und Klara Weidemann

Du bist für ein paar Tage in Indonesiens Hauptstadt Jakarta unterwegs und fragst dich, was du hier unternehmen kannst?

Finde in diesem Beitrag 21 abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten sowie sehenswerte Highlights von Jakarta. Haben wir was vergessen? Dann her damit in den Kommentaren.

Du möchtest Jakarta nicht auf eigene Faust entdecken? Dann schau dir die Touren auf Get Your Guide an. Dort gibt es eine große Auswahl an Stadtführungen.

Empfehlenswerte Hotels in Jakarta

1) Fraser Residence: zentral, schöne Aussicht, Selbstversorger-Appartements mit viel Platz

2) ARTOTEL Thamrin: schon gelegen in der Menteng-Region, recht internationale Gäste

3) Liberta Hotel: ganz im Süden in Kemang gelegen, schönes Design und sehr günstig

4) All Seasons Hotel: direkt bei der deutschen Botschaft, Grand Indo und Plaza Indonesia liegen um die Ecke, beste Lage, dafür noch recht günstig

5) Swiss-Belinn Airport: nur 20 Minuten vom internationalen Flughafen Jakarta entfernt, kostenlosen Flughafentransfer

6) Casa Luna Residence: etwas schickere Kost, in einer Umgebung mit vielen Straßenhändlern und Essensständen

7) Ibis Budget Menteng Hotel: super Lage mit einem Park, viel Streetfood und einer netten Rooftopbar ums Eck

Noch mehr Unterkunfttipps für Jakarta (Hostels, Airbnb und Airport Hotels) findest du hier.

1. Gehe auf Koloniale Spurensuche in Indonesiens Hauptstadt Jakarta

Indonesien war früher mal eine Niederländische Kolonie. Inmitten von Hochhäusern, hupenden Autos und Motorrädern kann man sich das heute allerdings nicht mehr wirklich vorstellen.

Du willst trotzdem eine Ahnung davon bekommen, wie Jakarta in der Kolonialzeit ausgesehen haben könnte? Dann ab nach Kota Tua, dem alten Stadtkern und eines der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Jakartas. Es ist ein Überbleibsel von „Oud Batavia“, der ersten befestigten niederländischen Siedlung in Indonesien.

Heute ist der Platz vor allem am Abend und am Wochenende ein beliebtes Fleckchen um Leute zu treffen – außer um die Mittagszeit findet man diesen Ort selten leer.

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In Kota Tua kannst du auf koloniale Spurensuche gehen – Foto: Collin Key

2. Nimm an einer Jakarta Hidden Tour teil

Wie sieht die Großstadt abseits der Touristenpfade aus? Wie leben die Locals in der größten Stadt Indonesiens? Kann man einfach in die Armenviertel spazieren und sich selbst ein Bild machen? Und ist man dort überhaupt willkommen?

Falls du mal einen authentischen Einblick in das einfache Leben vieler Indonesier haben möchtest, solltest du dir die Jakarta Hidden Tour mal genauer ansehen.

Der Gründer Ronny möchte Reisenden auch die Schattenseiten Indonesiens in den Armenvierteln zeigen, dabei gleichzeitig deren Bewohnern helfen und Menschen unterschiedlichster Herkunft in direkten Kontakt bringen.

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In den Slums von Jakarta – Foto: Collin Key

3. Entdecke das Nightlife Jakartas

Genau wie die Stadt ist auch das Nachtleben: unendlich groß.

Die berühmten Clubs der Metropole unterscheiden sich vom Musikstil und der Partycrowd zwar nicht gravierend, sind aber alle echte Hingucker in Sachen Protz und Prunk. Riesige Soundanlagen, Lichtshows und extravagante Einrichtung warten hier auf dich.

Egal ob im 30. Stockwerk eines Hochhauses oder in alten Lagerhallen; Jakartas große Clubs sind ein Musterbeispiel für moderne und exklusive Partytempel.

Wer gerne zu Charts feiert und eine gemischte und interessante Menge aus aller Herrenländer kennenlernen will, sollte daher mal im DragonflyImmigrant, Blowfish oder Colosseum vorbeischauen.

Aber auch diejenigen, die gerne in etwas persönlicherer Atmosphäre ausgehen, kommen in Jakarta auf ihre Kosten.

Clubs wie das Lola oder Kilo in Senopati haben den typischen Berliner Kellerclub-Charme und richten sich ausschließlich an eine etwas alternativere und kleine Zielgruppe.

Für bestimmte Musikrichtungen wie Techno oder Hip-Hop sollte man einschlägigen Veranstaltungsreihen folgen, die regelmäßig in verschiedenen Pop-Up-Locations Partys schmeißen. Ein guter Ausgangspunkt dafür ist das Mondo, wo sich die lokale Künstlerszene zum Feiern trifft.

4. Schlendere über dem schönsten Flohmarkt Jakartas

Du suchst nach einem originellen Mitbringsel oder möchtest die selbst etwas „typisch Indonesisches“ kaufen? Dann ab zum Flohmarkt auf der Jalan Surabaya!

Hier gibt es an festen Ständen alles, was das Herz begehrt: Echte Trödelware, wie alte CDs, Kassetten oder Schallplatten findest du genauso wie billige Taschen und Koffer.

Je weiter du die Straße (von der Kreuzung „Jalan Pangeran Diponegoro“ kommend) entlang läufst, desto lokaler wird die Ware. Hier findest du an jedem Stand eine Auswahl an traditionellen Figuren, Vasen, Lampen und Schalen.

Und auch wenn du nichts kaufen möchtest, solltest du dir den Flair dieses Trödelmarktes nicht entgehen lassen. Man hat das Gefühl, das Aladdin’s Flaschengeist Dschini gleich um die Ecke kommen wird oder man die Türe nach Narnia findet.

Geöffnet hat der Markt täglich von 10 bis 17 Uhr.

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Auf dem Flohmarkt in der Jalan Surabaya fühlt man sich ein bisschen wie bei „1001 Nacht“

5. Entdecke die verschiedenen Malls von Jakarta

In Jakarta gibt sehr wenige Geschäfte (außer einige Restaurants und Warungs) an den Straßen. Das „Shopping-Leben“ spielt sich, auch wegen der Hitze, in klimatisierten Shopping-Malls ab.

In Jakarta sind Shopping-Malls nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern auch ein Platz zum „sehen und gesehen werden“. Hier sitzt man in Cafés und trifft sich mit Freunden, geht ins Kino, kauft ein oder schlendert einfach nur durch die Geschäfte. Also ab in die Mall um dort das indonesische Alltagsleben kennenzulernen!

Besonders interessant ist es auch den Kontrast zwischen den Malls und ihren Besuchern zu sehen: Die Mall Thamrin City gleicht einem wuselnden Straßenmarkt, auf dem gehandelt werden soll – und muss.

Das Plaza Indonesia hingehen bietet Produkte von Prada, Gucci und Victoria Secret – dementsprechend anders sind natürlich auch die Kunden. Doch beide Extreme sind gleichermaßen ein Teil von Indonesien.

Lesetipp: Jakarta: Die besten Shopping-Malls in Jakarta

TIPP: Im smesco INDONESIA erwarten dich sieben Stockwerke an indonesischer Kunst- und Handarbeit zu lokalen Preisen (mit Preisschild). Die Produkte sind von Aceh bis Papua in die einzelnen Regionen Indonesiens aufgeteilt.
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In Jakarta gibt es jede Menge Malls zu entdecken

6. Veranstalte ein Foto-Shooting am Car-Free-Sunday von Jakarta

Jeden Sonntag ist in Jakartas Stadtviertel Menteng rund um den Bunderan HI (Kreisverkehr) und die Shopping-Malls Grand Indonesia und Plaza Indonesia der „Car-free Sunday“, d.h. bis um 11 Uhr vormittags dürfen keine Autos auf den umliegenden Straßen fahren.

Die Straßen sind zu jener Zeit voll mit Warungs und Flohmarktständen, an denen man günstig Haushaltswaren wie Handtücher oder Fußabstreifer kaufen kann.

Zusätzlich sind natürlich sehr viele Leute auf den Straßen unterwegs, die Inliner oder Skateborad fahren, Straßenkünstler, die ihre Künste vorführen oder Familien, die einen Sonntagsspaziergang machen.

Pack deine Kamera ein und los geht’s!

An diesem Tag erlebst du die sonst so hektische Stadt Jakarta von einer ganz anderen Seite. Außerdem bieten all die Menschen, Straßenstände und Künstler unglaublich tolle Fotomotive.

Wusstest du schon?

Der Bunderan HI Kreisverkehr wurde eigentlich in den 1960er Jahren im Rahmen der Asiatischen Spiele gebaut, um die internationalen Athleten Willkommen zu heißen. Demnach heißt das Monument auch Selamat Datang Monument, was übersetzt „Herzlich Willkommen Monument“ bedeutet. Heute ist der Kreisverkehr in Mentang einer der zentralen Verkehrsknotenpunkte der Stadt und eigentlich immer (!) von Stau umgeben – außer am „car free sunday“!

Von der Fußgängerbrücke über die vierspurige Straße hat man einen tollen Ausblick auf die Statue. Hier trifft man auch oft Hobbyfotografen, die den Bunderan HI in Jakartas Verkehrschaos festhalten wollen.

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Am Car Free Sunday sind ausnahmsweise keine Autos auf den Straßen, sondern nur die Einwohner der Megastadt!

7. Schau dich in Jakarta’s Chinatown etwas genauer um 

China und Indonesien passen nicht zusammen? Im Chinatown der indonesischen Hauptstadt tun sie es auf jeden Fall!

Hier findest du einen spannenden traditionellen Wochenmarkt und sehr kleine Geschäfte, die chinesische Süßigkeiten, Deko-Artikel und Papier verkaufen.

Lesetipp: Meine 5 liebsten Orte in Jakarta

Unser Tipp: Nach Chinatown kommst du am besten mit dem Stadtbus „TransJakarta“. Steige an der Station Glodok aus und nimm gleich die erste Straße links (Jalan Kemurnian I) und schon bist du im Herzen von Jakarta’s Chinatown.
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Jakartas Chinatown ist auf jeden Fall ein Besuch wert!

Geführte Touren bei getyourguide.com

8. Mache Yoga in einer der ruhigen Stadtoasen

Auch wenn Jakarta auf den ersten Blick ein bisschen grau und dreckig erscheint, bietet es überraschend viele schöne und ruhige Yogastudios.

Meine Favoriten sind das Jivamukti Yoga in Kemang und das Gudang Gudang Studio (siehe Foto).

Beide liegen im Süden und bieten einen perfekten Ausgleich zum stressigen Stadtalltag.

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Das Gudang Gudang Yogastudio in Jakarta

9. Kaufe Stoffe auf einem lokalen Markt und lass dir Kleidung schneidern

Indonesiens Batik ist legendär und weltweit bekannt. Sie hat wenig mit den westlich verbreiteten Hippie-Waschungen zu tun, die inzwischen in jedem Fast-Fashion-Store angekommen sind.

Anfangs fand ich die oft in dunklen Braun-Tönen gehaltenen Batik-Designs gewöhnungsbedürftig, doch je mehr ich mich damit auseinandersetzte, desto größeren Gefallen fand ich daran.

Beim Besuch eines der vielen Stoffmärkte nahm meine Begeisterung dann überhand: hinter den Stoffen steckt so viel Arbeit, Fleiß und Geschichte.

Jede Region stellt ihre speziellen Muster her, das Thema scheint schier unendlich. Die meiner Meinung nach beste Adresse für eine gute Auswahl indonesischer Stoffe ist der Textilmarkt Mayestik im Süden von Jakarta. Dieser Basar ist (für indonesische Verhältnisse) sehr übersichtlich und aufgeräumt.

Wer einen Schritt weiter gehen und sich ins Gewusel der Menschenmassen stürzen möchte, kann im Tanah Abang Market weiter nördlich auf Stoffjagd gehen. Er ist der größte Textilmarkt Südostasiens und demonstriert eindrucksvoll, wie Business trotz Chaos in Indonesien funktionieren kann.

Schneider, bei denen man die erworbenen Schmuckstücke dann zu Kleidung verarbeiten lassen kann, gibt es an jeder Ecke. Fragt einfach in eurer Unterkunft nach der nächsten Adresse.

Mein Tipp: Überlegt euch das Design vorher genau und geht mit einem klaren Auftrag zu den SchneiderInnen. Die arbeiten nämlich vor allem handwerklich, als dass sie Designs entwerfen.
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Hinter Indonesiens Batik-Stoffen steckt viel Arbeit, Fleiß und Geschichte

10. Besuche eines der fancy Premium-Kinos in Jakarta

Kino in Indonesien ist nicht vergleichbar mit Kino in Deutschland – und zwar hat Deutschland noch einiges nachzuholen.

Gerade mal umgerechnet 10 Euro kosten Tickets für ein Premium-Kino. Alle Filme laufen im Original auf English mit indonesischen Untertiteln. Die Premium-Säle befinden sich in fast allen normalen Kinos, zeigen allerdings weniger Filme und erst abends.

Einmal in einem solchen Kino angekommen, möchte man es nie wieder missen: es erwarten die Zuschauer breite Schlafsessel mit eigenem Tisch, flauschigen Decken und Kissen.

Essen und Trinken lässt sich direkt an den Sitz bestellen.

Die Kinos sind mit gerade mal 30 Sitzen oft recht klein und lassen das Gewusel und Massentreiben auf der Straße sofort vergessen.

Die einzige Gefahr: bei so viel Gemütlichkeit während des Films einzuschlafen.

11. Probiere dich durch Senopatis hippe Restaurants

Das Trend-Viertel Senopati ist die grüne Oase Jakartas. In ruhigen, über und über von tropischen Bäumen begrünten Seitenstraßen reiht sich hier eine Villa an die nächste. Dazwischen liegt eine große Auswahl an modernen und hervorragenden Restaurants.

Wer ein kreatives Bar-, Club- oder Restaurantkonzept hat, der kommt nach Senopati. Ständig eröffnen neue Spots und alle sind sie unterschiedlich.

Als ich einmal durch die Jalan Suryo spazierte (ja, richtig gelesen, in dieser Gegend kann man sogar auf der Straße laufen), stellte ich verwundert fest, dass sich ein japanisches Restaurant an das nächste reiht.

Warum so wenig Abwechslung, dachte ich. Bis ich mich nach und nach durch jedes davon arbeitete: überall war die Küche anders, das Einrichtungskonzept reichte von Hipster-Lampion-überladenen Decken bis hin zu minimalistischen Essensnischen, die an Vogelnester erinnern.

Um die Ecke finden sich Open-Air-Burger-Restaurants neben Fine-Dining-Palästen. In manchen Kellern liegen versteckte Bars, daneben eine Kneipe, die sich auf Beerpong spezialisiert hat.

Wer also einmal in die moderne indonesische Gastronomie schnuppern möchte – oder einfach gerne isst und trinkt – ist hier genau richtig.

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Senopati ist derzeit die hippste Gegend von Jakarta

12. Mache einen Abstecher nach Ancol

Jakarta ist eine Hafenstadt – das bekommt man in der Stadtmitte allerdings kaum mit. Deswegen auf nach Ancol! Hier gibt es eine kleine Promenade am Strand, die man entlang schlendern und die Boote beobachten kann.

Außerdem gibt es einen kleinen Strandabschnitt, an dem man sogar schwimmen kann. Leider ist es dennoch nicht unbedingt der perfekte Ort, um sich im Bikini an den Strand zu legen. Jakarta liegt auf der muslimischen Insel Java, hier sollte nicht so viel Haut in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Mach es lieber wie die Indonesier und gehe mit Klamotten ins Wasser, wenn dich das kühle Nass reizt. Noch mehr Verhaltenstipps für Indonesien gibt es hier.

Am schönsten ist es in Ancol am Abend, wenn man die Lichter der Stadt leuchten sieht. Gehe zum Abschluss noch im Restaurant „Le Bridge“ etwas essen oder trinken. Man kann es nur über einen Steg erreichen, weil das Restaurant mitten im Wasser liegt. Die Atmosphäre ist wirklich toll!

Lesetipp: Restaurants Jakarta: 11 Highlights in Jakartas Food-Szene

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Früher Morgen in Jakarta auf der „Love Bridge Ancol“

13. Werde wieder zum Kind in der indonesischen Fantasie-Welt

Du warst als Kind immer gerne im Freizeitpark? Dann ist „Dunia Fantasi“ (Indonesisch für „Fantasie-Welt“) genau das Richtige für dich!

Jakartas Freizeitpark liegt ganz in der Nähe von Ancol und lässt nicht nur Kinderherzen höher schlagen: Achterbahn, Free Fall Tower und allerlei indonesische Leckereien warten auf dich!

Unser Tipp: Wenn du nur auf Durchreise in Jakarta bist, dann lohnt es sich nicht, einen ganzen Tag im Freizeitpark zu verbringen. Wenn du jedoch längere Zeit in Jakarta unterwegs bist, dann ist ein Besuch in dem Freizeitpark Dunia Fantasi wie ein Mini-Urlaub. Besuche den Park am Besten während Ramadan, denn dann ist weniger los.

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Ein Tag im Freizeitpark? Das geht immer!

14. Besuche das indonesische Nationaldenkmal und schau dir die Stadt von oben an

Das Monument Nasional, kurz Monas, ist das indonesische Nationaldenkmal und steht für die Unabhängigkeit Indonesiens.

Um den 137 Meter hohen Turm ist ein Park angelegt, der zum Entspannen und Fotografieren einlädt.

Man kann das Monas nicht nur von außen bestaunen, sondern auch auf die Aussichtsplattform steigen. Von hier hat man einen tollen Blick über die gesamte Stadt – da realisiert man einmal mehr, dass in der Metropole Jakarta wirklich 30 Millionen Menschen wohnen.

Der Eintritt kostet 15.000 Rupiah und besteht aus einem Ticket für das Museum und einem für die Aussichtsplattform. Leider muss man durch das Museum, um auf die Plattform zu kommen. Am Eingang kaufst du also zuerst nur das Museums-Ticket, das andere Ticket bekommst du dann kurz vor der Auffahrt.

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Das Monument Nasional, kurz Monas, ist das indonesische Nationaldenkmal und steht für die Unabhängigkeit Indonesiens.

15. Trink etwas über den Dächern der Stadt

Jakarta ist eine riesige Stadt, was manchmal nervig und manchmal ziemlich beeindruckend sein kann.

Nimm dir eine kleine Auszeit und schau dir das Treiben aus der Entfernung an – am besten mit einem leckeren Getränk in der Hand.

Auf sehr vielen der Hochhäuser in Jakarta gibt es sogenannte Rooftopbars, die dazu einladen, den Abend über den Dächern der Stadt ausklingen zu lassen.

4 entspannte Rooftopbars in Jakarta

  • Cloud Lounge
  • Bar at The Roof Top (BART)
  • Por Que No
  • Awan Lounge

Detaillierte Infos zu den vier Bars findest du hier.

16. Erlebe den indonesischen Alltag in Jakartas Stadtparks

Du möchtest das „echte“ indonesische Leben kennenlernen? Dann ab in die vielen kleinen Parks der Stadt!

Hier siehst du schon am frühen Morgen – aber auch am Abend – viele Indonesier, die zusammen Sport machen, mit einer Gitarre zusammen sitzen und singen, eine Choreographie einstudieren oder auch einfach nur gemeinsam etwas von einem Straßenstand essen. Sei Beobachter oder mache einfach selber mit!

In vielen Parks gibt es zum Beispiel auch eine Art „Open-Air-Fitnessstudio“ mit Geräten, die jeder benutzen kann.

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Indonesier verbringen viel Zeit in den lokalen Parks

17. Entspanne auf den Thousand Islands

Du hast genug von der Hektik, dem Stau und dem Lärm in Jakarta? Du wünschst dich einfach nur auf eine Insel mit Palmen mitten im Meer?

Das lässt sich in Jakarta ganz einfach realisieren: Buche dir ein Zimmer in einem Resort auf einer der Thousand Islands vor Jakarta und lasse schon auf der Fahrt mit dem Speedboat die Großstadt hinter dir.

Auf einer der Inseln kannst du neue Energie tanken und die Stille genießen.

Lesetipp: Thousand Islands Indonesien: Die kleine Perle der Javasee

Thousand Islands Indonesien

Schnorcheln vor den Thousand Islands – Foto: Marco und Bolle von Komm wir machen das einfach

18. Besuch Jakartas Version von Disneyworld: Den Mini-Indonesia Park

Ganz im Süden und ca. 45 Minuten mit dem Taxi / Go-Jek / Grab vom Stadtzentrum entfernt liegt der Taman Mini Indonesia. Dieser Freizeitpark ist einzigartig auf der Welt.

Zwar bietet auch er, wie seine berühmten Vorbilder in Europa und den USA, ein kleines Märchenschloss, eine Seilbahn und viele Essensstände. Die eigentliche Attraktion ist hier jedoch etwas anderes.

Der Park ist in viele kleine Bereiche aufgeteilt, die alle eins darstellen: Indonesien.

Jede große Insel bekam einen eigenen Teil zugewiesen, in der die regionale Kultur des jeweiligen Archipels vorgestellt wird.

So gibt es beispielsweise einen Park-Abschnitt, der Bali darstellt. Einen Bereich für Sulawesi, oder für Sumatra.

Die einzelnen Abschnitte sind wie kleine Inseln auf dem Parkgelände verteilt. Fährt man mit der Seilbahn darüber, erhascht man also einen Blick auf ganz Indonesien – ganz ohne Flug.

In den einzelnen Bereichen wird die traditionelle Architektur der jeweiligen Region gezeigt, deren Kunst, Musik, sowie Kulinarik. So kann es auch mal vorkommen, dass einem auf den christlichen Inseln Weihnachtslieder vorgespielt werden – egal, zu welcher Jahreszeit.

LesetippIndonesien an einem Tag sehen: Taman Mini in Jakarta

Taman Mini Indonesia

Der Taman Mini Indonesia Park: Ganz Indonesien auf kleinesten Raum

19. Besichtige die größte Moschee in Südostasien

Die Masjid Istiqlal (Istiqlal Moschee) bietet Platz für ca. 120.000 Gläubige und ist damit die größte Moschee in ganz Südostasien. Nicht nur von Außen ist die Moschee zu bestaunen, sondern man darf sie auch als Nicht-Muslim von Innen besichtigen.

Du kannst die Moschee eigentlich immer besuchen, sogar während der Gebetszeiten, dann allerdings nur mit Führung. Wenn du die Moschee betrittst, wird gleich ein Mitarbeiter auf dich zukommen und dich durch die Moschee begleiten.

Unser Tipp: Wenn du die Masjid Istiqlal besuchen möchtest, achte darauf, dass du Kleidung trägst, die Schultern und Knie bedeckt! Das gilt gleichermaßen für Männer und Frauen.
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Die Moschee ist für jeden Interessierten zugänglich

20. Iss Streetfood am Abend in den Seitenstraßen von Jakarta

In der indonesischen Hauptstadt findest du eine große Auswahl an schicken und teuren Restaurants. Doch das besten indonesische Essen gibt es an den unzähligen Straßenständen, die du überall finden kannst.

Ob Nasi Campur, Gado-Gado oder Bakso – nirgends ist das indonesische Essen authentischer und einheimischer als auf den Straßen Jakartas.

Lesetipp: Streetfood Jakarta: 9 tolle Orte für Streetfood in der Hauptstadt

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Typische Streetfood-Stände in Jakarta – Foto: Collin Key

21. Entdecke die Künstlerszene am Artcampus in Cikini

Zwar gilt Yogyakarta als die Künstlerstadt Indonesiens, die dortigen Künstler haben sich jedoch hauptsächlich auf traditionelle Techniken und Künste spezialisiert.

Im Kontrast dazu ist Jakartas Szene weniger traditionsbewusst und experimentierfreudiger. Außerdem sitzen hier viele Investoren, die Ausstellungsprojekte unterstützen. (Kleine Randinformation: Gerade wurde ein Künstlerkollektiv aus Jakarta ausgewählt, die documenta 2022 in Deutschland auszurichten).

Aufgrunddessen haben die Kunstschulen der Hauptstadt über die Jahre hinweg mehr und mehr Einfluss erlangt und gelten als Sammelbecken der indonesischen Kulturszene.

Eine der besten Ausstellungsstätten ist der Artcampus in Cikini auf dem Taman Ismail Marzuki. Zwischen Betonhochhäusern und Riesen-Graffitis können sich hier selbst Außenstehende einen Eindruck des pulsierenden Studierendenlebens machen.

Besucht man das Gelände beispielsweise an einem lauen Dienstagabend, trifft man höchstwahrscheinlich auf Tanzgruppen, die Choreographien einstudieren. Oder sieht Musiker, die mit klassischen Instrumenten spontane Open-Air-Konzerte geben.

Dazwischen wuseln Skater auf ihren Boards durch die Gegend und Zeichner sitzen in Ecken, um das Treiben festzuhalten. Ein spontaner Besuch, einfach zum Beobachten, lohnt sich daher fast immer.

Haben wir was rund um sehenswerte Highlights und Sehenswürdigkeiten in Jakarta vergessen? Dann her damit in den Kommentaren. Wir updaten den Artikel regelmäßig!

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Text: Linda Ringel und Klara Weidemann

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21 Kommentare

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21 Kommentare

Thomas 28. Oktober 2016 - 6:49

Hallo,
ich war letztes Jahr am Ende meiner Reise durch Indonesien in Jakarta und Jakarta hat mich nicht begeistert. In meinen Augen kein Vergleich zu Bangkok oder Singapur.
Schön war mein Aufenthalt im Hotel Indonesia Kempinksi mit Pool auf dem Dach.
Die restliche Reise durch Indonesien hat mich übrigens sehr begeistert und bin ein Fan von Indonesien geworden.

Antworte Thomas
Jacob 28. Februar 2017 - 6:16

Am Bunderan HI, in direkter Nachbarschaft zu Grand Indonesia und Plaza Indonesia, im tendenziell teuersten Hotel der Stadt zu uebernachten gibt einem bestimmt nicht das Gefuehl in Indonesien zu sein.
Wenn man dann aber im Kumu/Slum in Mangga Dua oder irgendwo in einer kleinen Strasse/Gasse/Gang in Roxy oder Kebon Kacang unterwegs ist, wird das bestimmt schon anders mit dem authentischen Indonesien-Gefuehl…
Das Land selbbst und seine Menschen, muss man laenger kennen…(jemand hier hat das letztens ganz gut beschrieben,“Was ist hier schon gut? Die Umweltverschmutzung, der Stau, den Leuten kann man nichtvertrauen“

Antworte Jacob

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