Home Flores – Tipps für deine Reise nach Flores Tauchen im Komodo National Park: Alles was du wissen musst

Tauchen im Komodo National Park: Alles was du wissen musst

von Melissa Schumacher

Indonesien hat einen Ruf als absolutes Tauchparadies – und das zu Recht.

Die Menschen reisen aus aller Welt an, um die unvergleichliche Unterwasserwelt mit ihrer großartigen Korallen- und Fischvielfalt zu erleben und zu genießen.

Eines der besten Tauchgebiete weltweit ist der Komodo Nationalpark nahe der Insel Flores.

Martina von ohnekopfundkragen.de hat das Tauchrevier gemeinsam mit NEREN Diving Komodo für Indojunkie getestet und gibt euch einen umfassenden Überblick über die Touren, die verschiedenen Tauchregionen und -plätze sowie die Abläufe beim Tauchen.

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Infos rund ums Tauchen im Komodo National Park

Ausgangspunkt fürs Tauchen in Komodo

Die Tauchausflüge in den Komodo Nationalpark beginnen in Labuan Bajo auf der Insel Flores.

Der einfachste und schnellste Weg ist der Flug von Bali nach Labuan Bajo, der ca. 1,5 Stunden Zeit in Anspruch nimmt. Der Roundtrip Flug kostet zwischen 100 und 150 Euro. Über die indonesischen Flugsuchmaschine tiket.com kannst du günstige Inlandsflüge buchen.

Der Hafenort Labuan Bajo wächst schnell, da das touristische Interesse stetig – und vor allem schnell – größer wird. Hotels, Cafés, Tauchschulen, Tourenanbieter und Shops reihen sich an der Hauptstraße dicht an dicht. Entsprechend viele Boote sind in der Hauptsaison auch auf dem Meer unterwegs.

Umso schwerer fällt die Auswahl einer guten Tauchschule, in der man sich wohl- und gut aufgehoben fühlt.

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Blick auf Labuan Bajo

Sicherheit beim Tauchen in Komodo

Sicherheit steht in Komodo an erster Stelle. Weshalb?

Der Nationalpark ist wunderschön, doch nicht ganz einfach zu betauchen.

Neben Mantarochen, Schildkröten und Haien warten dort auch starke Strömungen, weil der Indische und der Pazifische Ozean dort aufeinandertreffen.

Oft gleicht die Wasseroberfläche dem Schleudergang einer Waschmaschine, und die Guides der Tauchschulen müssen mit viel Sorgfalt und Erfahrung abschätzen, wo die Gruppen gefahrlos ins Wasser springen können und welche Route die Taucher nehmen.

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Die Strömungen in Komodo sind nicht ohne!

Dive Operators Community Komodo (DOCK)

Ein Anhaltspunkt für gute Tauchschulen in Labuan Bajo ist die Mitgliedschaft bei der Organisation DOCK („Dive Operators Community Komodo“).

Dadurch verpflichtet sich eine Tauchschule zu höchsten Sicherheitsstandards, fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen und unterstützt die Umweltschutzorganisationen Trash Hero.

Aktive Mitglieder von DOCK sind u.a.:

  • Blue Marlin Dive
  • NEREN Diving
  • Wicked Diving
  • Uber Scuba
  • Scuba Junkie Komodo
  • Wunderpus Diving
  • Dive Komodo
  • Flores Diving Center
  • Komodo Dive Center

alle DOCK-Mitglieder findest du hier.

Unsere Tauchschule vor Ort

Weil ich, Martina, bereits im Nationalpark getaucht bin, kenne ich ein paar der Tauchcenter und viele Leute vor Ort.

Im Jahr zuvor habe ich Celline und Patrick von NEREN Diving Komodo kennengelernt. Beide arbeiten dort als deutschsprachige Dive Instructors und haben viel Erfahrung im Nationalpark.

Auch die restliche Crew habe ich als sehr professionell und sympathisch kennengelernt. Deshalb habe ich mich für diese Tauchschule entschieden – und mit der Crew im Dezember tolle Tauchtage erlebt.

Von Labuan Bajo aus beginnen die Tagestrips in einem türkisen Tauchboot, das neben dem Nassbereich auch einen trockenen Raum mit Betten und Ablagemöglichkeit für Rucksäcke, Kameras usw. bietet und Steckdosen zum Laden der Kameras und Handys hat.

Außerdem gibt es ein Sonnendeck mit Matratzen und Sitzsäcken – und bestem Blick auf die Inseln und das Meer um einen herum.

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Auf geht’s zum Tauchen im Komodo Nationalpark

Tauchen im Komodo: Anfahrt und Tauchplätze

Der Nationalpark Komodo wurde 1980 entdeckt und 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Seitdem ist das Dynamitfischen verboten und der Korallenbewuchs auf der Fläche von 219.322 Hektar um rund 60 Prozent gestiegen. Wie gut, dass dieser Flecken Erde geschützt wird!

Komodo bietet eine riesige Anzahl an Tauchplätzen (Dive Maps umfassen etwa 55 Spots), die in die nördlichen, zentralen und südlichen Regionen des Nationalparks unterteilt werden.

Obwohl der Norden international am bekanntesten ist, sind auch die beiden anderen Teile extrem reizvoll.

Wohin die Boote fahren, hängt auch von der aktuellen Jahreszeit, der Wetterlage, der Unterwassersicht und den Präferenzen der Taucher ab.

Vor allem der Süden wird vor allem von Fast Boats und auf Tauchsafaris angefahren, weil die Anreise doch einige Zeit in Anspruch nimmt.

Von Labuan Bajo aus dauert die Fahrt in den Zentralbereich etwa eineinhalb Stunden, in den Norden ist man etwa zwei bis zweieinhalb Stunden unterwegs. Die Zeit geht bei der wunderschönen Umgebung mit Inseln und Fischerdörfern schnell vorbei. Oft begleiten Delfine die Boote, und die Sonnenstrahlen zaubern Muster auf das Wasser.

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Landschaft im Komodo Nationalpark

Die schönsten und bekanntesten Tauchplätze

1) Batu Bolong

Diesen Spot darfst du keinesfalls verpassen!

Batu Bolong ist einer der fischreichsten und buntesten Tauchplätze. Von groß bis winzig ist alles dabei: Seeschlangen, Riffhaie, Schildkröten, Critters, Nudibranches und manchmal auch ein Manta.

Ein Tauchgang zum Genießen mit tollen Überraschungen!

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Schildkröte in Batu Bolong

2) The Cauldron und Shotgun

Kennt ihr „Findet Nemo“?

Dann erinnert ihr euch sicher an die Szene, in der Marlin und Dori mit den Schildkröten aus dem Australischen Strom aussteigen. So ähnlich geht’s am Tauchplatz „The Cauldron“ zu.

Man taucht hinab in eine Art Kessel (engl. Cauldron), in dem die Strömung im Kreis herumführt. Dort unten tummeln sich Haie und anderer Großfisch, es gibt eine Menge zu entdecken.

Wenn alle genug gesehen haben, gibt der Guide das Zeichen, aus dem Kessel herauszuschwimmen – oder genauer gesagt, sich von der Strömung aus dem Kessel hinausschießen zu lassen – das ist die bekannte „Shotgun“. Die Strömung schießt über die Kante aus dem Kessel und reißt dich mit. Klingt verrückt? Ist es auch!

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Der Nationalpark am Abend nach einem wundervollen Tag über und unter Wasser

3) Siaba Besar

Siaba Besar vereint Muck Diving und Korallenparadies. Hier gibt’s mit etwas Glück Kleinkram bis zum Abwinken: Ghost Pipefish, Painted Frogfish, Nudibranches und viel mehr.

Eine Ecke weiter warten dann wunderbare Hartkorallen mit Meeresschildkröten auf dich. Manche sind so groß wie die Taucher – ein toller, abwechslungsreicher Spot!

Und ab und zu schwimmt auch mal eine Seekuh vorbei!

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Die Kunst der Natur erlebst du im Komodo Nationalpark an jeder Ecke!

4) Castle Rock

Der legendärste Spot in Komodos Norden: Unberechenbare Strömungen, vor allem bei Neu- und Vollmond. Wichtig sind hier gute Guides und klare Briefings.

Die Tauchgänge beginnen je nach Strömung oft mit einem negativen Einstieg, damit man schnell ab- und zum Pinnacle – der Spitze des Riffs – tauchen kann. Dort gibt es eine Menge Gewimmel, weil sich Haie und andere Tiere gerne hier aufhalten.

Wer mit Strömung umgehen kann, wird mit allerlei Großfisch belohnt.

Wichtig: Dieser Spot ist nichts für Anfänger!

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Nicht jeder Spot im Komodo Nationalpark ist für Anfänger geeignet!

5) Makassar Reef bzw. Manta Point

Hier regieren die Mantarochen!

Ob Reef Mantas oder auch mal ein Adlerrochen – bei beginnender Flut gibt’s hier große Chancen auf die majestätischen Tiere.

Der Tauchgang ist ein richtig guter Drift Dive. Ohne große Anstrengung legt man hier schnell mal ein, zwei Kilometer in 60 Minuten zurück.

Sobald ein Manta – oder auch drei oder vier – auftauchen, genießen die Taucher die Show.

Mantas sind hier die Hauptattraktion, denn in Makassar Reef gibt es vor allem Geröllboden und Gesteinsbrocken. In der starken Strömung siedeln sich nur vereinzelt Korallen an, die die Mantas als Cleaning Station nutzen.

Der Vorteil für Taucher: Im Geröllboden kann man sich auch mal auf den Boden niederlassen und die Mantas in aller Ruhe beobachten. Wenn sich keine Rochen blicken lassen, kommen auch mal Riff- und Bambushaie oder Schildkröten des Weges.

Übrigens: Manta Point darf man den Spot erst nach dem Tauchgang nennen, nachdem Mantas gesichtet wurden – vorher bringt es Unglück.

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Welcome to Manta Paradise!

6) Mawan

Mawan ist der zweite Manta-Tauchplatz im Komodo Nationalpark, der vor allem zur Regenzeit fast schon eine Manta-Garantie bietet.

An diesem Spot gibt es neben Mantas auch eine schöne Ecke mit Korallen und Fisch – und insofern etwas mehr Abwechslung als Makassar Reef.

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Komodo Sunset vom Boot aus

7) Tatawa Besar

Ein Strömungstauchgang, der unglaublich Spaß macht.

Manchmal läuft es perfekt, manchmal gleicht die Strömung aber auch einem Schnellwaschprogramm – kaum ins Wasser gesprungen, ist man schon am Ende des Spots angekommen.

Tatawa bietet eines der schönsten und gesündesten Riffe des Nationalparks mit Teppichen aus Weichkorallen und riesigen Schwämmen, die sich über das Riff ausbreiten.

Auch hier herrscht große Biodiversität vor, und regelmäßig schwimmt Großfisch vorbei.

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Happy in Komodo: Autorin Tina im Unterwasserparadies

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Infografik: Tauchen im Komodo Nationalpark. Wenn du uns verlinkst, kannst du die Infografik gerne nutzen!

Tagesablauf auf dem Tauchboot

Bei NEREN Diving, ebenso wie bei den anderen Tauchschulen, gibt es bestimmte, gut funktionierende Abläufe an Bord.

Normalerweise umfasst ein Tauchtag drei Dives an verschiedenen Plätzen. Wenn die Taucher an Bord die berühmten Komodowarane besuchen möchten, kann einer der Tauchgänge durch den Besuch der Insel Komodo oder Rinca ersetzt werden.

So läuft ein Tauchtag bei NEREN Diving ab:

1) Treffpunkt um 7:15 Uhr morgens an der Tauchschule (Main Road, Labuan Bajo)

2) Kennenlernen der Tauchtruppe und gemeinsames Laufen zum Boot

3) Bootsbriefing (Crew, Sicherheit, Trocken- und Nassbereich, Essen, Tagesablauf, etc.)

4) Anfahrt zum ersten Tauchplatz (ca. 1,5 Stunden). Währenddessen gibt es Frühstück (Gebäck und Obst, außerdem den ganzen Tag Wasser, Kaffee und Tee), Zeit zum Relaxen und Equipment-Checken

5) Erstes Tauch-Briefing an Deck:

  • Generelles Briefing: Infos zum Komodo Nationalpark, generelle Regeln für das Tauchen im Nationalpark, Fisch- und Korallenvorkommen, Gruppeneinteilung
  • Briefing erster Tauchgang: Tauchplatz-Briefing, Erklären der Strömungsverhältnisse und Tauchrichtung, Festlegen von Reihenfolgen, Verhalten und Zeichen unter Wasser, max. Tauchzeit und -tiefe, Fisch- und Korallenvorkommen, usw.

6) Erster Tauchgang (max. 1 Stunde)

7) Surface-Intervall – Sonnenbaden, Schlafen, Freizeit, …

8) Briefing und zweiter Tauchgang

9) Mittagessen: Meist kocht die Crew frisch an Bord. Auch für Vegetarier und Veganer gibt es eine große und sehr fein schmeckende Auswahl. Manchmal kommt das Essen auch vom Molas Café, einem der besten Restaurants von Labuan Bajo.

10) Briefing und dritter Tauchgang

11) Rückfahrt nach Labuan Bajo mit Zeit zum Entspannen – und oft mit wunderschönem Sonnenuntergang

12) Zurücklaufen zur Tauchschule und Ausfüllen der Logbücher

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Bei einem Tagestrip unternimmt man bis zu drei Tauchgänge im Komodo Nationalpark

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Briefing an Bord

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Tauchen, Essen, Entspannen: Alles auf einem Boot inmitten des Komodo Nationalparks.

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Nach dem Tauchen wird sich über die Fünde des Tages ausgetauscht

Die Alternative zu Tagestrips: Tauchsafari auf dem Liveaboard

Alternativ zu den Tagestrips kann man auch eine mehrtägige Tour auf einem der Liveaboards machen, die den Komodo Nationalpark befahren und ihre Gäste zu den besten Tauchspots bringen.

Bei dieser Variante kannst du an Bord schlafen – je nach Anbieter in einer Kajüte oder auf einer bequemen Matratze an Deck unter Sternenhimmel.

Bei den Liveaboard-Touren können die Teilnehmer bis zu vier Tauchgänge pro Tag machen und so alles sehen, was der Nationalpark zu bieten hat. Das Leben an Bord ist entspannt, die Buchten für die Nächte sind friedlich und ruhig. Ein tolles Erlebnis!

Wer an einer fixen Tour teilnehmen möchte, kann sich zum Beispiel bei Blue Marlin Komodo, Bajo Dive Club oder Wunderpus Liveaboard umsehen.

Was besonders schön im Komodo Nationalpark ist, dass es bezahlbare Hop-on-Hop-off-Touren gibt.

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Tauchen im Komodo: Du hast die Wahl zwischen Tagestrips und Liveaboards!

Unterwasserwelt nach Jahreszeiten

An etwa 55 Tauchplätzen im Nationalpark gibt es unendlich viel zu sehen. Vom Pygmy Seahorse bis zur Seekuh kann einem fast alles begegnen.

Auch der Korallenreichtum lässt Taucheraugen leuchten. Orang-Utan-Krabben, Crocodile Fish, Barracuda-Schwärme, Grüne Schildkröten, die Banded Sea Snake und unzählige andere Fischarten tummeln sich in der Strömung.

Je nach Jahreszeit gibt es hier die wunderbaren und majestätischen Mantarochen zu sehen. Von November bis April sind sie in großen Gruppen anzutreffen. Als ich im Dezember 2018 hier war, konnten wir eine ganz besondere Beobachtung machen: Zwei Mantas haben sich gepaart. Unglaublich!

Der kleine Nachteil dieser Jahreszeit: In diesen Monaten ist in Komodo Regenzeit, und vor allem im Dezember und Januar gibt es einige Fälle von Dengue-Fieber.

Der Vorteil: Die Preise sind niedriger, die Unterwasserwelt genauso schön und deutlich leerer als zur Trockenzeit.

Wer in der Trockenzeit unterwegs sein möchte, kann beruhigt sein: Wer einige Tage unter Wasser verbringt, wird auch dann wahrscheinlich einen oder mehrere Mantas sehen.

Manta-T-Shirts: Wir sind solche Manta Fans, dass wir unsere eigenen Manta T-Shirts und Hoodies designed haben. Schau doch mal in unserem Spreadshirt Shop vorbei.
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Mantarochen Paarungszeit im Komodo Nationalpark

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Muräne im Komodo Nationalpark

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Nemo in Anemone in Komodo

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Schildkröte im Komodo Nationalpark

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Crocodile Fish in Komodo

Das Drumherum: Anreise, Unterkunft und Ausflüge

Labuan Bajo und der Komodo Nationalpark sind nicht nur zum Tauchen wunderbar – die Insel Flores und Komodo bieten viel mehr: Ein absolutes Highlight sind die berühmten Komodowarane, die es nur hier auf den Inseln Rinca und Komodo gibt.

Die Ausflüge dorthin starten von Labuan Bajo aus, ebenso wie Ausflüge zum Pink Beach und dem pittoresken Padar Island, ins Landesinnere von Flores und auf die Flores vorgelagerten Trauminseln.

Hier noch einmal all unsere Artikel zu Flores im Überblick:

Tauchen in Komodo: Mein Fazit

Der Komodo Nationalpark bietet alles, was das Taucherherz begehrt.

Sowohl erfahrene Taucher als auch Einsteiger und Gelegenheitstaucher können sich hier austoben.

Bei NEREN Diving und den anderen von Indojunkie getesteten Tauchschulen geht Sicherheit vor, und jeder Taucher beginnt mit einem entspannten, strömungsfreien Tauchgang zum Eingewöhnen.

Danach entscheiden die Guides, welche Plätze sich eignen.

Also: Abtauchen und Genießen!

Wenn du Tauchschultipps für Komodo hast, her damit in den Kommentaren!

Hinweis

Labuan Bajo hat – wie so viele andere Regionen von Indonesien – ein Umweltproblem. Lasst uns schützen, was wir lieben!

Lasst uns: Müll vermeiden, die Organisation Trash Hero bei Müllsammel-Aktionen unterstützen, keine Korallen anfassen oder zerstören, nachhaltige Tauchveranstalter auswählen und respektvoll tauchen!

Was sind deine Erfahrungen beim Tauchen in Komodo? Her damit in den Kommentaren!

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7 Kommentare

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7 Kommentare

Derryck Larsson 30. Januar 2019 - 9:27

Ich muss ganz ehrlich sagen: Zum Tauchen hat mir bisher immer der gewisse Schneid gefehlt. Aber wenn ich diese wunderbaren Bilder hier sehe, ärgere ich mich selbst über meine Feigheit. Das wäre vielleicht mal ein guter Vorsatz fürs (nicht mehr ganz so neue) Jahr.

Noch eine Anmerkung zu der Diskussion über Tauchtourismus hier: Ich bitte euch. Der ökologische Schaden, der durch Tauchausflüge ausgelöst wird, ist so marginal, dass es schon beschämend ist, wie hier versucht wird anderen die Urlaubsfreude madig zu machen. Wenn ihr euch um die Umwelt sorgt, dann klopft lieber bei den großen Konzernen und der Politik an, statt euren Mitmenschen die Butter vom Brot zu kratzen.

Antworte Derryck
tho 26. Januar 2019 - 19:56

Huhu,
Ihr habt den Punkt: „Sicherheit beim Tauchen“ für das Tauchen im Komodo NP angesprochen, aber ich habe keine Sicherheit gefunden…
Sorry, aber der Artikel wirkt auf mich nur wie eine „das Negative verbergende Werbung“. Wie oft habt Ihr da getaucht und was habt Ihr an Erfahrungen gesammelt in Bezug auf Tauchprobleme und -unfälle?

Antworte tho
Aleks 7. November 2015 - 13:05

Liebe Indo- bzw. Tauchjunkies,

ich plane aktuell eine Reise nach Indonesien im Februar nächstes Jahr und will unbedingt im Komodo Nationalpark tauchen. Jedoch da es im Februar angeblich die Regenzeit herrscht, mache ich mir Sorgen, ob das Tauchen nicht bzw. nur eingeschränkt möglich sein wird (auch wg. Sicht, Strömungen usw.). Hat jemand damit Erfahrungen gemacht? Ich freue mich sehr auf jede Berichte und Tipps! Vielen Dank im Vorab!
LG,
Aleks

Antworte Aleks
Hella Binder 25. April 2015 - 1:38

Man soll den Tourismus nicht immer verteufeln. Natürlich gibt es Auswüchse wie der Süden von Bali aber vielfach wird durch den Tauchtourismus erst darüber nachgedacht, besondere Gebiete zu schützen. Ausserdem bleiben die Einheimischen in ihren Dörfern, wenn sie in der Umgebung ein Einkommen haben.
Allerdings müssen die dive guides ihre Gäste ein wenig mehr auf den Schutz hinweisen und bei einigen Nationalitäten (China, Korea, Japan, Russland) auch mal rigoros durchgreifen.

Antworte Hella
barbara 24. April 2015 - 7:52

Hey, super beitrag! Mein Freund und ich waren letztes Jahr Oktober auf einer Tauchcruise in Komodo. Haben allerdings ganz spontan vor ort gebucht und waren begeistert! Der Spot ist weltweit bekannt und es lohnt sich jeder cent wobei es im Verhältnis gar nicht teuer ist wenn man täglich bis zu 5 tauchgänge, all you can eat verpflegung und übernachtung gegenüber stellt. Kleiner tipp: wir haben für 50 euro oder so unseren advanced auf dem schiff gemacht. Man macht sowieso so viele tauchgänge und hat keinen stress! Wir waren nis dahin nicht besonders erfahrene taucher aber wegen den strömungen ist das tauchgebiet nicht ohne.
Liebe grüße und weiter so!
Barbara

Antworte barbara
Felix Widmer 2. Juli 2014 - 5:55

Es bleibt die Frage, wie lange so ein Paradies erhalten bleibt, wenn es gnadenlos touristisch vermarket wird. Da gibt es viele negative Beispiele rund um die Welt.
Das Ziel eines Nationalparks ist der Schutz von Flora und Fauna und nicht die Schaffung eines Touristenparadieses. Aber Junkies sehen das vermutlich anders.

Antworte Felix
MelissaIndo 2. Juli 2014 - 7:18

Lieber Felix. Dein Kommentar finde ich in Ordnung. Aber lass uns doch mal weiter denken. Hat Indonesien nicht weitaus „schlimmere“ Probleme als der Tourismus, der in Gegenden wie Flores auch noch relativ „nachhaltig“ ist? Und schützt der Tourismus nicht sogar manchmal vor schlimmeren? Schauen wir uns doch einmal die kleine Insel Bangka in Sulawesi an. Dort soll ein Mining-Projekt (direkt neben einem Marine Nationalpark) gebaut werden. Ein Gesetz besagt jedoch, dass Mining-Projekte nicht in touristischen Gebieten errichtet werden dürfen. Nun könnte der Tourismus hier eine Gegend vor dem Untergang bewahren. Natürlich finden die indonesischen Regierungen hier mal wieder ein Schlupfloch, aber es geht ums Prinzip. Weiterhin schreibe ich hauptsächlich für den deutschen Markt und wir sind ja dafür berühmt „nachhaltiger“ zu denken, als Indonesier. Und ich weiß nicht wie viele Bekannte, Freunde und Leser vor Ort als Touristen waren und das Umweltgrauen (Müll auf Bali etc.) gesehen haben und nun NGOs beigetreten sind und versuchen etwas zu tun. Und falls es dir nicht aufgefallen ist schreibe ich auch über die Probleme des Landes und wie man hier helfen kann, ob Müllparadieses auf Bali, Dynamitfischen in Sulawesi oder Eco-Tourismus. Mein aktuelles Buchprojekt wird auch über Mining-Problematik, sanfter Tourismus und Überfischung, sowie Korruption handeln. Glaub mir, in Indonesien gibt es weitaus schlimmere Probleme als die paar Touristen. Und in 20 Jahren, wenn die Ressourcen aufgebraucht sind, kannst du mir gerne nochmal schreiben. Ich möchte mit diesem Blog auf die Schönheit diesen Landes Aufmerksam machen um auch zu zeigen, wo man helfen kann, aber dass kann ich nicht in jedem Artikel, dann wird niemand mehr meinen Blog lesen. By the way, nächstes Jahr haben wir eine relativ große politische Kampagne gegen die Palmölplantagen und die Überfischung vor. Ich liebe Menschen die kritisieren können, aber die Kritik sollte in Balance sein und sich mit dem gesamten Projekt eines Menschen befinden und nicht nur einem kleinen Ausschnitt. Und jetzt Schluss. Amen.

Antworte MelissaIndo

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