Home Natur und Tierwelt 17 bekannte Vulkane in Indonesien (von West nach Ost)

17 bekannte Vulkane in Indonesien (von West nach Ost)

von Melissa Schumacher

Ein Beitrag von Michael Leitzinger

Ein Flickenteppich umhüllt unseren Globus, teils unzureichend vernäht und löchrig. An den undichten Nahtstellen und aus den Löchern bahnt sich das heiße Innere unserer Erde einen leichten Weg nach oben.

In Indonesien ist er besonders löchrig, denn Indonesien ist weltweit das Land mit den meisten aktiven Vulkanen! Indonesien ist neben Japan das am meisten von Vulkanismus und Erdbeben heimgesuchte Land der Erde.

Kein Wunder, denn unter dem Inselreich kollidiert die australisch-indische mit der riesigen eurasische Erdkrustenplatte.  Im langjährigen Durchschnitt findet nahezu jeder siebte Vulkanausbruch auf der Welt in Indonesien statt.

In diesem Beitrag stellen wir die 17 bekannte indonesische Vulkane vor, werfen gemeinsam einen Blick unter die Erde und verraten dir, woran du aktive, schlafende und ausgelöschte Vulkane erkennst.

TIPP: Schau dir die interaktive Karte von MAGMA indonesia an. Dort findest du alle Vulkane Indonesiens mit ihrer aktuellen Aktivität auf einen Blick. Auch als kostenlose App zum Runterladen auf das Smartphone vorhanden.

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Der Bromo Vulkan ist mit Abstand der bekannteste Vulkan – Foto: Martin Rietze

Ein Blick unter der Erde?

Die Erdkruste des Indischen Ozeans schiebt sich 7 cm pro Jahr unter die eurasische Platte.

Auf der Außenseite des Inselbogens der West- und Südküste Indonesiens entsteht durch diese Subduktion der mittlerweile 2.250 km lange und 7.290 m tiefe Sundatiefseegraben.

Das führt an Land zu schweren Erdbeben und intensivem Vulkanismus. Definiert wird der komplette indonesische Archipel durch diese sogenannte Kollisionszone.

Wie Perlen auf einer Kette reihen sich die aktiven Vulkane vom äußersten Norden Sumatras mit dem 2.801 m hohen Peuet Sague Vulkankomplex und ziehen sich 4.500 km weit in Richtung Süden und Osten bis zum Bandi Api Vulkan (640 m), der zwischen zwei Calderen in der Banda-See auf den Molukken liegt. 

Im Inselreich Indonesiens sind in den vergangenen 1.000 Jahren mehr als 75 verschiedene feuerspeiende Berge mindestens einmal ausgebrochen. Aus der Historie sind mehr als 1.200 Vulkaneruptionen nachweislich bekannt. Zum Bedauern kamen bei 110 von ihnen jeweils mehrere Tausende Menschen ums Leben.

Der Pazifische Feuerring, auch „Ring of Fire“ genannt, ist ein wahres tektonisches Pulverfass. Dieser Ring aus aktiven Vulkanen besteht weitestgehend aus einer Reihe von Inselbögen wie den Aleuten, den Kurilen und letztlich dem indonesischen Archipel.

Er zieht sich über 40.000 km lang und umrahmt den Pazifik von drei Seiten. Von der Westküste Süd-, Mittel- und Nordamerikas zum Aleutengraben, über Kamtschatka, Japan, den Philippinen, Indonesien bis hinunter nach Neuseeland.

In diesen Gebieten stoßen tektonische Platten aufeinander, die zu Plattenverschiebungen führen. Die Erde bebt und dadurch entstehen Schwächezonen und Risse, durch die Magma schließlich an die Erdoberfläche gelangt.

Allein in Indonesien befinden sich 129 aktive Vulkane. Als aktivster und bedrohlichster Vulkan gilt der Merapi (Sanskrit: meru = Berg, indonesisch: api  = Feuer, also Feuerberg) auf der Insel Java, der zuletzt im Juni 2020 ausgebrochen war.

Lesetipp: Aktive Vulkane Indonesien: Die Wilden 13 (mit spektakulären Fotos)

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Ausbruch des Rinjani Vulkan auf der Insel Lombok – Foto: Martin Rietze

So unterscheidet ein Vulkanologe aktive, schlafende und ausgelöschte Vulkane

Ein aktiver Vulkan kann im Moment ausbrechen, aber zugleich auch ruhen. Allgemein gesehen muss er aber mindestens einmal in den letzten 10.000 bis 20.000 Jahren tätig gewesen sein.

Ein ausbrechender Vulkan hat regelmäßige Eruptionen und Explosionen.

Ein schlafender Vulkan ist weiterhin noch ein aktiver Vulkan, der aber gerade keine Tätigkeit zeigt – in Zukunft jedoch wieder erwachen kann. Viele Vulkane haben zwischen ihren Ausbrüchen lange Phasen der Ruhe, die je nach dem 50, 100, 1.000 ja sogar 10.000 Jahre lang anhalten können. Anzeichen in ihrer Umgebung wie heiße Gasaustritte in Form von Fumarolen (70 – 100 Grad Celsius), Mofetten mit Gas- und Dampfaustritten um die 50 Grad Celsius, Thermalquellen und schwache bis starke, regelmäßige Erdbeben, weisen auf seine weitere Aktivität im Untergrund deutlich hin.

Erloschen gilt ein Vulkan erst dann, wenn dieser in den letzten 10.000 bis 30.000 Jahren keine Aktivität mehr zeigte und bei dem auch die tektonischen Umstände keine weiteren Ausbrüche in der Zukunft vermuten lassen.

Buchtipp: Ring of Fire: An Indonesian Odyssey

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Es gibt aktive, schlafende und ausgelöschte Vulkane – Foto: Martin Rietze

Übersicht touristischer Vulkane und Vulkangebiete in Indonesien

Sie sind lebensbedrohliche Feuerberge und von bizarrer Schönheit zugleich.  Sie bringen Tod und Verwüstung, aber auch immer wieder neues Leben.

Seit Urzeiten üben Vulkane eine besondere Faszination auf den Menschen aus, der sie aus der Nähe, in sicherem Abstand, erleben kann.

Indonesien ist das ideale Land, um einem Vulkan von Nahem zu erleben. Im Folgenden stelle ich dir eine Reihe an touristisch erschlossenen Vulkanen sowie Vulkangebiete vor.

BuchtippVulkane: Schöpfung und Zerstörung

1 | Vulkane auf Sumatra

Kerinci Vulkan in Sumatra

Der mächtige Kerinci Vulkan (3.805 m) ist die höchste Erhebung auf Sumatra und liegt im Kerinci Seblat Nationalpark, der zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. Dank seiner Abgeschiedenheit ist er Rückzugsgebiet stark bedrohter Wildtiere (z. B. Sumatra-Tiger, Sunda-Nebelparder, Schabrackentapir, Malaienbär und sumatrische Muntjak-Hirsch).

Sinabung Vulkan in Sumatra

Der Sinabung Vulkan war mehr als 400 Jahre lang inaktiv – doch dann brach er 2010 erneut aus und beschoss seitdem Sumatra in regelmässigen Abständen mit Feuersalven. Er gilt als einer der aktivsten Vulkane in Südostasien.

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Blick auf den Sinabung Vulkan auf der Insel Sumatra

2 | Vulkane auf Java

Gede Vulkan auf Java

Eine beliebte Kreuzworträtselfrage lautet: asiatischer Vulkan mit vier Buchstaben? Die Antwort ist G-E-D-E.

Vor ca. 4.000 Jahren hat der Gede Vulkan bei einem Ausbruch zahlreiche Kristalle ausgespien, in denen Hinweise zu finden sind, was vor dem Ausbruch in der Magmakammer des Vulkans vorging  – ähnlich den Jahresringen von Bäumen.

Anak Krakatau Vulkan auf Java

Über Jahrhunderte war der Krakatau ein harmloser Vulkan in der Sundastraße, mittig zwischen Sumatra und Java gelegen. Die drei Schlote auf dem Eiland – Rakata, Danan und Perbuwatan – waren schon lange nicht mehr aktiv. Bis im Mai 1883, als Perbutawan, der kleinste des Trios, auf einmal Lava spuckte und die Insel unter einem halben Meter Asche begrub.

Wassermassen strömten in die geleerten Magmakammern. Tsunamis mit bis zu 40 Meter hohen Wellen waren die Folge. Heißer Ascheregen ging nieder. Mehr als 160 Küstendoerfer auf der Inseln Sumatra und Java wurden komplett zerstört und 36.400 Menschen fanden den Tod.

Seit 1927 wuchs eine neue Vulkaninsel vom Meeresgrund empor. Der Anak Krakatau (= Kind des Krakatau). Immer wieder spukt der neu geborene Vulkan Asche, Feuer und lässt  Lava fliessen. Doch auch der Anak Krakatau Vulkan verursachte 2018 nach einem Ausbruch einen Tsunami, da Gestein, Lava und Geröll ins Meer rutschte und dadurch den Tsunami an Land verursachte.

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Anak Krakatau von oben – Foto: Martin Rietze

Dieng Vulkankomplex auf Java

Komplexer kann eine Vulkanregion fast gar nicht mehr sein: zwei Stratovulkane und über 20 kleinere Krater und Aschenkegel in einem Gebiet mit einer Länge von 14 km und einer Breite von 6 km.

Lavaströme bedecken des Grossteil des Hochplateaus (2.100 m). Allerdings wurden in historischer Zeit keine Ausbrüche registriert. Der weiterhin stattfinde Ausstoß von giftigen Gasen hatte schon zu mehreren Todesfällen geführt. Das Vorkommen von thermischen Quellen machen den Dieng zu einem wichtigen geothermischen Energielieferanten.

Lesetipp: Dieng Plateau Java: Unsere Reise ins Hochgebirge Javas

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Dieng Plateau – Foto: Nathie und Andi von Healthy Globetrotter

Merapi Vulkan auf Java

Der Vulkan Merapi ist ein dauerhaft aktiver und zählt zu den 16 Hochrisiko-Vulkanen der Erde. Im Schnitt verzeichnet der Feuerberg alle sieben Jahre eine Eruption, was ihn zu einem der aktivsten und zugleich gefährlichsten Vulkane weltweit macht.

Der 2.968 Meter hohe Feuerberg liegt etwa 35 km nördlich der Großstadt Yogyakarta. Ganz in der Nähe des Vulkans liegen auch die weltberühmten Tempel Borobudur und Prambanan, die zum Weltkulturerbe der Unesco zählen.

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Der Merapi Vulkan über den Wolken

Tengger-Vulkanmassiv mit Semeru & Bromo Vulkan auf Java

Der Semeru Vulkan ist der höchsten Vulkan auf Java mit 3.676 m und einer ihrer aktivsten zugleich. Kontinuierliche Eruptionen in Intervallen von 10 bis 30 Minuten finden seit 1967 statt. Der Bromo zählt zu einem der aktivsten Vulkane auf Java und gilt als jüngste Öffnung im Tengger-Vulkan-Massiv Nationalpark.

Sein letzter Ausbruch erfolgte am 8. Juni 2004. An den meisten Tagen steigen Rauchfäden aus seinem Krater oder aus einem der umliegenden Vulkane auf, die der gewaltigen Kulisse das gewisse Etwas verleihen.

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Der Bromo Vulkan zählt zu den bekanntesten Vulkanen Indonesiens – Foto: Martin Rietze

Ijen Vulkan auf Java

Ein Naturschauspielder der Superlative.  Ein türkisblauer Kratersee, gelbe Schwefelablagerungen und dazu der eindrucksvoller Blick auf den Kraterrand. Der Ijen ist an Imposanz wohl kaum zu überbieten.

So eindrucksvoll der Ijen-Vulkan auch ist, so hochgiftig ist er aber auch. Im Kraterschlund wird nach wie vor Schwefel per Hand abgebaut. Es ist kaum unvorstellbar, welches Leid sie für ihre tägliche, harte Arbeit ertragen müssen.

Lesetipp: Kawah Ijen Vulkan auf Java: Blaues Feuer, Sterne und Schwefelabbau

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Der Kawah Ijen Vulkan und seine Schwefelarbeiter – Foto: Martin Rietze

3 | Vulkane auf Bali

Batur Vulkan & Agung Vulkan auf Bali

Beide Vulkane liegen auf Bali, beide sind aktive Vulkane und beide werden von derselben unterirdischen Magmaquelle gespeist. Doch könnten sie kaum unterschiedlicher sein.

Wenn Batur ausbricht, dann quellen heisse, dünnflüssige Lavaströme hervor, die gemächlich an den Vulkanflanken herabfliessen.

Der etwa 3.140 Meter hohe Agung zeigt sich ganz anders. Seine Ausbrüche sind hoch explosiv. Er speit enorme Mengen glühendes Gestein aus, welches die Umgebung niederwalzt und regelrecht erstickt.

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Besteigung des Batur Vulkan – Foto: Martin Rietze

4 | Vulkane auf Lombok

Rinjani Vulkan auf Lombok

Auf der Insel Lombok ragt der Inselbogenvulkan Rinjani 3.726 Meter in die Höhe. Zweithöchster Vulkan des Archipels und bedeutendster Pilgerort für Hindus und Sasak, den ursprünglichen Bewohnern Lomboks. Für sie ist der Rinjani Sitz der Götter.

In der Regenzeit von November bis April ist ein Aufstieg beinahe unmöglich, weshalb der Rinjani in diesen Monaten für Besucher gesperrt ist. Während der Tourensaison besteigen ihn bis zu 1.000 Menschen täglich. Darunter viele Pilger aus Lombok und Bali. Nicht zu vergessen die Touristen aus aller Welt.

Vergangene Ausbrüche hatten ganz Lombok lahmgelegt. Zuletzt im Jahr 2015, als viele Touristen auf der Insel festsassen. 2018 folgten Erdbeben und Erdrutsche.

Blick auf den Rinjani – Foto: Martin Rietze

5 | Vulkane auf Flores

Kelimutu Vulkan auf Flores

Der letzte Ausbruch des Kelimutu war 1968. Seitdem liefen die drei Krater des Vulkankomplexes ungehindert mit Wasser voll. Durch die hohen Mineralienanteile im Wasser und deren chemische Interaktion miteinander, verfärben sich die drei Seen in regelmässigen Abständen von türkis über grün bis hin zu rotbraun oder gar pechschwarz.

Auf Flores erzählt man sich heute noch eine Legende. Für die Einheimischen sind die drei Seen nämlich Ruheort der Seelen ihrer Verstorbenen. Jeder der Seen nimmt aber nur gewisse Seelen auf. Der westlichen See ist jungen Menschen vorbehalten, die ein gutes Leben geführt haben. Die Seelen der Alten und guten Menschen finden ihr ewiges Leben im mittleren See. Der südliche See ist mit der Hölle gleichzustellen, indem die Seelen der Bösen weiterleben. Nicht umsonst nennt man diesen See „Tiwu Ata Polo“, was verzauberter See bedeutet.

Lesetipp: 17 schöne Orte und Sehenswürdigkeiten auf Flores (+ Guide-Tipp!)

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Die Kelimutu Seen gehören zu den berühmtesten Sehenswürdi: Damian und Marion von SINVIADI

6 | Vulkane auf Flores

Lokon-Empung Zwillingsvulkan

Der Lokon Vulkan – oder besser gesagt sein Tampaluan Krater – zählt zu den aktiven Vulkanen auf Sulawesi. Dieser Krater  liegt auf einer Höhe von 1.100 Metern,  der zwischen dem Lokon- und Empung-Vulkan liegt. Dabei ist der Krater selbst durch ein Septum in zwei Kraterbereiche unterteilt. Aus diesem “Schlund” fanden die letzten Eruptionen statt – von 3.000 Meter hohen, schwarzen Aschewolken bis hin zu Lavaausbrüchen.

Das Wort “Opo” (= Gott) wurde von Empung abgeleitet, schenkt man der alten Minahasa Legende glauben. Der anscheinend erste Vulkan auf Sulawesi, dessen Flanken von einem Zwergenvolk namens Tingkininong besiedelt waren und dessen Zentrum der Erde darstellte.

Was im christlichen Glauben Adam und Eva verkörpern, sind bei den Malesungs, den heutigen Minahasa, Toar und Lumimuut. Lumimuut geboren aus einem Fels, der vom Meer gewaschen wurde und von der Sonne seinen Glanz erhielt, wuchs zu einer reifen Frau heran. Toar „vermählte“ sich mit ihr in Gestalt des Westwindes, nicht wissend, dass er ihr Sohn war. Schliesslich heirateten sie und schenkten noch vielen weiteren Kindern das Leben.

Noch heute befindet sich ein Steinaltar in Form von weissen Felsen „Batu Putih“ auf dem Kraterrand des Empung. Zuletzt brach er 1775 aus.

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Der Lokon-Empung Zwillingsvulkan – Foto: Martin Rietze

Soputan Vulkan auf Sulawesi

Der Soputan ist ein typischer Stratovulkan und liegt in Nord-Sulawesi. Sein letzter Ausbruch war im Oktober 2018. Er gehört zum Vulkansystem der Tondano-Caldera und entstand entlang einer Störungszone auf der sich mehrere Vulkankegel aufreihen.

Zugehörig sind ausserdem Sempu, Lokon-Empung sowie Mahawu. Der Soputan ist jedoch der jüngste und zugleich aktivste unter ihnen.

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Der Soputan Vulkan von oben – Foto: Martin Rietze

Karangetang Vulkan auf Sulawesi

In grauer Vorzeit war der Aditinggi (erste Bezeichnung des Karangetangs) Schauplatz von Jungfrauenopferungen. Portugiesische Missionare des katholischen Jesuitenordens errichtet 1584 einen Posten im dem ehemaligen Koenigreich Siau und beendeten dieses grauenhafte Opferritual. Sie tauften den Aditinngi-Gipfel Johannes und den benachbarten Tamata-Gipfel Johanna.

Er besitzt fünf Krater mit Lavadoms und freien Förderschloten. Pyroklastische Ströme sind besonders gefährlich, die meist durch einen Domkollaps erzeugt werden. Schlamm- und Schuttströme (Lahare) entstehen in der regenreichen Zeit des Jahres.

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Blick auf den Karangetang Vulkan – Foto: Martin Rietze

7 | Vulkane auf den Molukken

Ibu Vulkan auf Halmahera

Der Vulkan Ibu liegt auf der Insel Halmahera (Nord-Molukken) und zählt zu den wenigen daueraktiven Vulkanen der Erde. Die Ausbrüche des Ibu Vulkans können stellenweise so stark sein, dass vulkanische Blitze in den Aschewolken entstehen.

Besonders nachts und bei Vollmond sind die Feuereruptionen am Beeindruckendsten. Lavafontänen schiessen in den Sternenhimmel, glühendes Gestein rollt die steilen Flanken hinab und dicke Rauchschwaden verdunkeln minutenweise das Sternengebilde des Orions am Himmelsäquator.

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Der Ibu Vulkan in Indonesien – Foto: Martin Rietze

Dukono Vulkan auf Halmahera

Unweit des Ibu Vulkans befindet sich der Dukono Vulkan, der zu Recht als „Dreckschleuder“ bezeichnet wird. Im Umkreis seines Kraters lagerte und lagert er weiterhin reichlich Vulkanasche ab, die Besucher rasch wie Kaminkehrer aussehen lassen. Er ist der zweite daueraktive Vulkan auf Indonesien.

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Der Dukono Vulkan von oben – Foto: Martin Rietze

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Über den Autor Michael Leitzinger: Michael lebt in Nord-Sulawesi, umringt von aktiven Feuerbergen, zu denen er so manche amüsante Legende zu erzählen weiß. Als er 1990 Indonesien das erste Mal besuchte, haben es ihm der Batur auf Bali, der Rinjani auf Lombok, wie der Kelimutu auf Flores angetan. Im Laufe der Zeit kamen weitere dutzende hinzu. Besonders macht es ihm Spaß, interessierten Gästen, die aktiven Vulkane, speziell in Sulawesi und auf den Molukken, näher zu bringen. Zur Webseite von Michael Leitzinger.

Über den Fotograf Martin Rietze: Martin arbeitet als Ingenieur im Astronomiebedarf und lebt in Bayern. Schon früh begeisterte er sich für die Astrofotografie und entdeckte seine Leidenschaft für Vulkanismus. Seine Geduld beim Fotografieren ist legendär und hat ihm fantastische Vulkanaufnahmen beschert. Zusammen mit dem Autor Michael Leitzinger hat er bereits mehrmals aktive Vulkane in Indonesien bestiegen und am 09. März 2016 die totale Sonnenfinsternis in Indonesien von den Nord-Molukken aus beeindruckend abgelichtet. Zur Webseite von Martin Rietze.

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