Home Sumba – Tipps für deine Reise nach Sumba Meine Highlights auf Sumba in Indonesien

Meine Highlights auf Sumba in Indonesien

von Sebastian Würfel

Sumba liegt südlich von Sumbawa, dem Komodo Nationalpark von Flores und westlich von Sawu und Timor.

Sumba ist ein Stück von Australien oder Afrika (so ganz genau weiß das niemand), welches sich im Laufe der Zeit nach Indonesien verirrt hat.

Statt schroffer Vulkankegel, findest du hier eine eher hügelige Landschaft vor, die von extrem trockener Savanne im Norden und Osten der Insel bis hin zu feucht-tropischer Vegetation und Waldgebieten im Süden viel unberührte Natur zu bieten hat.

Sumba erstreckt sich über eine Länge von 150km und über eine Breite von 40km. Was du auf der besonderen Insel von Indonesien erleben kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Unterkunftstipps für Sumba

Im Westen: Mario Hotel and Café – mit Blick aufs Meer aus der Outdoor-Dusche

Im Osten: Morinda Villa and Resto – toller Blick über den Fluss von der Veranda

Sumba-autorin

Autorin Tanja G. in Sumba

Anreise und erste Schritte auf Sumba

In Bali besteige ich die kleine Propellermaschine Richtung Sumba.

Ich steuere in Richtung meines Sitzplatzes auf der linken Seite des Fliegers, von dort hat man während des Fluges eine tolle Sicht auf Lombok und Sumbawa.

Fast pünktlich landet die kleine Maschine am Tambolaka Airport. Ich schnappe meinen Koffer vom nur fünf Meter langen Gepäckband.

Meine Alternative wäre eine abenteuerliche An- und Abreise mit dem Schiff gewesen. Alle zwei Wochen legt hier eine größere Fähre der nationalen Schifffahrtsgesellschaft PELNI auf Bali ab. Dafür fehlte mir jedoch die Zeit, da man für die Überfahrt zwei Nächte einplanen muss.

In der Hitze wartet schon mein Fahrer Ady auf mich. Er wird mir in den nächsten Tagen die Insel zeigen. Ich habe mich bewusst gegen den Roller entschieden, zum einen möchte ich nicht Kilometer weit in der sengenden Hitze fahren und zum anderen erzählt mir Ady allerhand über die Kultur, Traditionen und die Sumbanesen.

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Sumba-Flughafen

Flughafen auf Sumba

Mein erster Eindruck von Sumba

Ady erzählt mir, dass hauptsächlich Indonesier aus Jakarta die Insel bereisen. Irgendwie gehöre ich da ja auch dazu, schließlich lebe ich in der indonesischen Hauptstadt.

Schon kurz hinter dem Tambolaka Flughafen tauche ich in eine andere Welt ein. Gefühlt bin ich 100 Jahre zurück in der Zeit.

Was auffällt, vor jedem Haus stehen Megalithe in denen die Sumbanesen ihre verstorbenen Familienmitglieder begraben.

Überall sieht man Frauen und Kinder mit Kanister auf dem Weg zum nächsten Brunnen. Viele Häuser haben weder Strom noch fließend Wasser. Die traditionellen Häuser sehen mit ihren hohen Marapu-Dächern einladend aus.

Unter den Häusern lebt das Vieh, alles vom Schwein bis zur Ziege. Und die laufen auch überall herum. Des Öfteren müssen wir stehen bleiben um ein Ferkel über Sie Straße zu lassen.

Auf der anderen Straßenseite reiten Pferde an uns vorbei und überall grasen Rinder. Was mich besonders fasziniert

sind aber die vielen freundlich winkenden Kinder.

sumba-haus-1

Traditionellen Häuser auf Sumba mit den typischen Marapu-Dächern

Die traditionellen Dörfer von Sumba

Wir halten am ersten traditionellen Dorf, einem Kampung adat, in Rotenggaro. Eine kleine Siedlung bestehend aus einer handvoll Häuser.

Ich trage mich ins Gästebuch ein und gebe die obligatorische Spende. Die Spende darf ab sofort auf ganz Sumba bezahlt werden.

Am Eingang steht ein Brunnen mit dem sich das Dorf mit Wasser versorgt. Pro Haus können hier bis zu vier Geschwister mit Familie zusammenleben. Aber Bäder oder Toiletten sucht man in diesen Häuser vergebens, die Notdurft wird einfach auf dem freien Feld verrichtet, verrät Ady. Man würde ja sonst mit dem Abwasser das kostbare Grundwasser verunreinigen und das ist schließlich lebensnotwendig.

Vom Dorf aus hat man einen tollen Ausblick aufs Meer. Wir trinken einen „kopi sumba“ und genießen den Ausblick.

Sumba-strand

Blick aufs Meer von einem traditionellen Dorf auf Sumba

Der Strand „Pantai Bawana“ auf Sumba

Weiter geht es zum Pantai Bawana.

Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich mich für einen Fahrer entschieden habe. Die Straße endet einfach und wir fahren querfeldein über eine Sandstraße weiter. Wir stellen das Auto ab und mir wird ein Guide zugewiesen.

Der Weg zum Strand hinunter ist steiler als erwartet. Aber das was mich erwartet ist traumhaft. Ich runzele die Stirn und frage Ady für was denn der Guide, der 50.000 IDR kostet, von Nöten war.

Ady lacht und sagt, dass wir lieber keine Fragen stellen und den Guide und die Parkgebühr bezahlen. Es möchte schließlich jeder was vom Touristenkuchen ab haben, schlussfolgere ich.

Vom nahegelegenen Tanjung Mareha hat man einen phänomenalen Blick auf den Sonnenuntergang – natürlich gegen Parkgebühr. Auf dem Weg zum Hotel bestaune ich die Landschaft Sumbas und falle nach einem leckeren Abendessen ins Bett.

Sumba-Pantai-Bawana

Besondere Steinformation am Pantai Bawana auf Sumba

Besuch des Waikuri See und Pantai Mandurak

Der Tag startet früh.

Ich sehe von meiner Dusche aus das Meer. Frühstücken und los geht’s.

Die Straße ist zwar gut geteert, aber Autos kommen uns die ganze Stunde Fahrt keine entgegen. Am Straßenrand stehen vereinzelt Häuser, sonst ist es eher karg. Wir sind auf dem Weg zum Waikuri See. Die Lagune wird durch eintretendes Meerwasser gespeist und Baden ist ein Muss.

Ganz in der Nähe ist ein wunderschöner Strand, der Pantai Mandurak, der wegen der Felsformationen nur einen kleinen Blick auf das offene Meer preisgibt. Mit Baden sieht es hier jedoch schlecht aus. Die Wellen preschen nur so in die Bucht.

Sumba-Pantai Mandurak

Der wunderschöne Pantai Mandurak auf Sumba

Webkunst im Dorf „Kampung Adat Praiijing“

Für uns geht es weiter in den Osten Sumbas. Die West-Ost-Verbidung ist gut ausgebaut. Es gibt einige Busunternehmen die diese Strecke abdecken.

Die Stecke nach Waingapu legen wir aber nicht am Stück zurück wie es die Busunternehmen tun. Unterwegs halten wir an einem traditionellen Dorf, im Kampung Adat Praiijing. Es ist empfehlenswert generell die Dörfer mit einem Guide zu betreten, denn unter jedem Stein könnte sich hier ein Grab verbergen.

Im Dorf, auch hier wird ein kleiner Obulus verlangt, bestaune ich minutenlang die Weberinnen. Sie lernen ihr Handwerk mit ungefähr 14 Jahren. Meine Webkunst hingegen kann da nicht mithalten. Ich scheitere und gebe auf.

Sumba-Kampung Adat Praiijing

Weberin im Dorf Kampung Adat Praiijing auf Sumba

Entspannung am Lapopu-Wasserfall 

Die Landschaft ändert sich schlagartig und als es Richtung Lapopu-Wasserfall geht, sehe ich saftig grüne Reisfelder.

Am Lapopu-Wasserfall benötige ich natürlich wieder einen Guide – ich nehme es so hin. Der Guide kostet 30.000 IDR, parken zusätzlich 10.000 IDR. Der Eintrittspreis beläuft sich auf 150.000 IDR werktags und 225.000 IDR sonntags und an Feiertagen.

Der Wasserfall ist jedoch imposant und man kann es sich inmitten des Flusses auf einem Stein bequem machen, sich sonnen und im Wasser abkühlen.

Lapopu-Wasserfall Sumba

Der Lapopu Wasserfall auf Sumba

Sonnenuntergang vom Bukit Wairinding

Die West-Ost-Route beenden wir mit einem unvergesslichen Sonnenuntergang, der die Hügel in ein sanftes Rot taucht am Bukit Wairinding.

Sumba-Bukit Wairinding

Sonnenuntergang vom Bukit Wairinding

Sonnenaufgang vom Bukit Persaudaraan – Mau Hau

Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Zum Sonnenaufgang geht es an den Bukit Persaudaraan – Mau Hau. Der Ausblick ist wundervoll und außer Ady und mir grasen hier nur ein paar Pferde auf dem Hügel.

Ich setze mich auf einen Stein und genieße die Stille.

Sumba-Bukit Persaudaraan - Mau Hau

Ausblick vom Bukit Persaudaraan – Mau Hau

Sumbas Wasserfälle: Der Air Terjun Waimarang

Wir fahren weiter in Richtung des Wasserfalls Waimarang.

Die Landschaft ist savannenähnlich und überall grasen Tiere am Straßenrand.

Ady hält geduldig und ich schieße unzählige Bilder. Als wir durch das kleine Städtchen Melolo fahren hält Ady auf einer Brücke an und steigt aus.

Als er zurück kommt sagt er mir, dass im Fluss ein Krokodil lebt, es aber gerade nicht zu sehen ist. Sehr schade.

Und auch jetzt bin ich wieder froh mit einem Fahrer unterwegs zu sein. Nach einem Kiosk biegen wir dann links ab, um zu unserem eigentlichen Ziel, dem Wasserfall, zu kommen. Es geht nochmals links ab auf eine Sandpiste. Der Stecke entlang geht es in 15 Minuten zum Parkplatz des Wasserfalls. Von dort aus sind es nochmals 30 Minuten Fußmarsch bis man ins kühle Nass des Wasserfalls springen kann.

Der Weg ist zum Schluss hin recht steil aber machbar, da man sich an den Handläufen gut festhalten und lang hangeln kann. Irgendwo im Nirgendwo liegt der atemberaubende Wasserfall. Wer hier nicht badet, ist selbst Schuld.

Sumba-Air Terjun Waimarang

Der idyllische Wasserfall Air Terjun Waimarang auf Sumba

Webkunst auf Sumba

Auf der Weiterfahrt halten wir nochmals an einem traditionellen Dorf. Die Kultur und Webkunst Sumbas fasziniert mich.

Die Web- und Färbetechniken unterscheiden sich stark je nach Region.

Das Pasola Ritual auf Sumba

Kulturell nimmt Sumba übrigens eine Sonderstellung im größtenteils muslimischen Indonesien ein. Missioniert von Portugiesen, Niederländern und Deutschen sind heute die meisten Bewohner Sumbas offiziell Christen.

Das steht hier aber in keinerlei Widerspruch zu ihrer traditionellen Marapu-Religion, die ebenfalls fest in der Gesellschaft verwurzelt ist und jeden Besucher mit ihren fremdartigen und mystischen Bräuchen in ihren Bann zieht. Einen Einblick in diese Religion gibt das wohl bekannteste Spektakel der Insel: Das Pasola Ritual!

Obwohl die großen Stammeskriege und die Zeit der Kopfjagd seit gut 100 Jahren beendet sind, erinnert vieles an diesem blutigen Ritual zum Erntebeginn noch an die vergangenen Zeiten.

In Flip-Flops und auf ungesattelten Pferden reiten die jungen Männer Sumbas wilde Schlachten. Bei den Attacken mit stumpfen Bambus-Speeren gibt es durchaus Verletzte und ab und zu sogar Tote. Das Blut, das dabei fließt, wird für eine gute Ernte sorgen, so der Glaube hinter dem wilden und animalischen Treiben.

Das wirklich Kuriose am Pasola Ritual ist jedoch die Terminierung. Auch die hat etwas Animalisches an sich, aber auf ganz andere Weise.

Kurz nach dem ersten Vollmond im Februar und März kriechen unzählige bunt-schillernde Ringelwürmer aus dem Meer um zu laichen. In diesem Naturschauspiel kann der hohe Priester der Marapu dann den genauen Zeitpunkt für die jeweilige Pasola sehen.

Trotz dieser eigentlich sehr kurzfristigen Festlegung des genauen Datums, kannst du deine Reise zum Pasola Ritual auch langfristig planen. Durch die steigenden Besucherzahlen von auswärts, werden die Termine heute nicht mehr nur mit den Würmern, sondern zunehmend auch mit Airlines und Touristen-Führern abgemacht.

sumba traditionelles dorf

Traditionelle Dörfer auf Sumba

Pantai Walakiri: Der perfekte Sonnenuntergang von Sumba

Zurück in Melolo haben wir mehr Glück. Das Krokodil sonnt sich im seichten Wasser. Wir stehen mindestens 20 Minuten auf der Brücke und beobachten das wechselwarme Tier. Auch die Einheimischen erfreuen sich sichtlich beim Anblick des Tieres.

Zum Abschluss des Tages esse im am Pantai Walakiri noch eine Bakso Suppe und trinke eine Kokosnuss während ich auf den Sonnenuntergang warte.

Die Sonne geht hier spektakulär hinter den Mangroven unter. Aber lasst hier Vorsicht walten. Durch die vielen unvorsichtigen Touristen sind hier schon unzählige Mangroven abgestorben.

Sumba-Pantai Walakiri

Mangroven am Pantai Walakiri auf Sumba

Sonnenaufgang von Bukit Tanau Mauliru

Ich liebe Sonnenaufgänge deswegen geht es am nächsten Morgen früh zum Sonnenaufgang zum Bukit Tanau Mauliru. Neben mir findet ein Pre-Wedding Shoot statt.

Besonders im Osten Sumbas sind viele angehende Hochzeitspaare aus Jakarta unterwegs um die besten Sonnenaufgang- und Untergänge einzufangen.

Ich frühstücke danach erst einmal, wechsele das Hotel und verabschiede mich von Ady.

Bukit Tanau Mauliru sumba

Sonnenaufgang von Bukit Tanau Mauliru auf Sumba

Meine letzte Nacht in Sumba

Von meiner neuen kleinen Holzvilla aus, von der Unterkunft Morinda Villa and Resto, habe ich einen wunderbaren Blick über den Fluss.

Gegen Nachmittag mache ich mich auf und schlendere entlang des Flusses und komme in Kontakt mit den Einheimischen. Alles geht sehr gemächlich zu. Meine letzte Nacht in Sumba genieße ich zwischen den Hügeln mit Blick auf den Fluss.

Morgen geht es leider schon zurück nach Bali und dann weiter nach Sumbawa.

Doch sicherlich lasse ich mir den Sonnenaufgang am Tag des Abflugs nicht entgehen. Im Hotel habe ich eine Flussfahrt im Kanu gebucht.

Um 5 Uhr geht’s schon los. Die Ruhe und der Ausblick sind unbezahlbar.

Sumba-Flussfahrt im Kanu

Die Flussfahrt im Kanu war ein perfekter Abschluss von meinem Sumba Abenteuer

Mein Fazit zu Sumba

Schon wenige Stunden später sitze ich schon wieder im Flieger Richtung Bali.

Ich wäre gerne länger geblieben um alles noch viel genauer zu entdecken, nur dieses Mal habe ich leider nicht so viel Zeit.

Sumba ist unbeschreiblich und es war sicherlich nicht das letzte Mal hier.

Sumba Tipps und Tricks

Zum Abschluss möchte ich dir noch ein paar Tipps geben, was du bei deinem Sumba Abenteuer beachten solltest, damit die Reise ein voller Erfolg wird:

1) Die medizinische Versorgung lässt zumindest in den ländlichen Regionen zu wünschen übrig. Du solltest deshalb deine Reiseapotheke vor der Reise nach Sumba noch einmal auffüllen.

2) Auf Sumba sind Mücken aktiv, die Dengue und Malaria übertragen können. Achte demnach auf ausreichenden Mückenschutz.

3) Geldautomaten gibt es nur in den größeren Städten der Insel. Hier solltest du dich also mit genügend Bargeld ausstatten. Am besten du wechselst das Geld hier noch in kleine Scheine, in den Dörfern ist kaum Wechselgeld vorhanden.

→ Kreditkarte & Co: Alles rund um deine Finanzen in Indonesien

4) WiFi findest du nur vereinzelt in Städten und einigen Hotels. Vielleicht meldest du dich vor deinem Sumba-Abenteuer vorsorglich bei allen Daheimgebliebenen ab und genießt ein paar Tage im Flugmodus oder du stattest dich mit einer lokalen SIM Karte aus.

5) Du bist auf einer christlichen Insel und was im restlichen Indonesien unmöglich erscheint wird hier tatsächlich in weiten Teilen umgesetzt: Sonntag ist Ruhetag und die Geschäfte bleiben geschlossen!

Text und Fotos: Tanja G.

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Autorin Tanja G. in Sumba

Über die Autorin:

Indonesien habe ich erst 2015 das erste Mal bereist. Aber Land, Leute und Kultur haben mich so fasziniert, dass ich 2016 nach Indonesien gezogen bin. Nun lebe und arbeite ich in der Weltmetropole Jakarta und bereise in meiner freien Zeit das Inselreich.

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17 Kommentare

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17 Kommentare

Oliver Schwan 17. November 2019 - 13:46

Hotels für 100€ die Nacht, privater Führer, Leihwagen, Anreise per Flugzeug, extrem teure „Eintrittsgelder“ – dieser Upperclass-Tourismus ist auch mit Ende 50 einfach nicht meine Welt. Ich war 1998 in Sumba, fing mir Malaria ein, und zu meinem Riesenglück stand mir eine Belgierin beim Klinikaufenthalt in Waikabubak bei. In meinem Zustand hätte ich mich nie gegen das „Eine Spritze für alle Patienten“-Prozedere bei der Blutentnahme wehren können, auf’s Schiff zurück nach Bali wäre ich ohne sie auch nicht gekommen…
Einen neuen Anlauf soll es jetzt im Dezember/Januar geben – wer kennt einen bezahlbaren Moped/Motorrad-Verleih, gibt es auch AC-Rooms für weniger als 30€, wer war schon mal auf eigene Faust mit einem Zweirad auf Inselrundtour?

Antworte Oliver
Melissa Schumacher 17. November 2019 - 16:14

Hi Oliver,

wow, das klingt nach Abenteuer! 🙂 Da bin ich froh, dass du alles gut überstanden hast und der Insel bald einen weiteren Besuch abstatten wirst.

Die Orte aus diesem Artikel kannst du natürlich auch alle auf eigene Faust entdecken. Falls du einen Rollerverleih sowie eine (oder mehrere) empfehlenswerte Homestays nach deiner Reise für uns hast, erweitere ich diesen Gastbeitrag gerne!!!

Schick uns dafür einfach eine E-Mail, dann können wir die Orte in dem Beitrag aufnehmen!

Antworte Melissa
Clemens 4. November 2018 - 8:40

Wow, Hammervideo! Sumba steht auf unserer Liste 🙂

Antworte Clemens
Melissa Schumacher 10. Oktober 2019 - 17:45

Hi Clemens, danke dir 😉

Antworte Melissa
Bernd 23. August 2018 - 23:47

Interessanter Beitrag,

aber Sumba mit Bali zu vergleichen finde ich sehr gewagt. Ich war 1989 auf Sumba und habe damals die Insel von Ost-Timor aus mit den Schiff erreicht. Zufaelligerweise war ich auch zum Pasolo dort und habe irgendwo uebernachtet. Die Infrastruktur war wie das Land im Vergkeich zu Bali sehr karg, wenngkejch nicht reizlos, aber Vali muss vor den Touristenstroemen schon das Paradies gewesen sein. Wesentlich üppiger von Vegetation und Strandansichten fand ich damaks schon Ost-Timor und Ost-Flores, wenngleich die Leute auf Sumba sehr gastfreundschaftlich waren.

Antworte Bernd
Melissa Schumacher 10. Oktober 2019 - 17:46

Hi Bernd, da geben wir dir Recht, haben den Beitrag dank Tanja nun komplett überarbeitet und keinen Vergleich mehr zu Bali genommen 🙂

Antworte Melissa
Pamela 22. August 2018 - 16:22

Hallo zusammen – habt ihr Tipps für Surfcamps dort? Danke

Antworte Pamela
Melissa Schumacher 10. Oktober 2019 - 17:46

Hi Pamela, leider noch nicht. Hast du mittlerweile Tipps für uns? 🙂

Antworte Melissa
Christian 29. Oktober 2019 - 12:56

Hallo die Damen,
Ich fliege im November mit meiner Freundin nach Sumba ins Sumba Adventure Ressort. Dort wird wohl auch Surfen angeboten, obwohl wir eher tauchen möchten.
Viele Grüße,
Christian

Antworte Christian
Melissa Schumacher 29. Oktober 2019 - 17:09

Hi Christian! Cool, berichte gerne mal, wie es war!

Antworte Melissa
Doris Brunder 17. Februar 2017 - 23:31

Ich war in den Jahren 1981 bis 2000 immer wieder, insgesamt 11 Mal auf der Insel Sumba. Aus deiner Beschreibung kann ich herauslesen, dass sich in Sachen Infrastruktur noch nicht sehr viel verändert hat. Damals gab es eine Strasse die asphaltiert war quer durch die Insel. 8 Stunden dauerte die Fahrt von Ost nach West mit dem Bus. Nach jedem Aufenthalt haben wir uns 1 Woche in Bali wieder an die Zivilisation gewöhnt. In diesen Jahren habe ich das Leben hier in Deutschland mit anderen Augen zu sehen gelernt.

Antworte Doris
Melissa Schumacher 10. Oktober 2019 - 17:47

Hi Doris, wow!!! Es muss so großartig gewesen sein, Sumba in den 80er und 90er Jahren erlebt zu haben!!!

Antworte Melissa
Peter Bammes 16. Oktober 2016 - 8:04

Ich war zweimal in Sumba und x-mal seit 1991 in Bali und halte den Vergleich der beiden Inseln für sehr gewagt. Speziell das Sumba-Video gaukelt eine grüne Insel mit tollen Stränden vor. Für mich ist die karge Landschaft und die noch sehr ursprüngliche, teilweise animistische Kultur, speziell im Osten, das wirklich Verlockende von Sumba.

Antworte Peter
Melissa Schumacher 10. Oktober 2019 - 17:47

Hi Peter, da geben wir dir Recht, haben den Beitrag dank Tanja nun komplett überarbeitet und keinen Vergleich mehr zu Bali genommen 🙂

Antworte Melissa
Joachim Luckey 15. Oktober 2016 - 21:02

Bin interessiert! Auf
Sumba war ich noch nicht. Danke! Joachim

Antworte Joachim
Heike Geißler 15. Oktober 2016 - 19:22

Ich war 2013 in Sumba. Ich liebe diese ursprüngliche Insel.

Antworte Heike
Wolfgang Schweitzer 15. Oktober 2016 - 7:50

Interessanter Beitrag, danke Marius!

Antworte Wolfgang

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