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10 super beliebte Fotomotive in Indonesien

von Melissa Schumacher

Wer Indonesien schon einmal bereist hat, weiß um die Vielfalt des Landes. So viele Inseln, Landschaften und auch architektonische und kulturelle Besonderheiten finden sich sonst nur selten in der Welt.

Aus diesem Grund stellt Indonesien auch für Fotografen ein beliebtes Ziel dar – ob im Dschungel bei einer Trekkingtour, bei Wanderungen auf Vulkanen oder auch rund um die saftig-grünen Reisterrassen.

In diesem Beitrag stellen wir dir die beliebtesten Fotomotive des größten Inselreich der Welt vor!

1 | Kelingking Beach, Nusa Penida

Nusa Penida ist bekannt für gigantische Klippen, die teilweise über 200 Meter in die Höhe ragen und an der kompletten Südküste der Insel entlang führen. Dementsprechend viele spektakuläre Aussichtspunkte gibt es hier zu entdecken.

Der Karang Dewa Viewpoint ist der berühmteste Aussichtspunkt auf Nusa Penida (auf Google Maps unter „Cliff View“ zu finden).

Von hier kannst du Fotos schießen, die für die Ewigkeit bleiben. Da der Viewpoint durch Instagram weltberühmt wurde, kann es hier ordentlich voll werden!

Am Boden befindet sich der wunderschöne Kelingking Beach, der jedoch nicht so easy zu erreichen ist. Es gibt zwar einen Weg von den Klippen nach unten – der ist jedoch eher in die Kategorie „sehr abenteuerlich” bis “lebensmüde“ einzuordnen. Falls du dich trotzdem hinunterwagen möchtest, solltest du unbedingt festes Schuhwerk anziehen – und auf eigene Gefahr!

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Der Kelingking Beach von oben – Foto: Paolo Nicolello

Nusa Penida Reisefuehrer

NUSA PENIDA REISEFÜHRER

Die kleine Insel Nusa Penida ist ein wahres Juwel und bis oben hin vollgepackt mit Abenteuern!

Mit dem Reiseführer „Nusa Penida –Insel der Abenteuer“ von Love and Compass bekommst du in 160 Seiten die schönsten Sehenswürdigkeiten und Strände der Insel mit sinnvollen Übersichtskarten.

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2 | Tegallalang Reisfelder in Ubud, Bali

Die Tegallalang Reisfelder liegen ein paar Minuten von Ubuds Zentrum entfernt und sind vermutlich die am meisten abgelichteten Reisfelder Indonesiens.

Und das aus gutem Grund: Bei gutem Licht können Fotografen hier das wohl intensivste Grün ihres Lebens festhalten. Die Reisterrassen sind zudem so „angeordnet“, dass sie ein perfektes Fotomotiv darstellen.

Nachdem Julia Roberts im Film Eat Pray Love mit dem Fahrrad durch Tegallalang radelte, wurden die Reisfelder weltberühmt.

Heute sind sie vollgestopft mit Verkaufsständen, Reisebussen, Selfiespots und Restaurants. Erwarte deshalb keine Reisfeldidylle.

Tipp: Sei pünktlich zur „Blue Hour“ und dem Sonnenaufgang an den Tegallalang Reisterrassen. Während dieser Zeit kannst du dir reichlich Zeit nehmen, schöne Fotos im besten Licht des Tages zu schießen und dabei gemütlich durch die Reisfelder schlendern. Und bevor die Touristenmassen heranstürmen, kannst du weiterziehen!
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Die Tegallalang Reisfelder gehören zu den am meisten fotografierten Orten Indonesiens

3 | Monkey Forest in Ubud, Bali

Der Monkey Forest in Ubud ist ein Muss für die meisten Bali-Reisenden!

In dem Affenwald leben knapp 700 freilebende Makaken-Affen, die sehr an Menschen gewöhnt sind. Deshalb haben sie auch keine Angst mehr und kommen den Besuchern sehr sehr nahe!

So entstanden in dem Affenwald bereits unzählige faszinierende Fotos mit den kleinen frechen Geschöpfen!

Tipp: Versuche die Rush Hour zu umgehen. Tagsüber ist der Affenwald ziemlich überlaufen, da dieser mittlerweile auf so gut wie jedem Touristen-Programm steht – egal ob Pauschalurlauber oder Backpacker. Am frühen Morgen (kurz nach der Öffnung) und am späten Nachmittag (kurz vor der Schließung) ist oftmals am wenigsten los!

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4 | Bukit Lawang im Gunung Leuser Nationalpark, Sumatra

Ebenfalls Affen vor die Linse bekommen Reisende auf der Insel Sumatra.

Im Gunung Leuser Nationalpark zeigen sich mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit die wundervollen Orang-Utans – und können in ihrem natürlichem Umfeld fotografiert werden.

Ein guter Ausgangspunkt für Trekkingtouren ist der kleine Ort Bukit Lawang oder Ketambe.

Bilder, die an einem solchen Tag im Dschungel geschossen wurden, eignen sich perfekt, um sie auf eine große Leinwand drucken zu lassen und im eigenen Zuhause aufzuhängen. Auch dort entfaltet sich deren Wirkung und erinnert an die magischen Momente Indonesiens.

Tipp: Such dir einen Trekkinganbieter, der darauf achtet, dass die Tiere nicht gefüttert werden. Schön wäre auch, wenn dein Trekkinganbieter Programme zum Naturschutz unterstützt. Das Bukit Lawang Jungle Trekking wurde uns mehrfach von Lesern empfohlen.
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Orang-Utans im Gunung Leuser Nationalpark bei Bukit Lawang

5 | Bromo Vulkan, Java

Indonesien ist ein Land mit einer Vielzahl teilweise noch aktiver Vulkane und so steht für die meisten Reisenden der Besuch eines solchen ganz oben auf der to-do Liste.

Der Bromo Vulkan auf der Hauptinsel Java zählt dabei wohl zu den bekanntesten und am besten erschlossenen aktiven Vulkanen der Welt.

Tipp: Ein guter Ausgangspunkt für die Tour zum Bromo ist der kleine Ort Cemoro Lawang. Das Bromo Otix Guest House ist ein guter Anlaufpunkt für Touren auf den Bromo auf eigene Faust.
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Der Bromo Vulkan – Foto: Iswanto Arif

6 | Ijen Krater, Java

Der Ijen Vulkan wird auch gerne als “gelbe Hölle” bezeichnet, denn im Prinzip ist der Ijen Krater eine Schwefelmine.

Aus dem Krater des Ijen treten heiße Gase aus, die sich an der Luft abkühlen und dann als fester Schwefel ablagern.

Bilder von Indonesiern, die Körbe voller Schwefel-Brocken den Krater hinauf tragen, gingen um die Welt. Bezahlt werden die Arbeiter nach dem Gewicht des von ihnen abgetragenen Schwefels, wobei der Kilopreis nicht besonders hoch ist. Obwohl die Schwefeldämpfe langfristig eine enorme Belastung für den Körper darstellen, tragen die Arbeiter oft keine Masken und sind einem hohen gesundheitlichen Risiko ausgesetzt. Falls du die Schwefelarbeiter fotografieren möchtest, plane ein kleines Trinkgeld ein. Das haben sich die Männer mehr als verdient!

Die meisten Reisenden starten um Mitternacht, damit man das weltberühmte “blaue Feuer” sehen und ablichten kann. Die spektakulären bläulichen Flammen entstehen durch das Entzünden der Schwefelgase im Krater. Ein echtes Naturphänomen!

Tipp: Nimm dir warme Klamotten für den Aufstieg mit, denn in der Nacht kann es auf dem Ijen kalt werden. Bei einer organisierten Tour sollten dir von deinem Guide Atemschutzmaske und Stirnlampe gestellt werden.
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Der Ijen Krater, auch als gelbe Hölle bekannt – Foto: Zulfahmi Khani

7 | Prambanan und Borobudur Tempel bei Yogyakarta, Java

Raus aus der Natur und rein in die kulturellen Besonderheiten Indonesiens geht es für Fotografen überall dort, wo sich Tempel befinden.

Vor allem Java mit den Tempeln Prambanan und Borobodur gilt als beliebtes Ziel.

Borobodur – als größter buddhistischer Tempel Indonesiens – ist wahrhaft imposant und liefert zu jeder Tageszeit malerische Kulissen. Das wissen jedoch mittlerweile ziemlich viele Reisende, sodass es immer schwerer wird ein Foto zu schießen, ohne einen Touristen mit abzulichten.

Auch hier gilt: Der frühe Vogel fängt das beste Licht ein.

Der Borobudur Tempel beim Sonnenaufgang – Foto: Sander Wehkamp

8 | Pura Tanah Lot, Bali

Der Meerestempel Tanah Lot gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf Bali.

Balinesen glauben, dass das Meer der Lebensraum von bösen Geistern ist, die Berge hingegen sind der Lebensraum der guten Geister. Es gibt mehrere Meerestempel auf Bali, die gerade für Beerdigungszeremonien eine wichtige Rolle spielen.

Der Tanah Lot Tempel wird von den meisten Reisenden für den Sonnenuntergang besucht. Der ist hier zwar wunderschön, allerdings ist der Ort dann restlos überlaufen. Wir empfehlen dir eher, ganz früh am Morgen zwischen 7 und 8 Uhr am Tempel zu sein.

Tipp: Die beste Besuchszeit hängt zudem von den Gezeiten ab, denn bei Flut brechen meterhohe Wellen an den Klippen und der Zugangsweg ist überspült. Dafür verwandelt sich die Szenerie in ein tolles Fotomotiv. Bei Ebbe kann man direkt zum Tanah Lot Tempel laufen. Ins Innere des Tempels dürfen nur gläubige Hindus, die dort die Meeresgöttin verehren.
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Der Tanah Lot Tempel bei Flut – Foto: Maksim Shutov

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Tanah Lot Tempel bei Ebbe – Foto: Made Caesario

9 | Pura Luhur Uluwatu, Bali

Ebenfalls auf Bali, genauer gesagt auf einer Halbinsel namens Bukit, liegt der berühmte Tempel Pura Luhur Uluwatu.

Steile Klippen trennen den relativ kleinen Tempel vom blauen Meer, wobei der Tempel hoch über dem Ozean liegt.

Der Tempel selber ist hier nicht das Highlight für Fotografen, viel eher besteht die Besonderheit des Ortes in den meterhohen Klippen der Region. Der Blick rund um den Tempel gilt als einer der schönsten Balis. Die gigantischen Klippen und brechenden Wellen machen diesen Ort zu etwas ganz Besonderem!

Tipp: Komme entweder ganz früh morgens oder am Abend zum Uluwatu Tempel. Abends kannst du auch gleich noch den traditionellen Kecak Dance auf dem Tempelgelände besuchen, der jeden Tag ab 18 Uhr stattfindet. Der ist allerdings schon lange kein Geheimtipp mehr und du solltest mindestens 45 Minuten vorher da sein, um einen Sitzplatz zu ergattern.
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Die Klippen rund um den Uluwatu Tempel – Levi Morsy

10 | Pulau Padar, Komodo Nationalpark

Wer im Komodo Nationalpark unterwegs ist, darf diesen Aussichtspunkt nicht verpassen.

Der Aufstieg auf den Hügel der Insel Padar ist in der Mittagshitze nicht ohne, aber absolut lohnenswert! Wer oben steht, wird mit einem gigantischen Ausblick belohnt!

Die meisten Bootsausflüge, die in den Komodo Nationalpark führen, haben einen Stopp bei Padar mit auf dem Programm.

Neben der Insel Padar wird auch häufig der berühmte Pink Beach angesteuert.

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Die Aussicht von Pulau Padar – Foto: Ash Edmonds

Natürlich gibt es noch unzählige andere beeindruckende Fotomotive in Indonesien. Lass uns deine Highlights in den Kommentaren wissen!

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