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Tipps für den Besuch im Monkey Forest Ubud

von Annabell Wagner

Für viele ist Ubud sicher ein Highlight auf der Balireise. Neben den vielen kulturellen Highlights, den saftig-grünen Reisfeldern, dem abwechslungsreichen Yogaprogramm und gutem Essen, sollte man unbedingt auch einen halben Tag einplanen, um den Monkey Forest in Ubud zu besuchen.

In diesem Artikel verraten wir dir unsere Tipps für einen Besuch im Monkey Forest Ubud.

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Tipps für den Besuch im Monkey Forest Ubud

Unterkunftstipps für Ubud

Ajis Lodge
Schöne kleine Anlage in einer ruhigen Seitenstraße, sehr nettes Personal, toller Pool

Bali Ubud Harmony
Schöne und günstige Unterkunft in ruhiger Seitenstrasse mitten im Zentrum. 

I Gusti Nyoman Oka Homestay
Typisches balinesisches Homestay in zentraler Lage, Pool vorhanden

Djiwa Beehouse Ubud
Gehobenere Preiskategorie mit coolem Design und umgeben von Reisfeldern

Dragonfly Village
Hochpreisige Unterkunft in den Reisfeldern mit Kräutersauna

Ubud Sawah Villa
Mehr Reisfeld geht nicht, die Unterkunft wurde wortwörtlich mitten in ein Reisfeld gebaut

Suryadina Guest House
Sehr zentral gelegen, Eigentümer sind eine liebenswerte balinesische Familie

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Wegweiser im Ubud Monkey Forest

Monkey Forest Ubud: Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Plane für deinen Ausflug in den Monkey Forest in Ubud mindestens eine Stunde ein. Das Waldgebiet ist groß und du kannst hier einiges entdecken. Der Monkey Forest liegt südlich von Ubuds Zentrum und ist je nach Lage der Unterkunft oft auch zu Fuß erreichbar.

Öffnungszeiten Monkey Forest Ubud
Täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr
Letzter Einlass um 17 Uhr

Eintrittspreise Monkey Forest Ubud (internationale Touristen)
80.000 IDR für Erwachsene
60.000 IDR für Kinder (3 bis 12 Jahre)

Eintrittspreise Monkey Forest Ubud (lokale Touristen + KITAS)
60.000 IDR für Erwachsene
40.000 IDR für Kinder (3 bis 12 Jahre)

Eintritt für Kinder unter 3 Jahren
kostenlos

Parkgebühren Monkey Forest Ubud
2.000 IDR für Motorräder und Roller (in der ersten Stunde)
1.000 IDR für jede weitere Stunde
5.000 IDR für Autos (in der ersten Stunde)
2.000 IDR für jede weitere Stunde

WLAN
Am Eingangsbereich hast du kostenlosen WLAN Zugang. Das Passwort findest du am Tresen.

Gepäck
Zudem kannst du am Eingangsbereich kostenlos deinen Rucksack aufbewahren lassen. Dafür musst du nur dein Eintrittsticket vorzeigen.

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Mit deinem Eintrittsticket kannst du am Eingang kostenlos dein Gepäck aufbewahren lassen
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Karte vom Ubud Monkey Forest

Tipps für den Monkey Forest Ubud

In den nächsten Abschnitten haben wir dir ein paar schnelle Tipps für deinen Besuch im Monkey Forest zusammengefasst.

Füttern Verboten
Das Füttern der Bali Affen solltest du dem geschulten Personal überlassen. Auch wenn es sehr verlockend ist, den kleinen Affenbabys eine Banane anzubieten, solltest du bei deinem Besuch im Monkey Forest Ubud lieber darauf verzichten. Jegliche Knabbereien solltest du im besten Fall zu Hause lassen. Und ganz wichtig: Essen nicht verstecken, die Affen suchen (!) und finden es, auch wenn es nur ein Kaugummi im untersten Rucksackfach ist.

Wenn dich ein Affe beißt, ab zum Arzt
Falls du gebissen wirst, suche sofort einen Arzt auf. Affenbisse sind kein Spaß. Zudem können die Tiere Krankheiten wie Hepatitis übertragen. Jedoch sind die Affen laut offizieller Seite frei von Tollwut oder anderen Krankheiten. Es schadet aber nicht, sich rechtzeitig vor Urlaubsantritt über Impfungen zu informieren.

Gib dein Gepäck am Eingang ab
Lasse unnötige Dinge am besten einfach daheim, dann kannst du dich unbeschwert bewegen und musst keine Angst um deine Sachen haben. Oder gib dein Reisegepäck am Eingangsbereich kostenlos auf, bis du von deinem Ausflug durch den Affenwald zurück bist.

Besuche den Monkey Forest am frühen Morgen
Stehe früh auf für einen Besuch im Monkey Forest Ubud, so vermeidest du Besuchermassen.

Nutze den (kostenlosen) Monkey Forest Shortcut
Es gibt einen abenteuerlichen (kostenlosen) short cut durch den Monkey Forest für Rollerfahrer. Der short cut befindet sich zwischen dem Restaurant Bohemia und der Jalan Monkey Forest und führt einmal quer durch den Monkey Forest. Nachts herrscht hier eine mystische Stimmung auf der kleinen Straße.

Buche eine geführte Tour
Mache eine geführte Tour durch den Monkey Forest, dann lernst du sogar noch etwas über die balinesische Kultur. Auf Get Your Guide findest du auch viele Touren, die den Monkey Forest Ubud in ihrem Programm aufgenommen haben.

Alternative zum Ubud Monkey Forest
Wenn es dir im Monkey Forest Ubud zu voll ist, kannst du auch den Sangeh Monkey Forest etwas weiter nord-westlich von Ubud besuchen. Der Wald mit 40 Meter hohen Muskatnussbäumen ist wunderschön, ruhig und du triffst dort ebenfalls auf viele Affen.

Warum der Monkey Forest Ubud so beliebt ist

Tatsächlich strömen jeden Monat mehrere Tausende Besucher in den Ubud Monkey Forest, der sich als eine Art Heiligtum mit Bildungsauftrag versteht.

Nach dem Konzept von Tri Hita Karana (der drei Wege, um spirituelle und physisches Wohlbefinden zu erlangen), soll im Monkey Forest Ubud das harmonische Zusammenleben von Mensch und Natur gefördert werden.

Das Konzept Tri Hita Karna ist eine im balinesischen Hinduismus verwurzelte Lebensphilosophie. Übersetzt bedeutet Tri drei, Hita ist Glück und Karna heißt Umwelt.

Hast du das gewusst?

Die „drei Wege der körperlichen und spirituellen Erleuchtung“ beschreiben die harmonische Beziehung zwischen Menschen untereinander, dem Menschen und der Umwelt sowie die Beziehung zum höchsten Gott. Die Mission des Monkey Forest Ubud ist es, den Besuchern aus aller Welt Harmonie und Frieden zu bringen.

Das Konzept Tri Hita Karna wird neben verschiedenen Ritualen insbesondere mit Zeremonien an zwei balinesischen Feiertagen umgesetzt: Tumpek Kandang (Tag der Tiere) und Tumpek Uduh (Tag der Natur und Pflanzen).

Noch mehr spannende Hintergrundinformationen zum balinesischen Hinduismus findest du im Buch: Bali verstehen lernen.

Trotz der vielen Touristen ist der Besuch im Monkey Forest Ubud ein wirklich wunderbares Erlebnis. Wenn du jedoch eher nach einem Affenpark mit weniger Touristen suchst, können wir dir den Sangeh Monkey Forest ans Herz legen.

Im Ubud Monkey Forest leben ca. 1.000 Makaken im Wald. Diese sind in sieben Gruppen aufgeteilt. Sie tollen überall im Wald herum, faulenzen, ärgern die Touristen – oder ignorieren sie hartnäckig.

Lesetipp
Affen auf Bali
Das solltest du wissen

Die Kulisse des Affenwalds ist ein Garant für tolle Urlaubsfotos. Man streift vorbei an moosigen Bäumen entlang von eindrucksvollen Statuen und Tempelanlagen, und mit etwas Glück kann man sogar eine religiöse Prozession beobachten. Diese gibt es im Monkey Forest nämlich häufig.

Denn die Stätte wird nicht nur von Reisenden besucht, sondern ist auch ein wichtiger religiöser Ort für Balinesen. Es gibt drei Tempel, deren Inneres für Touristen nicht zugänglich ist.

Der größte Haupttempel ist Shiva gewidmet, die beiden anderen Tempel den Gottheiten Brahma und Gangga. Mehr zu den Tempeln und Göttern erfährst du weiter unten.

Groß ist das Areal auf jeden Fall – über 12 Hektar sogar. Für deinen Spaziergang durch den Affenwald solltest du deswegen ruhig etwas (mehr) Zeit mitbringen.

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Mystische Stimmung im Monkey Forest Ubud während der Regenzeit

Die Affen im Monkey Forest Ubud

Die Affenrasse im Monkey Forest Ubud ist auf Bali auch als Langschwanzmakake bekannt. Im Waldgebiet leben sieben Affen-Gruppen (z. B. Tempel-Gruppe, Friedhof-Gruppe usw.).

Eine Affengruppe besteht aus ca. 100 bis 150 Tieren. Die männlichen Affen werden bis zu 15 Jahre und weibliche Makaken bis zu 20 Jahre alt. 

Üblicherweise sind die langschwänzigen Makaken tagsüber aktiv und schlafen nachts. Bei deinem Besuch im Affenwald wirst du daher in jedem Fall auf seine flinken Bewohner treffen.

Hast du das gewusst?

Weibliche Affen sind etwa 6 Monate lang mit einem Kind trächtig. Die Schwangerschaft mit Zwillingen ist äußerst selten. Die Mutter füttert das Kind im ersten halben Jahr mit Muttermilch und zieht es 10 Monate lang mit Hilfe anderer Weibchen auf. Halte die Augen auf: Im Monkey Forest kannst du mit Sicherheit ein süßes Affenbaby entdecken, das sich am Bauch der Mutter festklammert.

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Drei Affenbabys beim Spielen im Monkey Forest Ubud

Makaken sind Allesfresser. Die Affen im Monkey Forest Ubud werden dreimal täglich gefüttert. Süßkartoffeln sind ihre Hauptnahrungsquelle, aber auch Bananen, Papaya-Blätter, Mais, Gurken, Kokosnüsse und andere lokale Früchte zählen zu ihrem täglichen Speiseplan.

Im gemeinsamen Waldleben sind Konflikte zwischen den Gruppen unvermeidbar. Beispielsweise wenn die Tempel-Gruppe während der Trockenzeit ein Bad im Fluss nehmen möchte, kommt es gut und gerne zu lautstarken und oft gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Grundsätzlich bleiben die Gruppen jedoch überwiegend in ihrem Teil des Waldgebietes und es herrscht ein einigermaßen respektvolles Miteinander im Dschungelwald. Sagen wir es so: Man duldet sich gegenseitig.

Das Zusammenleben der Primaten wird von Wissenschaftlern und Verhaltensforschern aus verschiedenen lokalen Einrichtungen untersucht. Im Fokus liegen die soziale Interaktion mit anderen Tieren und der Umwelt.

Bei deinem Besuch im Affenwald wirst du schnell merken, warum die Wissenschaftler einen Narren an den Tieren gefressen haben.

Die Makaken strahlen ein angenehmes Familiengefühl aus. Wenn man sie beim liebevollen, gegenseitigen Lausen beobachtet, möchte man sich glatt dazu setzen und mitmachen.

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Respekt vor den Affen: So verhältst du dich richtig im Monkey Forest Ubud

Die Affen im Wald sind Besucher gewöhnt und scheuen sich nicht vor Kontakt – was in erster Linie heißt, dass sie dir was klauen wollen. Sehr beliebt sind Flaschen aller Art, Essen, Hüte und Sonnenbrillen, oder auch die teure Kamera.

Vorsicht ist deswegen geboten, denn wenn die Affen Beute wittern, können sie schon mal rabiat werden. Es ist auch schon vorgekommen, dass ein Tourist im Zweikampf um die Kamera gebissen wurde.

Bevor du den Park betrittst, gib einfach überflüssige Dinge am Eingang ab. Verstaue Sonnenbrille, Hut und alles, was außen am Rucksack baumelt, unbedingt ins Innere des Rucksacks.

Dass die Affen kein Spielzeug sind, sollte dir eh klar sein.

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Die Affen im Wald sind Besucher gewöhnt und scheuen sich nicht vor Kontakt.

Wenn du sie mit Respekt behandelst, ruhig bleibst (auch wenn sie dir auf den Kopf klettern) und nicht mit ihnen um deine Banane streitest, wird alles problemlos verlaufen.

Und zur Not gibt es immer noch mit Steinschleudern bewaffnete Aufseher, die die Äffchen in die Schranken weisen, wenn die Situation bedrohlich wird.

Was du sonst noch beachten solltest? Wirf am besten einen Blick auf die folgenden Verhaltensregeln im Affenwald.

Schlechte Erfahrungen im Monkey Forest Ubud

Welche Erfahrungen andere Leser (u. a. einige negative) im Monkey Forest Ubud gemacht haben, kannst du in den Kommentaren unterhalb von diesem Artikel nachlesen!

Die Höhle Durgama im Monkey Forest Ubud

Der Eingang zum Affenwald führt dich durch eine Höhle, die Durgama heißt. Durgama leitet sich von Durga Mata-Ji ab, was sich auf die Anbetung der Göttin Durga Devi bezieht.

Wenn du die Höhle betrittst, sieht es aus, als würdest du direkt in den Rachen des göttlichen Tunnels laufen. 

Den Höhleneingang zieren Reliefs, die eine Tiergeschichte von Tantri Kamandaka darstellen. Links zeigen die Bilder ein Ritual (memendak), um die Ankunft der Götter zu begrüßen.

Auf der rechten Seite sieht man den Abschied der göttlichen Gäste und wie sie auf ihrem Heimweg von den Tieren begleitet werden. Dieses Fragment der Geschichte reicht durch die Durgama-Höhle bis zum Ausgang im Wald.

Auch das Innere der Durgama-Höhle ist mit zahlreichen Reliefs und Skulpturen verziert. In der Höhle kannst du außerdem eine Lingga-Statue entdecken, die Gott Shiva symbolisieren soll.

Ein weiteres Relief zeigt Göttin Durga, die als Beschützerin aller Lebewesen gilt, in wütender Kampfstellung.

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Die Höhle Durgama im Monkey Forest Ubud

Die Tempel im Monkey Forest Ubud

Während deinem Rundgang durch den Affenwald, kannst du drei Hindutempel entdecken. Dem heiligen Buch Pura Purana zufolge (ein historisches Dokument des Tempels aus Palmblättern), wurden die Tempel im Monkey Forest Ubud etwa Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut.

Zuerst kommst du an dem heiligen Tempel Pura Dalem Agung Padangtegal, auch „großer Tempel von Shiva“ genannt, vorbei.

Shiva ist die Verkörperung von Sang Hyang Widhi Wasa, was aus dem Balinesischen übersetzt so viel wie “die göttliche Ordnung” bedeutet. Die Göttin Durga, die Hauptgottheit der Bhairawa-Sekte, wird dort ebenfalls verehrt.

Pura Dalem Agung Padangtegal ist der Haupttempel im Affenwald und eng mit dem Setra (Friedhof) und dem Tempel Pura Prajapati (befindet sich ebenfalls im Affenwald) verbunden.

Die balinesischen Gläubigen richten ihre Gebete im großen Tempel von Shiva an den Kosmos, um das Gleichgewicht positiver und negativer Kräfte zu wahren.

Der Tempelkomplex ist südwestlich in Richtung des Windes ausgerichtet. Die Windrichtung kontrolliert der Gott Rudra, der wiederum einen Aspekt von Shiva darstellt.

Als Nächstes wartet der Pura Beji Padantegai auf dich. Er wird auch als „Holy Spring Tempel“ (Tempel der heiligen Quelle) bezeichnet. Dieser Tempel wurde zu Ehren der Göttin Gangga errichtet.

Immer wieder finden hier „Vorführungen“ einer rituellen Reinigung der sogenannten Tapakan-Statuen statt. Die Tapakan-Statuen am Eingangstor zum Tempel repräsentieren Gott und die Seele der Menschen, die den gleichen Glauben teilen.

Die heilige Quelle im Pura Beji Padantegai soll die Dankbarkeit für den Segen der Heiligkeit und ein erfolgreiches Leben ausdrücken. Das Betreten des Holy Spring Tempels ist allerdings nur gläubigen Hindus vorbehalten.

Falls du auch an einer geistigen und körperlichen Reinigung teilnehmen möchtest, solltest du im Wassertempel Pura Tirta Empul in der Nähe von Ubud vorbeischauen.

Lesetipp
Pura Tirta Empul
Die heiligen Wasserquellen Balis

Zuletzt triffst du bei deinem Rundgang auf Pura Prajapati. Hierbei handelt es sich um einen Einäscherungstempel (Cremation Temple).

In einem Friedhof direkt neben dem Tempel werden die Verstorbenen zunächst vorübergehend beerdigt, denn alle fünf Jahre findet in diesem Hindutempel eine Art Masseneinäscherung statt.

Die balinesischen Hindus glauben, dass Gott in der Personifikation von Brahma Prajapati solange über die Verstorbenen wacht und sie beschützt. Praja heißt übersetzt „Herrscher“ und Pati bedeutet „Seele„.

Am Tag der großen Massenverbrennungszeremonie werden die Verstorbenen aus ihrem Grab auf Zeit gehoben. Die Angehörigen verfolgen gebannt die Feuerbestattungen der Verstorbenen, mit der ihnen schließlich die letzte Ehre erwiesen wird.

Indojunkie-Tipp
Am Haupttempel vorbei führt eine Treppe nach unten zu einem schönen Ausstellungsraum. Immer wieder finden dort Ausstellungen mit Werken lokaler Künstler statt. Wir hatten das Glück und konnten wunderschöne Gemälde bestaunen, die beispielsweise hinduistische Gottheiten und deren Mythen zeigen.

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Künstler aus Bali stellen im Monkey Forest Ubud ihre Werke aus

Welches Ausflugsziele gibt es in der Nähe des Monkey Forest Ubud?

In der Gegend von Ubud ist Einiges geboten. Du hast hier eine gigantische Auswahl an Tempeln, Wasserfällen und kulinarischen Highlights.

Insbesondere in der Innenstadt ist es sehr voll und touristisch, deshalb solltest du dich in der Hochsaison lieber für ein entspannteres Ausflugsziel weiter außerhalb entscheiden. Wir haben dir unsere Lieblingsorte in Ubud für dich in folgendem Artikel zusammengefasst: 12 echte Insider-Tipps für Ubud.

Die Dschungelstadt ist außerdem berühmt für seine zahlreichen Yoga Studios.

Ein ganz besonderer Ort ist für uns auch der Wassertempel Pura Tirta Empul. Zu den heiligen Quellen Balis bist du vom Affenwald aus etwa 35 Minuten mit dem Roller unterwegs.

Für mich war Ubud neben Nusa Lembongan der interessanteste Ort, den ich während meiner Bali Reisen besucht hatte. Auf jeden Fall war es der Ort, von dem ich die meisten Fotos mitgebracht habe, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich Affen ziemlich cool finde.

Hast du noch Fragen zum Ubud Monkey Forest? Oder möchtest du vielleicht deine guten (oder schlechten) Erfahrungen mit der Indojunkie-Community teilen? Dann nutze die Kommentarfunktion unterhalb von diesem Beitrag.

Über die Autorin

Annabell hat mehrere Jahre für ein Start-up im Lebensmittelbereich gearbeitet und dabei das Schreiben und Social Media für sich entdeckt. Nach einer zweimonatigen Workation auf Bali konnte sie der Luft nach Freiheit und dem flexiblen Leben als Freelancerin nicht widerstehen und kam 2022 für ein halbes Jahr zurück auf die Insel. Wie es weitergeht, bleibt offen. Fest steht jedoch, dass sie ohne das offene Gemüt der Balinesen, das indonesische Essen und die vielen liebebedürftigen Straßenhunde nicht mehr leben will. Für Indojunkie arbeitet Annabell als Allrounderin und versorgt uns neben schönen Instagram Stories auch mit Artikeln über verschiedene Sehenswürdigkeiten der Insel. Mehr von dieser Autorin lesen.

Über den Co-Autor

Chris war schon viel in Bali unterwegs und hat auf nachbalireisen.de einen Minireiseführer als Einstieg für die Planung deines Bali Urlaubs zusammengestellt. Wenn er nicht gerade durch Asien tingelt hat es ihm Kuba recht angetan, worüber du hier mehr erfährst.

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5 Kommentare

Andreas 24. Mai 2018 - 16:26

der Affenwald war schon wegen den riesigen Bäumen ein tolles Erlebnis und den Affen zuzusehen war wunderbar, meineFrau hat sich erschreckt als sich ein Affe ohne Vorankündigung auf ihren Wuschelkopf setzte aber mit Ruhe und langsamem Weitergehen hat er sie wieder ohne Probleme verlassen und ich habe tolle Photos geschossen.
Aber danke für die geschriebene Erfahrung mit dem Biss, die Affen bleiben eben Wildtiere und der Umgang mit ihnen lehrreich und manchmal unberechenbar, was meine Tochter welche in Südafrika 4 Monate in einer Affenrehafarm gearbeitet hat schon bei den Babies bestätigte.

Antworte Andreas
Anna 3. November 2017 - 8:30

Ich war vor 2 Wochen im Monkey Forest und bin leider ohne, dass ich Essen dabei hatte oder mit den Affen gespielt habe, richtig böse gebissen worden. Ich hatte mich nie Angst vor Affen, streunenden Hunden, etc, aber jetzt weiß ich, dass man eben auch einfach Pech haben kann und zur falschen Zeit am falschen Ort ist – auch, wenn man sich genauso verhält, wie du es beschrieben hast. Ich saß einfach da, ein sehr großer älterer Affe ist von hinten neben mich gesprungen und Sekunden später hatte ich schon seine Zähne im Oberarm. Vermutlich saß ich einfach eine Minute zu lange dort und es war sein Revier oder so…
Die erste Hilfe im Monkey Forest war ok, hat die Wunde aber nicht wirklich ernst genommen. Sehr kann ich Ubud Health Care empfehlen: dort war ich, nachdem sich die Wunde natürlich durch den Dreck im Affenmaul trotz Reinigung entzündet hat, 6 Tage in Folge zur Wundreinigung. Tetanus und Tollwut spritzen inklusive. Immerhin war ich vorher schon geimpft und brauchte dadurch nur Auffrischung.
Leider hab ich jetzt seit 2 Wochen mit dem tiefen Buß zu kämpfen, kann nicht ins Wasser und muss aufpassen, dass alles trocken und sauber bleibt. Und natürlich Antibiotika gegen die Entzündung.
Alles in allem: nie wieder ein Affenwald, Affentempel, etc. ich reise seit Jahren durch SOA und dachte, sowas passiert immer nur den doofen Touris, die es halt nicht lassen können, mit Affen zu spielen, um tolle Selfies zu machen. Falsch gedacht 😉
Generell will ich damit nur sagen, dass man echt vorsichtig sein sollte und sich den Besuch einfach gut überlegt. Und falls doch etwas passiert: Ubud Health Care ist großartig: sauber, freundlich, gut ausgebildete und erfahrene Ärzte und Helfer, bei denen ich mich immer gut aufgehoben gefühlt habe.

Antworte Anna
Tim 30. Mai 2022 - 12:30

Ich war gestern zum ersten Mal da. War mal was Neues. Hat sehr viel Spaß gemacht. Die Affen sind allerdings absolut nicht schüchtern. Leider war ich leichtsinnig und bin ohne Tollwut-Impfung hinein gegangen. Das habe ich mit knapp 300€ büßen müssen. Ein verspieltes Jungtier dachte, ich wäre eine Frucht und hat kurz gekostet. Der biss war nicht tief, reichte aber um mich in der Klinik nachträglich impfen zu lassen (insgesamt 4 Injektionen). Bei blutigen Wunden ist ein spezielles Medikament notwendig, das je nach Menge mehrere tausend Euro kostet. Das geht ziemlich schnell. Passt bitte auf jeden Fall auf! Trotz meines Fehlers habe ich den Aufenthalt sehr genossen und würde jederzeit noch mal hingehen.

Antworte Tim
Melissa Schumacher 2. Juni 2022 - 10:34

Hi Tim, danke für das Teilen deiner Erfahrungen und deine optimistischen, positiven Worte – trotz der wirklich unglücklichen Situation! Ich habe auch echt Respekt vor den Affen und betrachte sie am liebsten mit einem gewaltigen Sicherheitsabstand. Ich wünsche dir alles Gute und eine schöne Reise weiterhin.

Antworte Melissa
Gretl Süssenbeck 8. Oktober 2017 - 14:47

Im Monkeys Forest habe ich einen meiner schönsten Tage in Bali verbracht und Unmengen an Fotos geschossen. Die Affen sind einfach zum Niederknien!

Antworte Gretl

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