Home Bali – Tipps für deinen Urlaub auf Bali Mount Batur Bali: Tipps für deine Trekking-Tour (+ Guide Empfehlung)

Mount Batur Bali: Tipps für deine Trekking-Tour (+ Guide Empfehlung)

von Melissa Schumacher

Du möchtest während deiner Reise durch Bali den Vulkan Gunung Batur bzw. Mount Batur besteigen?

Dann findest du in diesem Beitrag hilfreiche Trekking-Tipps, spannende Hintergrundinfos rund um den Vulkan und Anbieter-Tipps für dein ganz persönliches Batur Trekking Abenteuer!

Unterkunftstipp am Gunung Batur: Bunbulan Hill Hostel
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Sonnenaufgang am Gunung Batur

Fast Facts zum Gunung Batur

Der aktive Schichtvulkan Gunung Batur ist mit 1.717 Metern der zweitgrößte Vulkan von Bali. Dieser wird nur noch übertroffen vom heiligen Gunung Agung.

Doch das war nicht immer so: Einst war der Mount Batur höher als der Mount Agung. Doch ein gigantischer Ausbruch vor über 30.000 Jahren sprengte die Spitze des Vulkans und kreierte ein ganz neues Bild von Bali.

Rund um den Batur entstand ein gigantischer Krater von 10 x 13,5 Kilometern Ausmaß, in dem Jahrtausende später durch einen weiteren Ausbruch wiederum ein Krater entstand.

Vom Fuße des Batur wirken diese sogenannten Calderen wie grün bewachsene Hügel, die sich an den See schmiegen. Erst vom Gipfel aus erkennt man die faszinierende Struktur, die der kolossalen Ausbruch in die Natur gezeichnet hat.

Die letzten größeren Ausbrüche fanden in den Jahren 1926 und 1963 statt, zuletzt kam es zwischen 1999 und 2000 zu Asche-Eruptionen.

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Erkennst du die schwarzen „Flecken“ auf dem Vulkan? Das sind die sogenannten Calderen!

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Blick auf den Gunung Batur

Trekking-Tipps für den Gunung Batur

Ein Guide ist Pflicht auf dem Weg zum Gipfel des Mount Batur. Denn leider sehen die Locals es nicht allzu gerne, wenn man den Berg auf eigene Faust besteigt. Es gibt Gerüchte von einer Batur-Mafia, die darauf achtet, dass Touristen stets mit Guide den Vulkan besteigen.

Packe trittfeste Schuhe ein und suche dir ein paar Tage vor deiner Tour einen passenden Anbieter für den Aufstieg.

Die Vulkanbesteigung wird von etlichen Anbietern auf Bali durchgeführt und ist mittlerweile zu einer beliebten Touristenattraktion geworden. Alleine wirst du den Berg demnach mit Sicherheit nicht besteigen! Mache dich auf einige Touristen gefasst.

Entweder man bucht bereits in Ubud, Kuta, Canggu & Co. eine Tour und lässt sich mit dem Auto zum Vulkan (und zurück) fahren, oder man verbringt ein paar Tage am Danau Batur und sucht sich vor Ort einen Anbieter.

Die Tour kostet je nach Abfahrtsort zwischen 30 und 60 Euro und wird oft mit einem Besuch der angrenzenden heißen Quellen kombiniert.

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Auf dem Gunung Batur ist mittlerweile gut was los – aber die Landschaft ist immer noch ein Traum!

Anbieter-Tipps für dein Gunung Batur Trekking

a) Bunbulan Hill Hostel 

Wir empfehlen als Anbieter vor Ort das Bunbulan Hill Hostel. Der Besitzer Krishna organisiert für dich eine Vulkanbesteigung fernab der Massen-Trampelpfade zu einem fairen Preis.

Seine Guides sind super ausgebildet und wandern vom Gipfel nicht den gleichen Weg zurück, sondern weiter über die faszinierende Lava-Landschaft bis zum Lucky Temple.

Von dort wird man wieder abgeholt. Es lohnt sich, am Abend zuvor anzureisen und die Nacht in dem netten Hostel zu verbringen (siehe weiter unten).

b) Get Your Guide Touren

Wer nicht in der Nähe des Gunung Batur schlafen möchte, der kann eine Tagestour zum Gunung Batur auch über Get Your Guide buchen.

Das Team holt dich früh am Morgen in deiner Unterkunft ab, fährt dich nach der Vulkanbesteigung zum Relaxen in die Batur Natural Hot Springs und setzt dich anschließend wieder in deiner Unterkunft ab.

c) Local Guides

Der Anbieter local-guides.org bietet viele tolle Touren in Indonesien an und fokussiert sich darauf, lokale Anbieter zu unterstützen.

Auch hier kannst du eine Sunrise Batur Tour mit anschließendem Besuch der heißen Quellen buchen.

d) Cocos Travel Bike & Hike Tour

Die Guides von CocosTravel.de bieten eine zweitägige Bike-Tour von Ubud zum Vulkan Batur an.

Auf dem Plan stehen heiße Quellen und eine phantastische Abfahrt bis Ubud.

Hier verbindest du Trekking mit Biken in zwei Tagen.

Mögliche Startpunkte für die Gunung Batur Besteigung

Es gibt über fünf verschiedene Startpunkte für die Gunung Batur Besteigung – so variiert auch die Dauer des Aufstiegs.

Alle Touren haben das Ziel, den Gipfel pünktlich gegen 6:30 Uhr zum Sonnenaufgang zu erreichen.

Die bekanntesten Startpunkte liegen in Kintamani (ca. 4 Stunden), am Tempel Pura Juti Batur (ca. 3 Stunden), in Toya Bungkah (ca. 3 Stunden) und in Songan (ca. 1,5 Stunden).

Die meisten Touren starten am Tempel Pura Juti Batur und in Toya Bungkah. Hier begleiten dich viele Weggefährten auf dem Weg zum Gipfel.

Ein paar Anbieter wählen deshalb einen der etwas weniger frequentierten Aufstiege über Songan, auf denen man auch mal alleine in der Gruppe ist.

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Das eigentliche Gunung Batur Trekking

Das Abenteuer beginnt in stockdunkler Nacht.

Packe dich warm ein und ziehe Schuhe mit gutem Grip an, denn in der Lava- und Gerölllandschaft kann es sehr rutschig werden.

Die Taschenlampe bekommst du normalerweise von deinem Guide gestellt, und gemeinsam macht ihr euch in schummrigen Lichtkegeln auf den Weg zum Gipfel.

Beim Aufstieg wechseln sich Abschnitte mit groben Steinen, feinem Vulkansand, Geröll und Trampelpfaden ab und es geht teils leicht und teils steil nach oben.

Es lohnt sich, kurze Pausen einzulegen und die Taschenlampe auszumachen, denn am sternenklaren Nachthimmel ist die Milchstraße wunderschön zu erkennen.

Je nach Startpunkt kommen die ersten Wanderer nach eineinhalb Stunden am Gipfel an, wo einige Locals bereits warmen Tee und Kaffee für die Besucher zubereiten.

Jetzt kann man durchatmen, die klammen Hände um eine warme Tasse Kaffee legen und warten, bis die ersten Sonnenstrahlen am Horizont auftauchen.

Bei guter Sicht ist als erstes die Spitze des Rinjani Vulkans auf der Nachbarinsel Lombok zu erkennen.

Auch die Konturen des über 2.000 Meter hohen Berges Gunung Abang sind zu sehen und – Überraschung – direkt dahinter erscheint der über 3.000 Meter hohe Mount Agung.

Die Sonne taucht die gigantische Kraterlandschaft in goldenes Licht und die Szenerie wirkt wie eine Mischung aus der Hobbit-Trilogie, Avatar und Jurassic Park.

Im Hintergrund hüllen heiße Dämpfe den Vulkan in ein schummriges Licht.

Nach Sonnenaufgang kann man ein wenig entlang des Kraterrands spazieren gehen und die unglaubliche Landschaft ausgiebig bewundern. In einigen Höhlen lässt sich der aufsteigende Dampf des Vulkans genauer beobachten und die kalten Hände kann man gut am warmen Boden aufwärmen.

Achte vor allem am Kraterrand darauf, wo du hintrittst. Immer wieder stürzen Touristen durch einen unachtsamen Schritt oder ein waghalsiges Selfie in die Tiefe, was bei dieser Höhe lebensgefährlich sein kann.

Der Weg nach unten wird durch die unglaubliche Aussicht versüßt.

Der Abstieg kann bei den weniger frequentierten Wegen zu einer echten Herausforderung werden, da man je nach Route auf einigen Abschnitten einfach nur den Geröllhang nach unten rutscht.

Andere Abschnitte hingegen führen durch sattes Grün entlang angenehmer Trampelpfade und weiter unten passiert man einige Felder voller Zwiebeln und Tomaten.

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Die Wege zum Gunung Batur

Heiße Quellen am Fuße des Gunung Batur

Im Tal angekommen laden die unzähligen Hot Springs zu einem ausgiebigen Bad ein.

Das hat man sich nach so einer Vulkanbesteigung auch wirklich verdient!

In den heißen Quellen lassen sich die müden Muskeln wunderbar entspannen, während man die Bilder der aufgehenden Sonne noch einmal Revue passieren lässt.

Batur Natural Hot Spring

Die meisten Touristen landen in den „Batur Natural Hot Spring„. Der Eintritt liegt bei 150.000 Rupiah inklusive Handtuch und Welcome Drink. Der Preis ist bei den Touren von Get Your Guide im Preis inbegriffen.

Die Hot Springs sind schön angelegt, es gibt mehrere Becken und man kann auf einer Liege direkt am See faulenzen.

Hier trifft sich eine nette Mischung aus Locals und Touristen und die Stimmung ist entspannt. Als Tourist kannst du hier auch einen Bikini oder Badehose tragen.

B’Mas Natural Hot Spring

Wenn du nur baden möchtest, dann schau mal in der B’Mas Natur Hot Spring um die Ecke vorbei.

Zwar hat man hier keinen Seeblick, dafür ist die Stimmung familiär und authentisch und der Eintritt liegt bei nur 80.000 Rupiah.

Es gibt drei Becken – zwei sind mit sehr heißem Wasser zum Entspannen und eines mit kühlerem Wasser zum Schwimmen befüllt.

Da hier auch viele lokale Familien im Sarong baden, empfiehlt es sich, auch als Tourist mit einem T-Shirt über den Badeklamotten zu planschen.

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Idyllische Landschaft rund um den Batur See

Unterkunftstipp am Gunung Batur

Das Bunubulan Hill Hostel liegt ganz im Norden von Kintamani und ist unschlagbar günstig. Es verfügt über ein Dorm-Zimmer sowie mehrere Doppelzimmer.

Im Pool kann man sich erfrischen und in den Liegestühlen faulenzen. Das Hostel ist perfekt, um andere Reisende kennenzulernen.

Der Besitzer Krishna und seine Frau kümmern sich fantastisch um ihre Gäste. Einmalig sind seine Vulkanbesteigungen, die er mit erfahrenen Guides fernab des Massentourismus organisiert.

Vom Hostel ausgehend kann man auch die umliegende Caldera bei Wanderungen erkunden.

zum Bunubulan Hill Hostel

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Vulkantour mit Krishna vom Bunubulan Hill Hostel

bali-reisefuehrer-indojunkie-122-things-to-do-in-baliNoch mehr Tipps für Bali bekommst du in dem Buch “122 Things to Do in Bali“. Auf 372 Seiten versorgen wir dich in der 2. Auflage mit unzähligen Insider-Tipps für die Insel der Götter, damit du die schönsten, authentischsten und abenteuerlichsten Ecken von Bali hautnah erleben kannst – inklusive Empfehlungen zum nachhaltigen Reisen! HAPPY TRAVEL!

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19 Kommentare

Elmü 6. August 2018 - 17:34

Hier wird viel Quatsch in den Kommentaren geschrieben. Wir waren diesen Monat ohne Führer auf dem Batur und es war ein super Erlebnis.

Denn es ist es großer Blödsinn was den Touristen angeboten wird: Unverhältnismäßig viel Geld für ein teuere Tour zahlen, mitten in der Nacht aufstehen, in Dunkelheit aufsteigen, nichts von der schönen Landschaft sehen, oben angekommen merken, dass der Himmel bewölkt ist und es keinen Sonnenaufgang gibt, ein spärliches Frühstück essen und den Rest des Tages mit der Müdigkeit kämpfen? Warum macht ihr so einen Blödsinn und zahlt auch noch dafür?

Wir haben uns ein Zimmer in Toya Bungkah genommen, Wir sind kostenlos ohne Führer nach dem Frühstück so gegen 9 Uhr aufgestiegen. Und statt uns oben mit 200 Touristen zu treffen hatten wir den ganzen Vulkan für uns allein! Tagsüber ist da niemand, weder auf dem Vulkan, noch auf dem Weg dahin. Niemand wird dich belästigen und dir einen Guide aufschwatzen oder dir gar drohen wie hier in den Kommentar geschrieben wurde. Das ist Unfug. Was du dafür brauchst ist ein Smartphone und die Applikation „maps.me“, die dir auch ohne Internet mit GPS anzeigt, wo der Weg langgeht. Ich habe hier eine Karte hochgeladen: http://netcult.ch/elmue/MapBatur.png Diese zeigt den Weg, der mit maps.me kinderleicht zu finden ist.

Oben angekommen hat uns Ketut in ihrer Hütte am Sunrise Point eine Nudelsuppe mit Ei und Getränke serviert. Obwohl sie 70 Jahre alt ist, steigt sie jede Nacht mit einem 10 Liter Wasserkanister auf dem Kopf und einem Rucksack voller Proviant auf den Vulkan und das seit 21 Jahren. Leider kaufen die Leute kaum noch bei ihr weil sie jetzt viel Konkurrenz von anderen Verkäufern hat, die ihr schon auf dem Weg zum Gipfel Konkurrenz machen.

Der Batur lohnt sich auf alle Fälle und auch die heisse Quelle „Bimas Hot Springs“, in der im Gegensatz zu den von Touristen überfüllten und viel teureren „Natural Hotsprings“ am See nur Einheimische sind.

Ich würde hier ein paar Fotos und die Karte hochladen wenn es die Webseite erlauben würde.

Antworte Elmü
Petra 24. September 2018 - 9:59

Hi Elmü! Tolle Infos. Sollen wir die Infos mit in den Beitrag aufnehmen?

Antworte Petra
Uta Neidhardt 1. Mai 2018 - 21:37

Liebe Indojunkie-Gemeinde,
wir waren dieses Jahr (2018) im März in Indonesien, unter anderem auch im Batur-Gebiet. Wir buchten unseren Guide für den Aufstieg auf den Gunung Batur einen Tag zuvor im Hotel Lakeview. Wir wurden pünktlich am (sehr frühen) Morgen abgeholt und von unserem Fahrer und Guide Made Merta zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren. In einer kleinen Gruppe zu fünft bestiegen wir den Vulkan, waren dabei aber leider nicht allein. Von allen Seiten waren kleine und große Gruppen zum Gipfel unterwegs. Die Menge der Touristen, die diese Tour machen, hat in den letzten Jahren wahrscheinlich noch weiter zugenommen. Das Erlebnis des fittnessabhängigen, eher einfachen Aufstiegs und des Sonnenaufgangs am Kraterrand war trotzdem sehr beeindruckend. Negative Begleiterscheinungen waren aus unserer Sicht: Junge Männer auf Motorrollern, die wanderuntüchtige Touristen bis fast zum Gipfel hinauffuhren, und dabei einen riesigen Lärm machten, was die Stimmung beim nächtlichen Aufstieg ziemlich zerstörte; das „Frühstück“ auf dem Gipfel war sehr spartanisch und nicht besonders gut, was in Anbetracht der Menschenmengen oben aber wohl nicht anders machbar ist. Sehr positiv möchte ich unseren Guide erwähnen: Made Merta ist ein etwas älterer Guide (Mitte 30), der unsere Gruppe sehr besonnen, angenehm und sympatisch geführt hat und uns viele fachkundige Erklärungen geben könnte. Besonders bewegend war für uns, dass er (als einziger Guide, soweit wir das sehen konnten) vor dem Aufstieg an einem Tempel noch im Wald eine Opfergabe ablegte und für einen sicheren Aufstieg betete, ebenso nach der Rückkehr. Wir können ihn sehr empfehlen, er spricht recht gut Englisch und betreibt selbst ein kleines Sport – und Tourismusunternehmen mit vielen sehr guten und interessanten Angeboten für Aktivurlauber, in Kedisan (direkt im Batur-Gebiet): Made Marta, hier seine website: http://www.hikerrbali.com

Antworte Uta
Hans Peter Schuster 28. November 2017 - 14:19

Diese Batur Mafia gab es schon 1987. Sie lauerten einem an der Straße zum See auf und versuchten uns einzuschüchtern. Die Besteigung ohne Führer sei von der Regierung nicht erlaubt, was totaler Qutsch war. Sie verlngten 50.-U$ für einen Guide. Heute wahrscheinlich pro Person, Im unteren Bereich ist der Anstieg ziemlich bewaldet (jedenfalls wo wir herumklettern) und der Aufstieg war nicht leicht zu finden. Wenn man die Bäume und Sträucher hinter sich gelassen hat geht es einfach nur bergauf ( wie beim Kilimandscharo ). Ich sagte ihnen sie sollten sich aus dem Weg scheren und uns ( 2 Paare ) vorbeilassen, was sie widerwillig auch taten!
1987 konnte man kaum für ein Foto lange an einem Punkt stehen, da der Boden sehr heiß war. 20 Jahre später war es erträglicher.

Antworte Hans
Anne Memmrich 20. Juni 2017 - 8:12

Ich war nun im Februar 2017 auf der Mount Batur. An sich sehr schön, wenn nicht gefühlte 645272783838 Personen oben wären und man sich den Weg erstmal durchkämpfen mussten. Wir hatten Glück und eine schöne Aussicht auf Lombok und Mount Agung gehabt incl. Sonnenaufgang. Wir haben den Mount Batur OHNE Guide bestiegen, der Weg war einfach und verlaufen war schon fast unmöglich. Die sogenannten „Aufpasser“ wollten uns zurückhalten, nachdem sie indirekt erfahren haben, dass wir keinen Guide gebucht haben. Wir sind abgehauen, die sind den Wanderweg mehrmals abgefahren (wo ein Roller/Auto noch möglich war). Haben uns leider nicht gefunden und als Geschenk: ALLE Reifen der 4 Roller zerstochen! Schön auf eine andere Art und Weiße Geld gemacht….

Antworte Anne
Indojunkie 20. Juni 2017 - 8:18

Hey Anne, ja von der Batur Mafia habe ich gehört… :/ Das haben wir ja im Beitrag beschrieben. Danke für das Sharen deiner Erfahrung.

Antworte Indojunkie
Martin 3. September 2016 - 7:51

Vom Lesen dieses Beitrags wird mir schlecht! Es ist eine absolute Frechheit und fernab jeder Realität die Trekking Tour zum Mt. Batur in dieser Art zu beschreiben!

„Ohne Guide? Dies würde ich dir auf keinen Fall empfehlen. Die Strecke ist weder ausgeschildert noch deutlich erkennbar. Gerade im Dunkeln. Für mich war es unerlässlich einen Ortskundigen dabei zu haben. Unser Guide erzählte sogar von Unfällen, die passiert sein sollen, weil Reisende sich zugetraut haben den Vulkan alleine zu besteigen.“

Es ist gar nicht möglich, den Berg ohne Guide zu besteigen. Theoretisch ja. Ist auch legal. Aber eine Gruppe agressiver, dummer Männer wird dich daran hindern, auch mit Gewalt (habe schon von Morddrohungen und Faustschlägen ins Gesicht gelesen). Du musst diese Mafia bezahlen, um „ihren“ Berg besteigen zu dürfen.
Deine Begründung ist wirklich lächerlich. Wer schon mal eine Wanderung gemacht hat oder auch nur ansatzweise etwas sportlich ist wird keine Probleme haben, diesen Berg zu besteigen. Es gibt nur einen Weg nach oben, auf dem man sich nicht verlaufen kann. Und jetzt mal ganz im Ernst: Wenn du abrutscht oder was auch immer, wird dich auch kein „Guide“ auffangen können, der 5m vor oder hinter dir läuft..

„Einheimische bieten auf dem Weg zum Vulkan Getränke und Snacks an oder sind euer Guide.“

Och wie süß. Du meinst wohl eher: Organisierte Kriminelle zwingen kleine Kinder, vollbepackt mit Getränken mitten in der Nacht auf nem Berg rumzulaufen und Mitleid zu erregen, um zusätzlich zu den überteuerten „Touren“ noch mehr Profit zu machen. Und die „Guides“, die man sich nicht aussuchen kann und die teilweise schlecht englisch sprechen halten an jedem Stand an und wollen dich zwingen, den Schrott da zu kaufen. Lehnt man ab, sind die beleidigt und sauer.

„Die Anfahrt. Hier würde ich dir, wie bereits gesagt, empfehlen eine Tour zu buchen. Somit gibt es keine Probleme mit dem Weg zum Vulkan, gerade wenn du zum Sonnenaufgang hoch möchtest. Außerdem kannst du dein schweres Gepäck beaufsichtigt im Auto lassen und musst dir keine Sorgen darum machen.“

Dein einziger Hinweis auf die Machenschaften der Batur Mafia, welche man als Laie leider nicht deuten kann. Was die Beitragschreiberin hier sagen möchte: Wenn du vor Ort nicht gehorchst und deine Scheinchen zückst, wird mal schnell dein gemieteter Roller demoliert oder du wirst körperlich angegangen.

Ihr Tipp (von mir interpretiert): Bucht einfach ne Tour, habt keinen Stress, verschließt die Augen und redet euch ein, dass ihr nem kleinen armen Jungen helft, wenn ihr ihm ne Dose Cola abkauft.

Meine Empfehlung: MEIDET MT BATUR! Mit jedem Cent, den ihr für diese Tour ausgebt unterstützt ihr kriminelle, skrupellose Arschlöcher, die zu faul sind, einer ehrlichen Arbeit nachzugehen. Die Einnahmen aus diesem Geschäft stehen mit den durchschnittlichem Einkommen der Einheimischen in keinem Verhältnis! Mit eurem Geld werden z.B. Polizisten geschmiert. Ihr unterstützt das Batur Mafia Monopol und verhindert, dass man jemals frei und friedlich die wunderschöne Natur genießen kann!
Erst wenn die Touristen wegbleiben, ist ein Umdenken möglich und wird sich vielleicht etwas ändern.
Es gibt doch soo viele andere schöne Orte auf der Welt! 🙂

Antworte Martin
Melissa 8. September 2016 - 12:25

Hi Martin, wichtige Infos. Ich werde den Hinweis vermerken. Ich habe es bis heute nicht auf den Berg geschafft und dies ist ein Gastbeitrag. Ich werde mich umhören, wie die aktuelle Lage ist. Beste Grüße, Melissa

Antworte Melissa
Siegfried 29. Januar 2017 - 12:55

Hallo,
Ich war im Dezember 1980 auf dem Batur.
War das schlechteste Erlebnis meiner Südostasien Entwicklungshelferzeit von 1978-1980, in Kuching/Sarawak/East-Malaysia.
Bin vom Batur Lake Hotel mit Guide aufgestiegen. Nur ich und Guide!
Hat mich total überfordert aber war fair!
Konnte mich damals fließend in Bahasa Malay unterhalten. Es gab auch schon Depots mit Getränkedosen die angelaufen wurden. Mußte aber nichts kaufen.
Zurück im Dorf war dann, beim gegen Bezahlung untergestelltem Motorrad, Tank und Öl abgezapft. Man lies mich die Maschine zur Tankstelle schieben und verlangte dann für 1/2 ltr. 2Takt Öl ca. 30 DM (1980)!!!!.
Auch die hinzugerufene Polizei wollte nichts unternehmen, und am Sprachproblem lag es nicht.
Auch waren die Befestigungsgurte für das Gepäck verschwunden und das Zündschloss war beschädigt.
In meinem Reiseführer war ich vor der Tour gewarnt worden ( gebraucht gekauft mit Anmerkungen von Vorbesitzern).
Fazit: Nur mit Guide den Vulkan besteigen, Ja!!!
Es hat sich wohl nichts geändert in 35 Jahren!

Bin erst kurz Indojunkie.
Lerne jetzt bei Babbel Indonesisch um meine Sprachkenntnisse aufzufrischen (Link über Indojunkie).
Plane in Januar 2018 die Umrundung von Kalimantan mit Bus ect., und den Rest von Indonesien.

Euere Seite gibt bereits viele gute Hinweise für die Planung.
Vielen Dank!

Selamat tingal. Siegfried

Antworte Siegfried
Katharina 2. Mai 2017 - 13:43

Hallo Melissa,

weißt du wie aktuell die Lage ist?
Ich war 2014 da, natürlich mit einem Guide und dort hat alles super geklappt. Möchte das im Juni gerne nochmals machen – sollte ich hier Bedenken haben?

Danke vorab für die Info.

Liebe Grüße,
Katharina

Antworte Katharina
Laura 23. April 2016 - 11:15

Lieber Dennis,
mein Freund und ich planen gerade unsere Balireise und würden auch gerne ein Vulkantrekking am Gunung Batur machen. Wir verbringen zuerst ein paar Nächte in Permuteran und wollen anschließend auf die Gilis – dazwischen haben wir noch zwei unverplante Nächte. Meinst du ist es besser, direkt von Permuteran die Trekkingtour zu starten und anschließend noch eine Nacht in Padang Bai zu genießen, oder würdest du erst noch für eine Nacht nach Lovina fahren, von da aus die Tour machen und am nächsten Tag gleich von Padang Bai auf die Gilis weiterfahren? Und war es schwer, einen Anbieter zu finden, der euch nach der Tour weiter nach Padang Bai gebracht hat und nicht wieder zurück nach Lovina? Danke schonmal für deine Hilfe (und deinen tollen Bericht)!
Liebe Grüße,
Laura

Antworte Laura
Jonas 5. August 2015 - 8:48

Wow wirklich beeindruckende Bilder! So eine tolle Reise habe ich auch vor mit Urlaubshamster gebucht, geht es in 2 Wochen auch wandern! Ich freu mich schon total.
Aber auf jeden Fall ein sehr schöner Beitrag von dir 🙂 !

Antworte Jonas
Neni 6. Januar 2015 - 12:01

Die Bilder sind schon sehr beeindruckend. Allein der schmale Wanderweg.

Antworte Neni
Dennis 2. Januar 2015 - 19:16

Vielen Dank 🙂

Für mich ist der Trip auch immer noch eines der schönsten Erlebnisse auf meinen Reisen.

Du hast Recht – Bali ist sehr touristisch, allerdings habe ich das auf dem Vulkan als gar nicht so schlimm wahr genommen. Mehr als 10-15 Menschen habe ich nicht gesehen 😉

Antworte Dennis
Mursalin 2. Januar 2015 - 6:04

Vielen dank für den schönen Bericht. Da werden bei mir Errinerungen geweckt an die ich lange nicht mehr gedacht habe. Vor 22 Jahren bin ich mit einer Gruppe, bestehend aus Gymnasial Schüller, den Berg hoch gewandert.

Der Sonnen aufgang war damals schon Phenomenal. Was es damals nicht gab waren die massenhafte Touristen die das gleiche im sinn hatten wie wir. Es waren nur unsere gruppe von ca. 10 leuten, der Berg und die Natur.

Definitiv einer der Schönsten momenten die ich erleben durfte.

Gruß,
Salim

Antworte Mursalin
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