Reiseblogger Indonesien-Geheimtipps: Sumatras und Sulawesis Inselparadiese, Surfen in Lombok und Relaxen auf Bali

Reiseblogger

Ich habe fünf Reiseblogger nach ihren Indonesien-Geheimtipps gefragt. Tim, Felicia, Oliver, Martin und Sara werden heute aus dem Nähkästchen plaudern und Euch ihre Lieblingsorte in Indonesien vorstellen, die auch Du unbedingt besuchen solltest. Hierbei wird die Reise heute von Sulawesi über Sumatra bis nach Lombok und Bali gehen.

  1. Togean Islands (Sulawesi) C
  2. Pulau Hoga (Sulawesi) D
  3. Pulau Weh (Sumatra) B
  4. Cubadak Island (Sumtra) E
  5. Kuta (Lombok) A
  6. Sanur (Bali) G
  7. Seminyak (Bali) G

Reiseblogger Highlights – Quelle: Google Docs

Felicia von Travelicia

Die Insel Lombok liegt östlich von Bali. Noch ist sie ein echtes Paradies in Indonesien für Backpacker. Menschenleere Traumstrände, ursprüngliche Dörfer, Palmen soweit das Auge reicht, grüne Reisfelder und ein gigantischer Vulkan. Ein perfekter “Place-to-be” ist das kleine Fischerdorf Kuta-Lombok im Süden der Insel. Entweder reist Du direkt mit dem Flugzeug an oder fährst von Bali oder den Gili Islands mit dem Boot in den Norden von Lombok.

In Kuta Lombok selbst mietest Du Dir am besten ein Moped und fährst wohin der Wind Dich weht über hügelige Landschaften von einem einsamen Traumstrand zum nächsten. Falls Du eine Surfkarriere starten willst fahr in den nahegelegene Ort “Gerupak“. Dort hatte ich meine erste sehr erfolgreiche Surfstunde. Die Bedingungen sind perfekt für Anfänger und es ist alles viel persönlicher und günstiger als auf Bali.

Im Februar oder März findet in Kuta das Nyale (Sea Worm) Fishing Festival statt. Das ist ein richtig großes traditionelles Event. Die Einheimischen sammeln die Würmer im Meer und essen sie. Ihr Glaube, dass die Würmer Glück bringen basiert auf einer Legende.

Mein Unterkunfstipp: July’s Homestay.

Wollt ihr noch mehr Insidertipps von Felicia? Dann schaut auf ihrem Reiseblog vorbei.

Feli

Oliver von Weltreiseforum

Ich war diesen Sommer fast zwei Monate lang in Indonesien und fand gleich zu Beginn eine Ecke, die mich restlos begeisterte: Sulawesi. Da die Insel nicht auf der Hauptroute der Überland-Traveller von Thailand nach Australien liegt und bis vor kurzem mit politischen Problemen zu kämpfen hatte, wird sie von vergleichsweise wenig Touristen frequentiert. Mit der Folge, dass die Menschen vor Ort sehr viel gastfreundlicher sind als in anderen Teilen des Landes und dass die kleinen Mogeleien gegenüber Besuchern fast nicht existieren.

Mein Highlight war die kleine abgelegene Insel Kadidiri, die zu den Togean Islands gehört. Von der modernen Welt ist hier wenig angekommen: Fließendes Wasser? Fehlanzeige! Ich musste mir die Haare eine Woche lang mit Salzwasser waschen. Strom? Ein paar Stunden am Abend mit dem Generator. Handyempfang? Am Strand gibt es eine Ecke, wo ich mit etwas Glück und viel Warten meine SMS und Emails runterladen konnte. Selbst die Einkaufsmöglichkeiten beschränkten sich auf eine Handvoll Getränke und drei Arten von Keksen.

Viel zu tun gab es auch sonst nicht. Gerade vor dem Strand befanden sich zahlreiche Korallen, bei denen ich schnorcheln konnte. Manchmal fuhr ich mit der Familie, bei der ich wohnte, zum Fischen mit oder unterhielt ich mich mit den wenigen anderen Reisenden vor Ort. Meistens aber genoss ich die Ruhe, die Abgelegenheit und die Bescheidenheit. Nach einem arbeitsamen Jahr in China war dies der perfekte Einstieg in meine Reise.

Wollt ihr noch mehr Tipps von Oliver? Dann schaut auf seinem Reiseblog und seinem Reiseforum vorbei.
Oliver

Martin und Sara von GlobeSession

Hoga Island Dive Resort auf Pulau Hoga (Sulawesi, Südosten) – Inmitten eines paradiesischen Archipels und komplett abseits des Tourismus befindet sich das Lieblingstauchgebiet von Jacques Cousteau. Pulau Hoga ist die totale Robinson Crusoe Insel. Geertje, eine Holländerin, kümmert sich hier hervorragend um ihre Gäste, bietet faszinierende Tauchgänge an und kann dir alles über die Region erzählen. Ausserdem kannst du direkt vor der Insel weltklasse-mässig am Hausriff schnorcheln. Pulau Hoga ist einer unserer Top 5 Plätze weltweit von all unseren Reisen.

Paradiso Village auf Cubadak Island (Sumatra, Süden) – Das Paradies schlechthin! Abseits, traumhaft, mit kulinarischen Höhenflügen und super Ausflügen. Die italienischen Besitzer führen das kleine und schmucke Resort seit ca. 20 Jahren. Der Service ist einwandfrei und als Gast wirst du jederzeit zuvorkommend behandelt. Die Abendmahlzeiten kannst du zusammen mit den anderen Gästen einnehmen, das führt zu interessanten Gesprächen und geselligen Abenden. Das Erlebnis hat natürlich auch seinen Preis, ist aber jeden Penny wert.

Freddies Santai Sumurtiga auf Pulau Weh (Sumatra, Norden) – Schon länger auf Reisen und wieder einmal Lust auf eine etwas andere Küche als die Asiatische? Ausserdem hättest du gerne etwas Ruhe und Komfort, aber möchtest kein Vermögen hinblättern? Unser Tipp: Freddies Santai Sumurtiga auf Pulau Weh. Der interessante Südafrikaner verwöhnt seine Gäste mit Fusion-Food, einer Kombination aus internationaler, südafrikanischer und lokaler Küche. Die Tage am Strand vergehen im Fluge, relaxen kannst du auf einem Floss im türkisfarbenen Meer und den Sundown-Drink gibt’s in der Beachbar. Die Bungalows sind simpel und geräumig und die Terrassen weisen das wichtigste Bestandteil eines Bungalows auf: die Hängematte.

Wollt ihr noch mehr Tipps von Martin und Sara? Dann schaut auf ihren Reiseblog vorbei.

Martin & Sara

Tim von Earthcity

Auf meiner ersten Indonesien-Reise vergangenen Monat war ich 10 Tage auf Bali unterwegs. Gewohnt habe ich in dieser Zeit in Seminyak und Sanur, ich bin jedoch auch viel herumgefahren. Drei Orte haben mir dabei besonders gut gefallen:

A) Die Juice Bar auf der Jl. Pantai Sindu in Sanur. Das Café befindet sich etwa in der Mitte dieser Straße, die zum Strand herunter führt. Von dort aus lässt es sich hervorragend arbeiten, die Besitzerin ist unglaublich nett und es gibt leckeres Essen. Wer in Sanur ist und seine Arbeit mitbringt: the best place to work!

B) Kein Geheimtipp, aber top: La Plancha Beachbar in Seminyak. Der beste Ort, um Sonnenuntergänge anzusehen. Die Bar ist nicht so schick und aufgemöbelt, wie viele andere Beachbars in der Umgebung – genau das macht ihren Charme aus. Zudem gibt es gutes Wifi.

C) Wah Wah Burgers in Seminyak. Die Erläuterung ist einfach: Ich liebe Burger – und hier gibt es Wagyu Beef, zu Preisen von denen man in Deutschland nur träumen kann

Wollt ihr noch mehr Tipps von Tim? Dann schaut auf seinen Reiseblog vorbei. Er beschäftigt sich vor allem mit dem digitalen Arbeiten von unterwegs.

tim

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9 Comments
  1. Pingback: Reiseblogger Indonesien-Geheimtipps

  2. Wer im Zusammenhang mit “wenig Touristen” heutzutage noch Bali nennt, der hat von Indonesien absolut keine Ahnung. Klar findet man auch dort relativ ruhige Orte, aber im Vergleich zu anderen Orten in Indo ist Bali überlaufen, überbewertet und leider sehr dreckig. Sorry, das muss man einfach sagen – auch wenn ich die Balinesen sehr mag.

    • Dann warst du aber noch nicht auf Flores oder? Das schlägt alle Inseln in puncto Dreck.
      Ok, Komodo Nationalpark ausgenommen.

      Ich kenne einige Inseln und halte mich jedes Jahr zwischen 6 und 7 Monate in Indonesien auf. Meine Basis ist Bali und geniesse die Ruhe dort und auch die vorhandene Infrastruktur. Sobald man vom Süden und Ubud weg ist, merkt man vom Tourismus nicht viel.

    • Damit hast du völlig recht und das megatouristische Seminyak als Geheimtip zu nennen geht wirklich nicht, da habe ich wirkliche Geheimtips, die in keinem Reiseführer oder auf Bloggerseiten steht

    • Damit hast du völlig recht und das megatouristische Seminyak als Geheimtip zu nennen geht wirklich nicht, da habe ich wirkliche Geheimtips, die in keinem Reiseführer oder auf Bloggerseiten steht

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