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Meine 14 Highlights aus 4 Wochen Bali

von Melissa Schumacher

Ein Beitrag von Fynn Comerford

Gegen Ende meines „gap year“ nach dem Abitur zog es mich für 4 Wochen nach Bali. Dort erlebte ich viele Highlights – vor allem während ich auf eigene Faust abseits der Pfade nach Abenteuern suchte.

Was ich auf Bali erleben durfte und welche Erlebnisse zu meinen Highlights zählen, erfährst du in diesem Beitrag.

1 | „Surfunterricht“ in Kuta

Während Surfen an sich in Kuta sehr billig ist, muss man für Surfunterricht schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Als ich jedoch gegen Mittag in Kuta ankam, sah ich, dass der ganze Strand voller Surfschulen war.

Überall waren Surf-Anfänger in den Wetsuits ihrer Surfschulen und übten entweder am Strand oder paddelten fröhlich im Wasser herum. Dort entschied ich, mir einfach für wenig Geld ein Anfängerboard auszuleihen und mich dann ganz unauffällig im Wasser den Surfschulen anzunähern – was nicht ganz einfach war, weil mich gefühlt jede zweite Welle vom Brett fegte und ich einige Meter weiter weg wieder auftauchte. Bei den Surfgruppen angekommen, lauschte ich den Anweisungen der Surflehrer, die natürlich auf Englisch waren, und wusste nach kurzer Zeit was zu tun war.

Ich übte ab dann für mich selbst und nach einer Weile surfte ich munter vor mich hin und genoss das tolle Gefühl eine Welle hinabzureiten. Ab dann war ich süchtig danach und ging so ungefähr immer und überall, wo ich konnte, surfen.

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Sunset am Kuta Beach

Surf-Bali_Banner-1Surf Bali ist der erste umfassende Reiseführer rund um das Surfen auf Bali. Dieses Buch ist der perfekte Begleiter, um die schönsten Ecken und Surfspots der Insel zu entdecken. Zu jedem Ort findest du surfbare Wellen sowie viele Informationen zu Unterkünften, Restaurants und Sehenswürdigkeiten. So ist dieses Buch nicht nur für Surfer, sondern auch für Abenteurer geeignet, die zum ersten Mal auf dem Brett stehen möchten.

2 | Bali Swing bei den Tegallalang Reisterrassen

Einige Tage später fuhr ich nach Ubud, dem „spirituellen Zentrum“ von Bali, wo ich gleich mehrere tolle Erfahrungen machen durfte. Mit einem gemieteten Moped fuhr ich ca. 15 Minuten zu den Tegallalang Reisfeldern, die an sich schon unbeschreiblich schön waren – wenn auch sehr touristisch!

Ich lief durch die Reisfelder, die saftig grün waren, und dachte darüber nach, wie genervt die Reisbauern wohl sind, dass jeden Tag tausenden Touristen über ihren Arbeitsplatz watscheln.

Für einige Rupiah konnte man die Bali Swing auf den Reisfeldern ausprobieren, die – einfach gesagt – riesige Schaukeln sind.

Nach einer kurzen Wartezeit war ich dran und fing an über die Reisfelder zu schaukeln. Die Aussicht über die Felder und die umliegenden Wälder machte diese Erfahrung zu einem eindeutigen Highlight für mich!

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Bali Swing in der Nähe der Tegallalang Reisfelder

3 | Neugierige Affen im Monkey Forest

Wer einmal in Indonesien war, weiß, dass Affen nach einer Weile eigentlich nichts Besonderes mehr sind, da sie eigentlich überall sind – egal wohin man auch schaut.

Die Affen im Monkey Forest in Ubud sind jedoch alles andere als normal. Schon einige Minuten nach dem Eingang wurde mir klar, dass die Affen hier ziemlich an den Menschen gewöhnt sind. Denn im Monkey Forest ist es quasi normal von Affen angesprungen und „ausgeraubt“ zu werden.

Wer Bananen oder Wasserflaschen mitbringt, kann sich auf einen Haufen Banditen gefasst machen. Ich hatte natürlich Bananen und Wasserflaschen dabei. Die Bananen waren so schnell aus meiner Hand verschwunden, dass ich es kaum bemerkte und auch die Wasserflasche nahm sich ein kleiner frecher Affe, drehte den Deckel ab – als wäre es das Normalste auf der Welt.

Wenn man weiterläuft, springen die Affen wieder von einem runter und es bleibt nichts als eine tolle und lustige Erinnerung – und naja ein paar Affenhaare.

Man sollte natürlich immer vorsichtig handeln, die Affen nicht verärgern und ihnen geben, wonach sie verlangen. Denn es gab auch Fälle von Affen, die Touristen gebissen haben.

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Affenbande im Monkey Forest

4 | Der Sukawati Art Market

Der Sukawati Art Market in Bali ist einer der coolsten Märkte, die ich auf meinen Reisen gesehen habe. Dort wird alles verkauft, was man sich vorstellen kann.

Farbenfrohen Gemälde und handgemachte Kunstwerke bekommt man hier für wenig Geld – nach dem Verhandeln.

Auch ich strapazierte später die Gepäck-Toleranz der Airline, als ich mit einem schweren Koffer voller Handgemachtem einchecken wollte, da ich mich in Ubud überhaupt nicht mehr zurückhalten konnte.

Dabei wurde mir jedoch schnell klar, dass die Händler sehr flexibel in der Preisgebung sind. Sie nennen manchmal Preise, die 10 mal höher sind als der Endpreis, sodass ich öfter mal viel zu viel bezahlte – auch wenn es für unsere Verhältnisse immer noch billig ist. Trotzdem ist der Sukawati Art Market auf alle Fälle einen Besuch wert. Gleich um die Ecke befindet sich übrigens der Hidden Canyon!

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Sukawati Art Market – Foto: facettesblog.wordpress.com

5 | Cliffjumping in Nusa Lembogan

Auf Balis Nachbarinsel Nusa Lembongan gibt es viele tolle Plätze für Leute, die ihre Liebe zum Cliffjumping nachgehen möchten.

Auf Nusa Lembongan verbrachte ich mit Mitreisenden einen erheblichen Teil meiner Zeit damit, von der Plattform des Restaurants „Mahana Point“ die Klippen hinunterzuspringen.

Alternativ kann man auch bei einem leckeren Essen die Bauchplatscher der anderen Adreanlin-Junkies beobachten.

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Bereit zum Sprung?

5 | Vegane Pizzen und Nasi Campur

Auf Bali ist essenstechnisch für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas dabei. Allgemein fand ich das Essen auf Bali extrem lecker!

Ubud hat für Vegetarier und Veganer einiges zu bieten – von veganen Pizzen bis hin zu traditionellen Speisen. Das Essen in Indonesien werd ich so schnell nicht wieder vergessen.

Das beste Essen gibt es aber meistens auf Nachtmärkten!

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Nachtmarkt Pasar Sayan bei Ubud

6 | Kelingking Beach

Zugegeben ist der Kelingking Beach schon lange kein Secret Point mehr und trotz des strapaziösen Weges schaffen es viele Touristen an den Strand.

Doch der Anblick der Küste, die wie ein Dinosaurierkopf geformt ist, machen alles wieder wett.

Während es schon mutig ist, bei den Straßenverhältnissen mit dem Moped hinzufahren (vielleicht haben wir uns auch nur verfahren), ist der Weg hinunter zum Strand nichts für schwache Nerven – und vor allem nichts für schwache Beine. Der Abstieg ist ziemlich provisorisch aus Seilen und Stöcken zusammengebastelt. Ich kam heil unten an und auch heil wieder hoch.

Der Anblick sowohl von unten als auch von oben ist echt eine Augenweide und war definitiv ein Highlight auf meiner Reise.

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Der Kelingking Beach von oben

7 | Mopedfahren in Indonesien

Mit dem Moped durch die wunderschöne, grüne Natur zu einsamen und von Touristen wenig besuchten Orten zu fahren, war immer wieder ein Highlight auf meiner Reise durch Bali.

In Kuta zu fahren war jedoch höchstens für meinen Blutdruck ein Highlight. Tausende Mopeds, Autos und Trucks drängen sich auf schmale Straßen. Straßenverkehrsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen sind da eher Richtwerte. Der Weg von Kuta nach Uluwatu kostete mich ziemlich viele Nerven.

Fährt man jedoch in weniger touristischen Teilen von Bali stundenlang durch die unberührte Natur, wird man sein Moped als Transportmittel mehr als schätzen lernen.

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Auf zwei Rädern erlebst du die wirklich schönen Ecken von Bali

8 | Surfen beim Sonnenuntergang in Canggu

Canggu ist eine tolle Stadt, die mit ihrem Surf-Flair begeistert. Das Gefühl, sich beim Sonnenuntergang mit dem Brett ins Wasser zu werfen und bis Einbruch der Nacht zu surfen, ist einfach nur unschlagbar.

Die Locals zeigen ihre Skills und alle genießen den unglaublichen Anblick des Himmels, wie er alle möglichen Farben verbindet und sich im Wasser spiegelt.

In Canggu verbrachte ich meine schönsten Abende im Wasser mit anderen Surfbegeisterten – bis uns die Dunkelheit zurück zum Strand zwang.

Auch am Strand tummeln sich zum Sunset viele Reisende in den Bars, um sich den Ausblick nicht entgehen zu lassen.

9 | Locals kennenlernen

Da Bali ziemlich touristisch ist und die Locals in den Städten einem in der Regel etwas verkaufen möchten, war ich sehr froh Locals abseits der touristischen Gegenden zu treffen.

Bei einer abendlichen Surfsession lernte ich immer wieder nette Locals kennen, die mir von ihrer Kultur erzählten.

Ich freundetet mich auch mit einem sehr lieben Indonesier an, der mir von seiner Familie erzählte und wie es ist als Nicht-Balinese auf Bali zu wohnen.

Er erzählte mir von seinen Träumen, nach Mekka zu pilgern, von seinen Wünschen Europa zu besuchen und wir redeten bis spät in die Nacht.

Locals kennenzulernen und ihre Geschichten zu hören, ist auf Reisen für mich jedes Mal wieder ein Highlight.

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10 | Freediving auf Gili Air

Da ich einige Jahre zuvor schon meinen Scuba Diving Tauchschein gemacht hatte, entschied ich mich auf dieser Reise das Freediving auszuprobieren.

Die Gili Inseln bieten Freediving-Kurse für einen unschlagbar guten Preis an. Also ging es ab auf die Inseln!

Durch den Unterricht bekam man ein ganz anderes Körpergefühl. Einmal abgetaucht, in der Stille des Ozeans, war ich wie in einer anderen Welt. Ich war eins mit den Schildkröten und Fischen jeglicher Farbe und Größe, die friedlich nebeneinander im ewigen Blau des Ozeans schwammen.

Das ist ein Anblick, den jeder einmal im Leben gehabt haben sollte.

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11 | Sky Garden in Kuta

Auch für Feierwütige ist auf Bali was dabei. Fast jeden Abend versammelte sich meine Hostel-Crew in der Lobby und man ging zusammen essen oder feiern.

→ die beliebtesten Unterkünfte in Kuta

Zum Feiern wurde dabei sehr gerne das Sky Garden in Kuta besucht. Dort bekommt man für wenig Geld ein „all you can eat Buffet“ und kann bis in die Morgenstunden feiern und tanzen. Ich habe dort viele tolle Nächte mit Mitreisenden verbracht und würde den Laden immer wieder besuchen – aber es ist natürlich nicht für jeden das Richtige!

12 | Gunung Batur

Ein weiterer Höhepunkt meiner Bali-Reise war die Besteigung des Gunung Batur, ein Vulkan im Norden Balis.

Sehr früh morgens ging es schon los und wir erreichten den Vulkan gegen zwei Uhr morgens. Wir kamen überraschend schnell am Gipfel an. Demnach waren wir bereits einige Zeit vor dem Sonnenaufgang oben.

Langsam ging die Sonne auf und man konnte spüren, wie die Sonnenstrahlen die Luft um den Gipfel erwärmten. Mit einem Ausblick über die Wolken aßen wir ein vorbereitetes Mittagessen und stiegen wieder ab.

Unsere Guides waren super nett und erzählten viel über die Geschichte des Vulkans. Diese Tour war eindeutig eine meiner Lieblingstouren auf dieser Reise.

Batur-Touren auf Get Your Guide

13 | Mantas am Manta Point

Als ich mit dem Moped ohne einen wirklichen Plan durch Nusa Penida fuhr, kam ich irgendwann an einer Klippe an. Dort hielt ich relativ zufällig an, um auf der Karte zu gucken, wo ich ungefähr war.

Als ich die Klippe entlang lief und die sanfte Brise an diesem sonst so heißem Tag genoss, fiel mir im Wasser am Fuße der Klippe etwas Schwarzes auf, das sich langsam durchs Wasser bewegte.

Als ich genauer hinsah, erkannte ich, dass es ein Manta war. Es kamen noch mehrere riesige Manta-Rochen hinzu, die sich majestätisch durchs Wasser bewegten. Es war ein wirklich toller Anblick – vor allem weil er so unerwartet war.

Im Laufe des Tages wurde mir dann klar, dass ich vor der Manta Bay gestanden hatte. Wer Mantas sehen will, wird an dieser Stelle mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit auf Mantas treffen – und von hier oben stört man die wundervollen Geschöpfe auch nicht!

14 | Wasserfälle und … noch mehr Wasserfälle

Da ich sehr gerne Reisevideos mache, musste ich auf jeden Fall den einen oder anderen Wasserfall vor die Linse bekommen. Davon gibt es auf Bali auch mehr als genug. Ich ging zum Tegenungan Wasserfall, der zwar etwas touristisch ist, aber trotzdem eine sehr schöne Erfahrung war.

Ich saß stundenlang am Wasserfall, las mein Buch und genoß das mächtige Grollen des Wassers.

Da ich jedoch auch einen etwas ruhigeren und abgelegenen Wasserfall sehen wollte, machte ich mich schlau und stieß auf den Tukad Cepung Wasserfall. Das ist ein Wasserfall, den man nur erreicht, wenn man durch einen kleinen Canyon läuft. Sonnenstrahlen drängen sich durch die engen Öffnungen des Canyons und erzeugen viele kleine Regenbögen. Dort war ich fast alleine. Die Atmosphäre war wirklich besonders – fast schon magisch.

LesetippBali Waterfall Guide: Die Top 6 Bali Wasserfälle

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Der Tegenungan Waterfall von oben

Über den Autor:
Hi ich Fynn, bin 19 und komme aus der Nähe von Köln. Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und so hat es mich in meinem Gap Year neben Südamerika noch nach Asien verschlagen, wo ich meine Rundreise dann in Bali beendete! Ich werde im September in England anfangen Neurowissenschaften zu studieren. Ich habe dieses Jahr auch mein erstes Unternehmen gegründet, das auch meine Reisen finanziert hat und freue mich auf das was die Zukunft für mich bereit hält!

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