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Timor-Leste: Tipps für deinen Osttimor Urlaub

von Gunda Wörlein

Du bist auf der Suche nach Abenteuer, Ursprünglichkeit und einem unberührten Fleckchen auf dieser Erde, das touristisch noch nicht sehr erschlossen ist? Dann solltest du diesen Bericht über Osttimor lesen und deine nächste Reise in die Region planen!

Ich habe 2 Jahre in Osttimor gelebt und mich in das Land und die Leute verliebt. Jedem, der auf Reisen fernab der Touristenpfade unterwegs sein möchte, kann ich nur raten, einen Halt an diesem besonderen Ort einzulegen.

Blick auf den Backside Beach vom Cristo Rei
Blick auf den Backside Beach vom Cristo Rei, Timor Leste

Osttimor – eines der jüngsten Länder der Welt

Osttimor ist eines der jüngsten Länder dieser Welt, das erst im Jahr 2002 unabhängig wurde.

Früher war es von den Portugiesen besetzt und als es im Jahr 1975 unabhängig werden sollte, beanspruchte die indonesische Regierung diesen Teil der Insel Timor für sich.

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Während der tragischen Invasion kamen zahlreiche Einwohner ums Leben und die heutige Hauptstadt Dili wurde dem Erdboden gleichgemacht.

Aus dieser Zeit stammt auch der unglaubliche Patriotismus und der Stolz der Timoresen auf ihr Land. Allerdings zeigte sich nach ihrer erfolgreichen Loslösung von Indonesien ein weiteres Problem. Das Land und dessen Infrastruktur stecken noch in den Kinderschuhen.

Viele Dinge funktionieren noch nicht so, wie sie es sollen und müssen erst erlernt und umgesetzt werden. Bei diesem Prozess helfen zahlreiche NGO’s und GO’s, die vor Ort im Einsatz sind.

Über den westlichen Teil von Timor, der zur Provinz Ost-Nusa Tenggara in Indonesien gehört, kannst du in den wenigsten Reiseführern etwas finden. Wie sieht es mit Osttimor aus? Hierzu gibt es erst recht nichts. Ich habe einen Lonely Planet von 2011 gefunden, in dem leider nichts mehr aktuell ist.

Das ist auch wahrscheinlich ein Grund, warum es relativ wenige Informationen zur Region gibt. Hier passieren Dinge entweder gar nicht oder sehr schnell und Namen oder Besitzer von Unterkünften können sich im Handumdrehen ändern.

Hinzu kommt, dass es vor Ort kaum Touristen gibt und die Nachfrage nach Informationen noch nicht besonders hoch ist.

Blick auf Dili und das alte portugiesische Hospital
Osttimor ist eines der jüngsten Länder der Welt

Beste Reisezeit für Osttimor

Osttimor kannst du in der Regel 12 Monate im Jahr bereisen. Die beste Reisezeit ist allerdings in der Zeit von September bis Dezember – der Wal-Saison.

Um die Tiere vor Ort zu sehen, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst entweder mit einem Boot rausfahren und die Tiere von dort aus beobachten oder du buchst einen Trip, bei dem du mit den Walen schwimmen kannst.

Bei solch einem Trip kannst du die beeindruckenden Tiere hautnah erleben. Auf Kommando des Kapitäns springst du vom Boot ins Wasser und erlebst, wie Blau- oder Pottwale einfach unter dir vorbeischwimmen.

Mit einem Kostenpunkt von ca. 160 US-Dollar sind diese Ausflüge zwar nicht ganz günstig, aber definitiv jeden Cent wert!

Buchen kannst du sie z. B. bei Desmond vom Aquatica Dive Resort.

Schemenhaft ist der Blauwal vor der Küste Osttimors zu erkennen.

Von November bis April herrscht in der Region Regenzeit. In dieser Zeit ist Timor besonders schön, da es überall grün ist und zahlreiche Blumen blühen. Es regnet nicht durchgehend, sondern meistens in kurzen Abschnitten. Da es zu dieser Zeit sowieso schwül und warm ist, ist ein bisschen Nasswerden gar nicht so übel!

Ab April wird es weniger heiß und der Regen nimmt ab. Auch die Straßenverhältnisse werden dann besser. Solltest du also ins Hinterland der Insel reisen wollen, solltest du auf die Trockenzeit warten, da es aufgrund des Regens zu Erdrutschen kommen kann und die Straßenbedingungen nicht besonders gut sind.

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Wenn du ins Hinterland von Osttimor reisen willst, solltest du auf die Trockenzeit warten. – Foto: Stefan Fay

Anreise nach Osttimor

Aufgrund von Corona kamen über ein Jahr keine Flüge mehr ins Land. Aktuell gibt es noch keine Linienflüge, alle Flüge sind gechartert. Nach Osttimor kannst du von Bali, Kuala Lumpur oder Darwin fliegen.

Alternativ kannst du nach Kupang in Westtimor fliegen und von dort aus zur Grenzstadt Atambua und mit dem Bus über die Landesgrenze einreisen.

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Die Reiseagenturen Timor Tours & Travel und Paradise Travel, beide mit Sitz in Dili, bieten diese Fahrt für 16 US-Dollar pro Person an. Bei dieser Fahrt kannst du den Unterschied zwischen Indonesien und Timor-Leste hautnah erleben.

Aktuelle Charter-Flüge kannst du über die App tlsflights.glideapp.io einsehen. Hier werden alle Flüge  inkl. Kontakt zu den Anbietern Flüge gelistet.

Landebahn in Malina
Landebahn in Maliana, Osttimor

Ankunft in Dili, der Hauptstadt von Osttimor

Dili ist die Hauptstadt des Landes, die jedoch eher einem großen Dorf gleicht.

Aus diesem Grund solltest du alles, was du für deine Reise benötigst, am besten vorab besorgen. Geldautomaten findest du nur in Dili – sorge also dafür, dass du genügend Bargeld dabei hast. Für Geldabhebungen solltest du außerdem eine (oder besser noch mehrere) Visa-Kreditkarte dabei haben, da MasterCard in der Regel nicht funktionieren. Im Land selbst wird mit dem amerikanischen US-Dollar bezahlt.

Generell solltest du mit höheren Ausgaben rechnen als in Indonesien. Osttimor ist kein günstiges Land und die Preise ähneln den europäischen. Eine SIM-Karte kannst du von Telecomsel oder Timor Telecom kaufen. Hier erhältst du – ähnlich wie in Indonesien – diverse Internetpakete. Allerdings funktioniert der Empfang in der Region nicht immer einwandfrei.

Top (kostenlose) Kreditkarten für Timor-Leste

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Hafen in Dili
Hafen in Dili, Osttimor

Unterkünfte in Dili

Backpacker-Unterkünfte wie Hostels suchst du in Dili vergebens. Dennoch gibt es eine Reihe von Hotels zu günstigen Preisen.

Dive Timor Lorosae

Das Dive Timor Lorosae ist eine Unterkunft aus der mittleren Preisklasse mit netten kleinen Apartments und einem Pool. Es ist zentral gelegen und liegt direkt gegenüber des Stadtstrandes.

Palm Beach Hotel

Das Palm Beach Hotel ist ein größeres, zentral gelegenes und sauberes Hotel mit kleinen Apartments.

Hotel Timor

Das Hotel Timor ist ein altehrwürdiges Hotel, in dem zu Kolonialzeiten bereits die Portugiesen verkehrten. Es zeichnet sich durch seine zentrale Lage und einen gehobenen Standard aus, was es zu einem Hotel der oberen Preisklasse macht.

Beach Side Hotel

In Metiaut etwas außerhalb der Stadt liegt das Beach Side Hotel, das von Mel aus Australien geführt wird. Es liegt direkt am schönsten Strand von Dili und versorgt dich mit einem leckeren Frühstück am Morgen.

Ost Timor Dili
Blick über Dili, Osttimor

Unterwegs in Dili

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Dili sind Microlets, mit denen du dich in der Stadt bewegen kannst. Alternativ kannst du (dank USAID) auch mit der Sightseeing Lokomotive eine Tour machen, die direkt am Hafen von Dili startet.

Wenn du unabhängig in Osttimor unterwegs sein möchtest, kannst du dir tageweise einen Scooter im Idyllic Garden ausleihen, das von den beiden Schweizern Daniel und Danja geleitet wird.

Autos kannst du vor Ort nur mit einem Fahrer mieten, da die Straßenverhältnisse relativ schlecht sind. Außerdem ist es ratsam, bei größeren Touren jemanden dabei zu haben, der Tetum, die Landessprache, spricht.

Oftmals müssen sich die Fahrer nämlich erst einmal am Wegrand erkundigen, ob die gewählte Straße überhaupt passierbar ist.

Kunstinstallation in Dili Osttimor
Kunstinstallation in Dili, Timor-Leste

Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten in Dili

In Dili gibt es einige Sehenswürdigkeiten, die du besuchen kannst.

Cristo Rei

Wenn du nach Metiaut fährst, kannst du die Stufen zum Cristo Rei, einer 27 Meter hohen Jesus-Statue, erklimmen. Dieser thront erhaben auf dem vorgelagerten Felsen.

Viele Timoresen kommen in den frühen Morgenstunden an diesen Ort, um mit der Besteigung ihr Workout zu absolvieren. Im Anschluss kannst du die Stufen auf der Rückseite heruntergehen und vom Backside Beach aus schnorcheln gehen.

Blick aus den Bergen zum Cristo Rei
Blick aus den Bergen zum Cristo Rei, Timor Leste

Resistencia Museum

In der Nähe des portugiesischen Supermarkts Pateo liegt dieses interessante Museum. Im Resistencia Museum erfährst du mehr über die gewalttätigen Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte.

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Dare Memorial

Um zum Dare Memorial zu kommen, musst du einen Berg hinauffahren. Von hier aus kannst du eine tolle Aussicht über Dili genießen. Dabei wird deutlich, wie klein diese Hauptstadt tatsächlich ist.

Das Dare Memorial ist ein Cafe und Restaurant, indem du auf Nachfrage auch Filme über die Invasion der Japaner beim 1. Weltkrieg sehen kannst. Leihe dir entweder einen Roller oder frage nach der entsprechenden Nummer fürs Microlet, das dich hierherfahren kann.

Toller Nebeneffekt: Hier oben ist es ein paar Grad kälter als unten in der heißen Stadt!

Der Blick vom Dare Memorial auf die Stadt Dili.

Tais Market Dili

Auf dem Tais Market kannst du die schönsten Mitbringsel in Timor-Leste finden. Dazu gehören handgewebte Tais Stoffe, die eigentlich traditionelle Kleidungsstücke der Timoresen sind. Diese Tais Stoffe wurden 2021 zum Weltkulturerbe erklärt. Sie werden in langer und aufwendiger Arbeit selbst eingefärbt und gewebt.

Wenn du etwas kaufen möchtest, solltest du mit den Timoresen handeln, aber immer im Hinterkopf behalten, dass der Verkauf eine wichtige Einkommensquelle für sie darstellt und viele Timoresen sehr arm sind. Achte außerdem auf die Qualität des Stoffs, da vor Ort auch viel maschinell Gewebtes verkauft wird.

Taibessi Markt

Der Taibessi Markt ist ein traditioneller Markt in Dili. Hier gibt es alles, was das Timoresen-Herz begehrt! Obst und Gemüse, Plastikwaren en masse, Hühner (die du in Osttimor übrigens nur lebend oder tiefgefroren kaufen kannst), aber auch Tais Stoffe und geflochtene Körbe. An diesem Ort werden selten Ausländer gesichtet, dementsprechend wirst du von den Einheimischen wahrgenommen.

Nee hira? (Was kostet das?) – Der Taibessi Markt in Dili.

Must-Visit in Osttimor

Osttimor hat ein paar wundervolle Ecken, die du ganz leicht von Dili aus erreichen kannst.

Atauro

Wenn du in Osttimor bist, solltest du unbedingt zur Insel Atauro fahren – vor allem, wenn du Wasser magst und gerne tauchst oder schnorchelst.

Hier findest du eine der größten Biodiversitäten weltweit: Hier findest du u. a. Dugongs, Korallen, Hammerhaie und Schildkröten und kannst dabei noch viel mehr entdecken!

Vom Jetty aus kannst du ins Wasser springen und losschnorcheln. Das Riff siehst du bereits nach etwa 10 Metern. Alternativ kannst du dich für eine Conservation Fee, die die Locals unterstützt, mit einem Boot weiter hinausbringen lassen, z. B. zu The Garden, einem flachen und wahnsinnig buntem Riff.

Eine weitere Stelle ist der Drop, eine Kante etwas weiter draußen. Hier findest du auf der einen Seite einen Korallenwald, während du auf der anderen Seite ins dunkle Blau sehen kannst.

typische Landschaft Ost Timor
Typische Landschaft in Osttimor

Anreise nach Atauro

Am komfortabelsten kommst du mit dem Boot vom Beloi Hotel innerhalb von 45 Minuten nach Atauro. Aktuell solltest du für diese Fahrt 65 US-Dollar pro Person (one way) einplanen. Kläre bei deiner Fahrt direkt, wann du wieder zurückfahren kannst.

Alternativ kannst du auch in ein ro local, ein lokales Fischerboot, steigen. Achte in diesem Fall jedoch auf die Wetterbedingungen! Häufig fahren die lokalen Boote nachts um 2 Uhr los, da sie einige Zeit für die Überfahrt benötigen. Nicht selten sind die Boote manchmal etwas überladen – schaue dir das Boot erst an, bevor du einsteigst!

Besonderheiten auf Atauro

Atauro ist nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und Strom ist nur von 18 Uhr abends bis Mitternacht verfügbar. Eine eigene Powerbank ist nicht verkehrt für den Fall, dass du mehr Strom benötigst. Einige Unterkünfte haben Solarzellen installiert und können dich auch nachts mit einem kühlenden Ventilator versorgen. Klimaanlagen findest du nur im Beloi Hotel, eine Anlage, die weiter vom Strand entfernt ist.

Wenn du eine Unterkunft am Strand wählst, kannst du abends zum Sonnenuntergang zum Beloi Hotel laufen und in der dortigen Bar bei einem Wahnsinnsausblick einen Cocktail genießen.

Beloi, der größte Ort von Atauro

Beloi ist der größte Ort auf Atauro. Hier kannst du z. B. im Barry´s Atauro Eco Resort übernachten. Barry ist Australier und lebt hier schon seit 20 Jahren. Er setzt sich besonders für die Aufklärung über nachhaltigen Fischfang ein und vermittelt oftmals diplomatisch zwischen Familien oder staatlichen Entscheidungsträgern.

Im Zuge seiner Arbeit hat er direkt vor dem Ort Beloi ein Schutzgebiet eingeführt. Ansässige Fischer dürfen hier nicht mehr fischen und jeder Tourist, der im Schutzgebiet schnorcheln oder tauchen will, muss einen Betrag von 2 US-Dollar an die Gemeinde zahlen. Zum Jahresende wird davon Reis gekauft oder allgemeine Reparaturen bezahlt  – ein Mehrwert, von dem alle vor Ort profitieren.

Alternativ kannst du auch bei Safi und Volker übernachten. Volker ist Deutscher und lebt seit über 15 Jahren in Atauro. Ihre Unterkunft, Atauro Dive Resort, liegt direkt am Meer und bietet auch Tauchgänge an. Eine weitere Möglichkeit für deinen Aufenthalt ist das gemütliche Camp von Compass Diving.

Wenn du nach einem besonders ruhigen Ort auf Atauro suchst, solltest du nach Adara auf der anderen Seite der Insel wandern. Hier gibt es weder Internet noch Telefon – lediglich ein paar Palmen, kleine Holzhütten und ein großer und schöner Drop.

Insgesamt 4 Hütten werden hier von Super Mario, dem Mann mit dem immerwährenden Lachen, betrieben. Seine Frau bereitet leckeres timoresisches Essen zu und du kannst hier eine einfache Unterkunft mit viel Herz genießen. Nach Adara kommst du entweder zu Fuß oder für rund 100 US-Dollar mit einem Boot. Mario kann dir auch Trips von Dili direkt zu ihm organiseren.

Timor Leste Adara Marios Place
Marios Place in Beloi

Baucau

Bacau ist die zweitgrößte Stadt in Osttimor. Sie liegt an einem Hang, ist sehr grün und hat wunderschöne Strände. Allerdings solltest du hier beim Baden aufpassen, da es passieren kann, dass Krokodile auftauchen. Je weiter du dich Richtung Osten bewegst, desto häufiger kommen die Tiere vor.

Unterkünfte in Baucau

Pousada wurde ursprünglich von den Portugiesen errichtet und zwischenzeitlich sogar als Gefängnis genutzt. Im Jahr 2002 wurde das Gebäude in ein Hotel umgewandelt. Das Pousada ist eine der besten Unterkünfte in ganz Osttimor, was sich vor allem auch im Preis widerspiegelt. Die Zimmer kosten zwischen 70 und 85 US-Dollar pro Nacht. Dennoch versprüht das Hotel einen außerordentlichen Charme und ein besonderes Flair.

Weitaus günstiger kannst du im Costa Guesthouse unterkommen. Hier findest du einfache, aber saubere Zimmer, die etwa 35 US-Dollar pro Nacht kosten. Wenn du hier übernachten möchtest, solltest du nach einem Zimmer mit Meerblick fragen, denn einen besseren Ausblick kannst du fast nicht bekommen. Von hier aus genießt du eine wahnsinnige Aussicht aufs Meer mit einem 180 Grad Blickwinkel.

Einen magischen Spot (fatin lulik) findest du, wenn du vom Costa Guesthouse auf den Hügel läufst, der von der Zufahrt zum Hotel aus nach links abgeht. Hier kannst du dich auf einen Felsen setzen, die Aussicht (inkl. Sonnenuntergang) genießen und bei einem kühlen Bier den tropischen Vögeln zuhören.

Watabo Beach in Baucau Ost Timor
Watabo Beach in Baucau Ost Timor

Com

Com ist ein verschlafenes Fischerdörfchen, in dem es nicht viel zu erleben gibt. Das „hier sein“ reicht aber völlig aus für ein, zwei Tage. Am Ortseingang steht ein verlassenes Resort, das eine Hinterlassenschaft aus den alten UN-Tagen ist. Als die UN noch vor Ort war, wurde dieses Resort als Wochenend-Getaway von den UN Mitarbeitern genutzt. Seit die UN nicht mehr in Timor ist, gab es kaum Touristen, die so weit vom Schuss Urlaub machen wollten. Schließlich wurde das Resort sich selbst überlassen.

Übernachten kannst du z. B. im Kati Guesthouse, einer einfachen, aber sehr guten Unterkunft im Ort. Hier solltest du allerdings nicht allzu viel erwarten, da die Zimmer sehr karg eingerichtet sind und es nur eine Gemeinschaftstoilette gibt. Dafür wirst du beim Essen belohnt, wenn es frischen Fisch mit lokalem Gemüse gibt. Vor Ort werden dir außerdem viele Kinder begegnen, die ihre Muschelketten verkaufen möchten.

Ein malae (Ausländer-)Kind ist auch für die Locals etwas außergewöhnliches.

Unweit vom Dorf gibt es einen schönen See, der versteckt hinter Felsen liegt. Frag am besten in deiner Unterkunft nach einem Guide, der dich hierher bringen kann. Der Weg endet an einem wunderschönen traditionellen timoresischen Haus, einem uma lulik. Diese Häuser sind heilig, aus diesem Grund solltest du nicht auf ihnen herumklettern – Fotos darfst du jedoch schießen.

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Ein traditionelles Haus uma lulik in Com.

Jaco Island

Der östlichste Zipfel des Landes schließt mit einer paradiesischen, naturgeschützten Insel ab: Jaco Island.

Boote bringen dich für ein paar Dollar nach Jaco. Unterschätze ihre Größe nicht, denn die Insel ist weitaus größer als es auf den ersten Blick scheint. Zu Fuß kannst du sie nicht umrunden, dafür direkt vom weißen Strand los schnorcheln und die atemberaubende Unterwasserwelt erkunden.

Unterkünfte in Jaco

Wenn du besonders abenteuerlustig bist und Camping-Ausrüstung dabei hast, kannst du auf Jaco einfach campen, da die Unterkünfte sehr teuer sind und keinerlei Komfort bieten.

Direkt am Strand findest du zwei Gästehäuser: das Guesthouse Valu und das Guesthouse Lakkumore. Beide kosten etwa 20 US-Dollar pro Nacht und sind nur mit dem Nötigsten ausgestattet.

Sprich bei deiner Ankunft auf jeden Fall mit den Gastgebern, da es vorkommen kann, dass sie aufgrund von Geldmangel kein Essen vorrätig haben. Ist das der Fall, musst du ihnen Geld im Voraus geben, damit sie Essen besorgen können. Auch kann es sinnvoll sein, für den Aufenthalt etwas Gemüse oder Bananen mitzubringen, denn das Einzige was vorrätig ist, ist oftmals nur Reis.

Eine weitere Unterkunft, die ein bisschen besser ist als die oben genannten Gästehäuser, ist Pousada Lautem in Tutuala, ca. 7 km vom Jaco Beach entfernt. Die Unterkunft liegt zwar nicht direkt am Strand, aber vom Hügel aus hast du eine tolle Aussicht.

Jaco Beach Osttimor
Der Jaco Beach in Osttimor

Maliana

Im Westen des Landes liegt Maliana, einer der schönsten Orte in Osttimor. Maliana liegt auf einem Plateau, auf dem viel Reis angebaut wird, inmitten von Bergen und steilen Hängen.

Übernachten kannst du bei Kiera im Uma Duút Cottage. Er spricht Englisch und war sogar schon mal in Deutschland. In Maliana hat er eine kleine, aber feine Unterkunft mit einem netten Restaurant aufgebaut. Es liegt direkt an der Landebahn für kleine Medivac Evakuierungs-Flugzeuge.

In Maliana kannst du einige Wasserfälle besuchen. Frage hierzu am besten Kiera, der dir mit Tipps und einem notwendigen Guide weiterhelfen kann.

Außerdem kannst du bee manas (heiße Thermalquellen)  besuchen, die zwischen den Bergen in einem Tal liegen. Leider ist die ganze Anlage schon relativ alt – vermeide lieber die sanitären Anlagen.

Die heißen Thermalquellen bee manas.

Balibo

Auf dem Weg oder Rückweg von Maliana nach Dili kannst du einen Halt einlegen und das Fort Balibo besuchen. Das schöne Fort wurde von den Portugiesen erbaut und es thront auf einem Hügel des Ortes Balibo. Es ist ein Restaurant und Hotel in einem, insgesamt gibt es sechs Zimmer, die gemütlich und komfortabel ausgestattet sind. Kostenpunkt liegt bei ca. 75 Euro die Nacht.

Von der Terrasse aus kannst du zu Sonnenuntergang einen Rundumblick genießen. Vom Meer über die Berge kannst du bis nach Indonesien schauen. Und wenn du Glück hast, ist der hauseigene Pool mit Wasser gefüllt.  

Balibo ist ein geschichtsträchtiger Ort. Im Jahr 1975 wurden hier fünf ausländische Journalisten von der indonesischen Armee ermordet, als sie versucht haben, über den Einmarsch der Truppen zu berichten. Es gibt ein kleines Museum, das sich in dem Haus, indem sich die Journalisten versteckten, errichtet wurde. Einschusslöcher in der Hauswand zeugen auch noch heute von den vergangenen Taten.

Die Umgebung eignet sich für Wanderungen und Ausflüge, die du über deine Unterkunft organisieren kannst.

Sonnenuntergang am Fort Balibo

Letefoho

Letefoho liegt in den Bergen auf 1.500 Metern und ist für Kaffeeanbau bekannt. Für die 65 km lange Strecke solltest du allerdings 3,5 Std. Fahrt einplanen. Die Straße kannst du nur mit einem Offroader oder Motorrad befahren. Entlohnt wirst du mit einem wahnsinnigen Berg-Panorama und angenehm kühlen Wetter. Nachts kann es weiter runterkühlen, aus diesem Grund solltest du warme Kleidung mitbringen.

Von Dili aus kannst du auch Touren nach Letefoho buchen. Frag dazu einfach im Letefoho Cafe am Centro Supermarket nach oder organisiere deinen Trip einfach selbst. Von der japanischen Organisation Peace Winds gibt es in Letefoho ein Haus, in dem du übernachten kannst. Hier findest du einfache Stockbetten, aber leckeres Essen. Die Betreiber des Hauses können weitere Trips zu den Kaffeeplantagen organisieren und Fragen beantworten. Der Kaffeeanbau ist eine wachsende Einkommensquelle im Land.

Sicherheit in Osttimor

Als wir nach Timor-Leste ausgereist sind, wurde uns gesagt, dass wir es vermeiden sollten, abends oder nachts alleine auf der Straße unterwegs zu sein. Das hat uns damals etwas eingeschüchtert, aber in den ganzen zwei Jahren hatten wir nicht einmal einen Vorfall.

Drogen oder Schusswaffen gibt es hier eigentlich nicht, aber es kann passieren, dass sich Straßengangs auf der Straße in die Haare bekommen. Wenn es anfängt, überzukochen, können diese auch zu Pfeil und Bogen greifen.

Solltest du jemals das Gefühl haben, dass es um dich herum zu brodeln beginnt, solltest du dich einfach von dem Ort entfernen – denn immerhin möchtest du nicht zur falschen Zeit am falschen Ort sein.

Da die Timoresen lange Zeit im Krieg gelebt haben und mit Gewalt groß geworden sind, ist Gewalttätigkeit immer noch weit verbreitet und ein großes Problem im Land.

Benutze deinen gesunden Menschenverstand und vermeide Ansammlungen von jungen Männern. Bewegst du dich außerhalb von Dili, wirst du weniger Probleme mit Auseinandersetzungen haben.

In den Dörfern gibt es jeweils einen Chefe de Suco, also ein Oberhaupt, und sollte es mal zu Problemen kommen, greifen diese in der Regel schnell ein. Zur Sicherheit solltest du jedoch immer ein Auge auf deine Habseligkeiten haben – Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Straßenpanne Helfer Ost Timor
Straßenpanne in Ost Timor

Gesundheitsversorgung in Osttimor

Für deine Reise solltest du dir auf jeden Fall ein Moskito-Repellent mitnehmen, um dich vor Mückenstichen und Krankheiten wie Dengue-Fieber zu schützen. Malaria kommt in der Region eher seltener vor.

Da Magenverstimmungen sehr leicht auftreten können, solltest du etwas auf der Hut sein, wenn es ums Essen und seine Zubereitung geht. Das Fleisch sollte gut durchgebraten und das Obst und Gemüse gewaschen bzw. heiß gekocht sein.

Sollte es dich doch einmal erwischen, kannst du im Notfall ins National Hospital oder die Stamford Clinic gehen, wobei keines davon wirklich empfehlenswert ist. Das National Hospital ist leider nicht sehr sauber und die Stamford Clinic beschäftigt zwar auch einige ausländische Ärzte, ist aber relativ teuer.

Versuche am besten, gesund durch das Land zu kommen!

Lesetipp
Reisekrankenversicherung Indonesien
Die wichtigsten Infos

Ost Timor Familie
Lokale Familie in Ost Timor

Unterwegs in Osttimor

Leider ist Osttimor kein einfaches Land zum Bereisen. Die Straßenverhältnisse sind sehr schlecht und du benötigst mehrere Stunden für wenige Kilometer.

Die Unterkünfte sind gewöhnungsbedürftig und teilweise hast du wenig Auswahl, wenn es ums Essen geht. Ein Hüttenschlafsack in deinem Gepäck ist eine gute Möglichkeit, um dreckige Bettwäsche in Unterkünften zu vermeiden.

In den Orten kannst du meist nicht sehr viel entdecken. Es gibt ein paar Häuschen, einen Strand, eventuell einen Wasserfall und eine schöne Aussicht. Was aber weitaus interessanter ist, ist die Reise durch das Land.

Die Menschen leben noch sehr ursprünglich, fernab von Wochentagen oder Monaten, im Einklang mit Tag und Nacht sowie den Gezeiten des Wassers.

Menschen, die hier leben, kennen nur dieses Leben und die wenigsten waren bisher in größeren Städten. Die meisten haben ihr Dorf noch nie verlassen. Diese Ursprünglichkeit findest du nur noch selten an wenigen Orten dieser Erde.

In ganz Osttimor wird dir ein freundliches Lachen begegnen – wahrscheinlich nachdem sie dich erst einmal ganz ungeniert angestarrt haben. Für viele Kinder bist du malae (Ausländer), was dir mit Sicherheit auch ganz häufig entgegengerufen wird. malae ist kein Schimpfwort, sondern vielmehr eine Feststellung. Ähnlich wie auf Indonesisch das Wort bule.

Wenn du unterwegs auf Kinder triffst, solltest du ihnen auf keinen Fall Geld zustecken, da es sie nur zum Betteln ermutigt. Bringe ihnen lieber ein paar Brocken Englisch bei, damit sie es stolz mit dir und anderen Touristen üben können.

Osttimor ist zu 99% christlich, in der Regel katholisch. Aus Respekt vor den Einheimischen solltest du dich entsprechend kleiden.

In Shorts oder Trägershirts wirst du hier niemanden auf der Straße antreffen. Auch ist es ratsam, beim Baden an einem Strand außerhalb Dilis keinen knappen Bikini zu tragen, wenn du nicht unbedingt angestarrt werden willst.

Lesetipp
Religion in Indonesien
Ein spannender Überblick

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. Für viele Kinder bist du malae (Ausländer), was dir mit Sicherheit auch ganz häufig entgegengerufen wird – Foto: Stefan Fay

Wenn du auf der Suche nach einem kleinen bis mittelgroßen Abenteuer bist und nicht der Typ Mensch bist, der 3 Tage am Stück am Strand liegen kann, bist du in diesem Land sehr gut aufgehoben!

Haree Dalan!
Gute Reise 😊

Warst du bereits in Osttimor? Wie war deine Erfahrungen? Hast du weitere Empfehlung für uns? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

Über die Autorin

Timor Leste Autorin

Ich bin Anja, komme aus Mainz und habe in Timor-Leste einen Teil meiner Elternzeit verbracht, da mein Mann vor Ort gearbeitet hat. Zwischen Corona, Kind und Alltag habe ich das Land erkundet und die Landessprache Tetum gelernt (was im Übrigen gar nicht so schwer war!) – da es nicht viele Dinge gab, die das westliche Herz begehrt. Meine schon bestehende Liebe zum Meer konnte ich dank meines Alltagslebens am Meer in Timor noch vertiefen. Mit meinem geliebten Suzuki Jimny und meinem Kind auf dem Rücksitz habe ich viele Ecken entdeckt und mich auch mal an längere Fahrten ins Hinterland getraut. In Timor habe ich gelernt, mit wenig auszukommen, was mir jetzt zurück in Deutschland wieder etwas schwerer fällt.

 
Offenlegung: Dieser Beitrag kann Affiliate-Links und Werbung enthalten. Es entstehen dir keine zusätzlichen Kosten. Wir empfehlen nur Produkte, die wir selber nutzen, von denen wir 100% überzeugt sind oder die uns von einer fachkundigen Person empfohlen wurden. Durch Werbung und Affiliate-Links können wir die Zeit aufbringen diesen Blog zu gestalten und mit Liebe und Inhalten zu füllen. Peace, Love & Banana Pancake. Euer Indojunkie Team.
 

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10 Kommentare

Patricia 14. September 2020 - 8:44

Hallo! Ich interessiere mich sehr für Osttimor und bin durch Recherchen auf deinen Artikel gestossen. Danke dafür! Eine Frage habe ich, was mir im Artikel nicht beantwortet wurde: Wie sieht es mit den Sprachen aus? Aufgrund des geschichtlichen Hintergrundes gehe ich davon aus, dass Portugiesisch gesprochen wird oder geht das mit den nachkommenden Generationen bereits verloren? Ich spreche Englisch und Portugiesisch, aber kein Indonesisch 🙂 Danke für die Info!

Antworte Patricia
Stefan 15. September 2020 - 9:36

Hi Patricia,
richtig vermutet: Es geht verloren. Aber derzeit wird dir portugiesisch auf jeden Fall helfen 🙂
Viele Grüße
Stefan

Antworte Stefan
Chris 2. August 2017 - 12:45

Waaaas? Es gibt das East Timor Backpackers nicht mehr – eine Tragödie. Genau unter jenem Baum saß ich auch und es war Ausgangspunkt einer unvergesslichen Reise durch das Bergland von Timor. Dem Artikel kann ich vorbehaltlos zustimmen, Timor ist etwas für echte Abenteurer, verhältnismäßig teuer und die Infrastruktur ist quasi nicht vorhanden. Dennoch war es eines meiner tollsten Abenteuer aller Zeiten, welches ich nicht missen möchte.
Falls ich meinen Reisebericht hier verlinken darf – wer weitere Eindrücke und Impressionen sucht, kann hier mal schauen: http://www.my-travelworld.de/timor-leste/reisebericht-timor-leste/

Antworte Chris
Freiwilligenarbeit im Ausland 28. Februar 2017 - 15:04

Die Preise sind hoch? Gut! Dann wird Osttimor nicht mit Reisenden geflutet und bleibt auf absehbare Zeit das, was es ist. Arm aber unverfälscht.

Antworte Freiwilligenarbeit
Hella Binder 3. August 2017 - 10:37

Es sind sehr viele NGOs, Botschaftsangestellte, Fachleute für Militär- und Polizeiaufbau, Chinesen zum Straßenbau usw. anwesend.
Die Preise sind wirklich hich. Egal ob Unterkunft, Essen, Tauchen oder Ausflüge. Roller $ 25 pro Tag, Auto um die $ 100 pro Tag.

LG Hella

Antworte Hella
Hella Binder 26. September 2016 - 8:51

Ende Oktober gehz rs mach Dili zum Tauchen. Es ist Walsaison, sind schon sehr gespannt.
Preise sind geschmalzen. Unterkunft und tauchen weitaus teurer als Indonesien.

Antworte Hella
Markus 11. Oktober 2015 - 8:50

Kann den Aussagen im Artikel grundsätzlich nur zustimmen, es ist einfach wunderschön, die Leute freundlich und ein kleines Abenteuer.

Kleine Anmerkungen:
– Internet gibt es auch weit ausserhalb von Dili (Baucau, Ossu, Viqueque, Bauro), nur kein W-lan. Habe eine Telekomcel-Sim, aber Telemor scheint besser zu sein.
– Hatte keine Sicherheitsbedenken oder Situationen in denen ich mich unsicher gefühlt habe (reise alleine, aber Vorsicht ist ja bekanntlich besser als Nachsicht)
– Zwar ist das öffentliche Transportwesen ‚ausbaubar‘ (/nicht vorhanden), aber trampen geht super (sofern die Sprachbarriere überwunden werden kann, Indonesisch hilft erheblich)
– Konnte kein Motorrad unter 35$ (31,5$ ab längerer Mietdauer) auftreiben, deswegen das Trampen

Antworte Markus
Marlene 10. Oktober 2015 - 9:14

Ich wär vor 3 Wochen in Osttimor und werde dieses Erlebnis bestimmt nie mehr vergessen. Unglaublich spannendes Land und sehr empfehlenswert, aber effektiv sehr herausfordernd zum Reisen.
PS: Bacau Beach Bungalows verfügen nur noch über ein Bungalow und Jaco Island nach wie vor menschenleer 🙂

Antworte Marlene
Sebastian 26. September 2015 - 6:53

Osttimor steht auch schon lange auf meiner Reisewunschliste und ist gerade wieder ein Stückchen weiter nach oben gerutscht. Wir sind demnächst auch in Indonesien. Vielleicht wagen wir den Abstecher in Richtung Osten einfach mal.

Antworte Sebastian
Neni 15. September 2015 - 13:38

Ach herrje nur 1500 Ausländer! Klingt sehr vielversprechend. Die Fotos sind auch klasse!

Antworte Neni

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