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WaldbrĂ€nde in Indonesien đŸ”„ Das kannst du JETZT SOFORT tun!

von Melissa Schumacher

Die RegenwĂ€lder von Kalimantan und Sumatra sind wegen der regelmĂ€ĂŸig wĂŒtenden WaldbrĂ€nde stark bedroht. Dabei betreffen die illegalen Brandrodungen uns alle.

Denn das Ziel der BrĂ€nde ist das Schaffen von neuen AgrarflĂ€chen fĂŒr landwirtschaftliche Produkte wie Palmöl, die letztendlich in unseren KĂŒhlschrĂ€nken und Kosmetiktaschen landen.

Außerdem ist die Entscheidung, eine neue Hauptstadt in Indonesien auf Borneo zu errichten, auch nicht gerade unschuldig an der derzeitigen Umweltzerstörung in Kalimantan.

In diesem Beitrag erfĂ€hrst du mehr Infos zu den schlimmen WaldbrĂ€nden in Indonesien, was du dagegen jetzt sofort unternehmen kannst und welche NGO du finanziell unterstĂŒtzen solltest.

Wenn du bereits ĂŒber die WaldbrĂ€nde und dessen Ursachen Bescheid weißt, scrolle direkt zu den Spendenmöglichkeiten am Ende des Beitrag. Lass uns nicht nur zuschauen, sondern etwas verĂ€ndern!

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Lass uns nicht nur zuschauen, sondern etwas verĂ€ndern! Wie? Das erfĂ€hrst du in diesem Artikel – Foto: fairventures.org

Die Ironie dieses Artikels

Die Ironie an diesem Artikel: Bereits 2015 veröffentlichten wir den Artikel: „Indonesien: Das Land, das brennt“ von unserer Autorin Clara Thompson, auf dessen Grundlage dieser upgedatete Artikel basiert.

Wie du sicher Eins und Eins zusammenzĂ€hlen kannst, gab es das Problem der WaldbrĂ€nde also bereits vor fĂŒnf Jahren (und vermutlich noch frĂŒher).

Wurde etwas dagegen unternommen? Vielleicht. Hat sich die Situation verbessert? Leider nein, es wurde eher noch schlimmer.

Denn: Neben den Brandrodungen aufgrund von der Ausweitung von Palmölplantagen steigt derzeit die Nachfrage nach Bauland aufgrund der Umsiedlung der Hauptstadt von Java nach Borneo. Dadurch nimmt die Spekulation mit Land zu. FlĂ€chen werden laut fairventures.org illegal „gesĂ€ubert“ und so zu Bauland gemacht.

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Die Zeit des Wegschauens ist vorbei. Lass uns hinschauen und helfen. Spendenmöglichkeiten findest du weiter unten im Beitrag – Foto: Ranu Welum Media

Seit Wochen brennt der tropische Regenwald 

Der Lebensraum in Kalimantan und Sumatra ist von illegaler Abholzung und einer Ausweitung der Monokultur-Plantagen wie Palmöl stark bedroht.

Indonesien und Malaysia produzieren gemeinsam knapp 90 Prozent des weltweit gehandelten Palmöls.

Wusstest du, dass knapp 50 Prozent aller Produkte in unseren SupermÀrkten Palmöl enthalten? Und dann wÀre da noch der Biokraftstoff in unseren Tanks, der aus Palmöl gewonnen wird.

Und die Nachfrage nach Palmöl steigt weiter. Laut fairventures.org plant Indonesien daher bis 2025 die AnbauflĂ€che von derzeit zehn Millionen Hektar auf 26 Millionen Hektar zu vergrĂ¶ĂŸern.

Um neue FlĂ€chen bewirtschaften zu können, werden große Waldgebiete abgebrannt. Aufgrund von DĂŒrren wĂ€hrend der Trockenzeit breiten sich Brandrodungen in Indonesien oftmals unwillkĂŒrlich aus.

Alleine im September 2019 waren mehr als 300.000 Hektar landesweit vom Feuer betroffen gewesen.

Hunderttausende Menschen, die jeden Tag den ungesunden Rauch einatmen mĂŒssen, können ihren normalen TĂ€tigkeiten nicht mehr nachgehen und leiden an starken Atemwegsbeschwerden.

Tiere verlieren ihren Lebensraum und sterben in den Flammen.

In vielen Torfgebieten brennen die Feuer unterirdisch oftmals noch wochenlang weiter.

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Rauchender Torfboden. Jederzeit kann das Feuer wieder ausbrechen – Foto: fairventures.org

Und der absolute Knaller kommt erst noch: Die abgeholzten FlĂ€chen werden nach kurzer Zeit wieder unbrauchbar, da die dĂŒnne Schicht fruchtbarer Erde aufgrund von Erosion und fehlender natĂŒrlicher DĂŒngung verschwindet.

Das Ergebnis: Es muss noch mehr Regenwald abgebrannt werden, um wieder neue AnbauflĂ€chen zu erschließen.

Neben den WĂ€ldern leiden auch die tropischen Moore unter den BrĂ€nden. Normalerweise verfĂŒgen Moore ĂŒber ein feuchtes Mikroklima und brennen daher unter natĂŒrlichen Bedingungen nicht ab. Um Moore in AgrarflĂ€chen umwandeln zu können, werden diese trockengelegt. Dadurch werden sie feueranfĂ€llig.

Zusammenfassend kann man sagen: Bei den aktuellen BrÀnden handelt sich nicht um eine Naturkatastrophe, sondern schlichtweg um Brandstiftung.

Facebook Gruppe mit aktuellen Infos: Dayak Cultural Awareness Group
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Zum Schutz tragen die Menschen in Palanka Raya Atemmasken – Foto: fairventures.org

Die Folgen der BrÀnde reichen bis Malaysia

Die Auswirkungen der BrĂ€nde reichen dabei ĂŒber die Landesgrenzen hinaus bis nach Malaysia, Singapur und zum Teil sogar Vietnam.

In Kuala Lumpur ist die Luft so schlecht, wie schon lange nicht mehr.

Dies fĂŒhrt zusĂ€tzlich zu diplomatischen Spannungen zwischen Indonesien, Malaysia und Singapur.

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Wo ist der Regenwald? Das Ergebnis der BrĂ€nde – Foto: Ranu Welum Media

Was hat sich dieses Jahr verÀndert?

Wo noch vor einigen Jahren kaum ĂŒber die WaldbrĂ€nde berichtet wurde, sieht es dieses Jahr ganz anders aus.

Die BrĂ€nde im Amazonas haben 2019 internationale Aufmerksamkeit erlangt mit Schlagzeilen wie „unsere Lunge brennt“.

Das es um die indonesischen RegenwÀlder nicht viel besser steht, war auch auf Social Media schnell klar.

Trotzdem gab es rund um die BrÀnde im Amazonas viel mehr Postings, Spendenaktionen und Artikel als rund um die BrÀnde in Kalimantan und Sumatra.

Deswegen ist es umso wichtiger, dass du dir diesen Artikel durchliest, mithilfe von Spenden vor Ort Hilfe leistest und durch das Teilen des Artikels noch mehr Leute dazu motivierst, die Situation vor Ort nicht zu ignorieren.

Folgende Karte zeigt die von WaldbrÀnden betroffenen Gebiete.

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Karte mit Hotspot-AktivitÀten in Sumatra und Kalimantan, die unter den vorherrschenden trockenen Bedingungen wahrscheinlich fortgesetzt werden. Foto: Asean Specialised Meteorological Centre

Gravierende globale Umweltkatastrophen des 21. Jahrhundert

Schon 2015 gab es Prognosen, dass der brennende Regenwald einer der gravierendsten globalen Umweltkatastrophen des 21. Jahrhunderts sein wird (vgl. Jakarta Globe).

Doch hat sich etwas verÀndert?

2015 schrieben wir:

„Wir werden weggucken, weiterhin Geld machen, Produkte kaufen, die Palmöl enthalten, nach und nach zahlreiche BĂ€ume und damit unsere Lebensquelle verlieren. Irgendwann, wenn es zu spĂ€t ist, werden wir realisieren, dass Menschen Geld weder essen noch atmen können.“

Heute, vier Jahre spĂ€ter stimmt eine Sache nicht mehr so ganz: „Wir werden weggucken!“. Denn in vielen Köpfen hat sich etwas verĂ€ndert.

Wir schauen hin. Wir verstehen. Wir wollen etwas verÀndern.

Also, lass uns jetzt sofort etwas verÀndern.

Wo ist der Regenwald?

Wo ist der Regenwald geblieben? Nach gelegten Feuern bleiben nur Orte der VerwĂŒstung – Foto: Ardi Wijaya

Was du jetzt sofort tun kannst

a) UnterstĂŒtze Initiativen finanziell

Viele Organisationen und Initiativen setzen sich fĂŒr den Erhalt der RegenwĂ€lder in Indonesien ein.

Das Spenden fĂŒr die folgenden Organisationen, das Unterschreiben von Petitionen, der Beitritt in Vereine oder das „bloße“ Aufmerksam machen, dass es diese Initiativen gibt, sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

✓ UnterstĂŒtze die Löscharbeiten im NABU-Regenwaldschutzgebiet

Die WaldbrĂ€nde haben sich bis ins NABU-Regenwaldschutz-Projektgebiet „Hutan Harapan“ (Indonesisch: „Wald der Hoffnung“) ausgebreitet. Seit mehreren Wochen arbeiten HilfskrĂ€fte im Doppelschichtbetrieb daran, die BrĂ€nde zu löschen und neue illegale BrĂ€nde zu verhindern.

Der NABU hat einen Nothilfefonds eingerichtet, um die OrdnungskrĂ€fte vor Ort zu unterstĂŒtzen. Die Spenden werden eingesetzt, um die OrdnungskrĂ€fte vor Ort unterstĂŒtzen zu können.

Die BrĂ€nde im Projektgebiet „Hutan Harapan“ mĂŒssen so schnell wie möglich gelöscht werden.

Wir selber haben 100 Euro gespendet.

✅ einmalige Spende
✅ Spenden via PayPal, SofortĂŒberweisung und Bankeinzug

Zum Nothilfefond

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Tag und Nacht im Einsatz: Das Waldschutzteam der NABU-Projektpartner kĂ€mpft seit Wochen gegen die Flammen – Foto: Forest Protection Team Hutan Harapan

✓ Spende fĂŒr das One Million Trees Programm 

Fairventures hat sich das Ziel gesetzt 1.000 Hektar abgeholzte und stark degradierte FlÀchen in Zentralkalimantan wieder fruchtbar zu machen und diese wieder aufzuforsten.

Dabei möchten sie eine naturnahe Art der Landnutzung finden, die Vorteile fĂŒr die Menschen vor Ort, die Umwelt und das Klima hat.

Sie arbeiten mit Kleinbauern zusammen, trainieren und unterstĂŒtzen sie dabei, eine Mischung aus schnellwachsenden Nutzhölzern und Lebensmitteln anzubauen.

Da die Bauern auf diesen 1.000 Hektar insgesamt eine Million BĂ€ume pflanzen werden, wurde das Programm „One Million Trees“ genannt.

Bereits mit einem Euro kann ein neuer Setzling von Kleinbauern angepflanzt werden.

UnterstĂŒtze fairventures mit einer Spende, ganz einfach online und verfolge ĂŒber die Webkarte, an welchen Stellen die Kleinbauern in der kommenden Pflanzphase neue Setzlinge anpflanzen.

Achte darauf bei dem Spendenformular das Projekt „LĂ€nderprogramm Indonesien“ auszuwĂ€hlen, da fairventures auch ein Programm in Uganda unterstĂŒtzt.

Auch wir haben 100 Euro an das Programm gespendet, was diese Urkunde beweist.

✅ deutsche Initiative
✅ einmalige, monatliche, vierteljĂ€hrliche und jĂ€hrliche Spende möglich
✅ Spendenquittung möglich
✅ Spenden via PayPal, SofortĂŒberweisung und Kreditkarte
✅ Spendenurkunde

Zur Initiative

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Community-Arbeit in einer teilnehmenden Dorfgemeinschaft ( © Fairventures Worldwide)

✓ Adoptiere ein Orang-Utan in Kalimantan

Bei der BOS Foundation in Palangkaraya (BOSF) hast du die Möglichkeit einen Orang-Utan zu adoptieren.

Du kannst die Profile der Orang-Utans einsehen und erfÀhrst, warum die Tiere in dem Rehabilitationscenter gelandet sind.

Aufgrund der aktuellen WaldbrĂ€nde verlieren immer mehr Orang-Utans ihren Lebensraum, ihr Leben oder werden schwer verletzt. Orang-Utan Babys verlieren ihre MĂŒtter und sind dadurch nicht ĂŒberlebensfĂ€hig. Es gibt GrĂŒnde genug, warum Orang-Utans aktuell unsere Hilfe benötigen. Denn leider sind auch wir Menschen an der Misere schuld.

Durch die Adoption finanzierst du die wichtige Arbeit der Foundation. Du erhÀltst ein Zertifikat, ein Foto und eine Geschichte des adoptierten Orang-Utans.

Auch wir haben ein Orang-Utan Baby adoptiert und spenden jedes Jahr 100 Dollar an BOSF.

✅ einmalige, monatliche, vierteljĂ€hrliche und jĂ€hrliche Spende möglich
✅ personalisiertes E-Zertifikat
✅ Spenden via PayPal

Zur Initiative

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Webseite von BOSF

✓ Greif Udin von Save our Borneo (SOB) unter die Arme

Die UmweltschĂŒtzer der Organisation Save our Borneo (SOB) setzen sich fĂŒr die Bewahrung des Regenwaldes ein. Sie scheuen weder mĂ€chtigen Konzernen noch Beamten, wenn sie deren Umweltverbrechen und Korruption vor Gericht und an die Öffentlichkeit bringen.

RegelmĂ€ĂŸig gelingt es Udin und seiner Crew, der Palmöl-Mafia einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Dabei arbeiten sie auf verschiedenen Ebenen:

✓ Workshops mit der Bevölkerung. Zusammen mit den Gemeinden werden Karten und Urkunden fĂŒr jedes Dorf erstellt. Denn Besitztitel sind ein probates Mittel, die Natur zu schĂŒtzen. Die Menschen werden beraten, wie sie sich gegen Landraub zur Wehr zu setzen.

✓ Rechtshilfe fĂŒr festgenommene Dorfbewohner und UmweltschĂŒtzer

✓ Recherchen und Dokumentation der AktivitĂ€ten der Palmöl-Firmen. Dazu werden auch Drohnen eingesetzt.

✓ Workshops ĂŒber Korruption

✓ Training in Waldmanagement und Landrecht

✓ Öffentlichkeitsarbeit ĂŒber die GesetzesbrĂŒche von Palmöl-Firmen und die Verwicklung der Politik

Auch die Organisation Rettet den Regenwald unterstĂŒtzt SOB seit vielen Jahren. Das Spendengeld ist gut angelegt.

✅ einmalige, monatliche, vierteljĂ€hrliche und jĂ€hrliche Spende möglich
✅ Spenden via PayPal, SofortĂŒberweisung, Bankeinzug und Kreditkarte
✅ Spendenurkunde ab 25 Euro möglich

Jetzt Udin unterstĂŒtzen

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Der Wald ist unsere Heimat (© Mahendra Safrudin)

b) Werde aktiv aus Deutschland aus

✓ UnterstĂŒtzt fairventures im Stuttgarter BĂŒro

Auch in Form von Freiwilligenarbeit könnt ihr das 1 Million Trees Programm vor Ort oder im Stuttgarter BĂŒro unterstĂŒtzen.

Interessant sind vor allem die Bereiche Marketing, Social Media, Forstwirtschaft, Forstwissenschaft und Wald- und Holzbau.

Bewerbt euch einfach mal initiativ bei fairventures per E-Mail an [email protected].

Zur Webseite

✓ Halte nach Alternativen zu Palmölprodukten Ausschau

Wir können jetzt sofort nach Alternativen zu Palmölprodukten Ausschau halten.

Wenn du nicht auf Palmöl verzichten kannst, dann solltest du zumindest auf Palmöl zurĂŒckzugreifen, welches den Mindestanforderungen entspricht und sich entlang der Wertschöpfungskette zurĂŒckverfolgen lĂ€sst – und somit keine Vernichtung von RegenwĂ€ndern oder Torfmoore zur Folge hat.

✓ Besuche den Shop von Rettet den Regenwald

Man denkt immer, dass jeder ĂŒber die Probleme der Regendwaldabholzung und den BrĂ€nden Bescheid weiß.

Dem ist leider nicht so.

Im Shop von Rettet den Regenwald kannst du dir kostenlos Infoflyer und Infozeitschriften zukommen lassen, die du in deinem Umkreis verteilen kannst.

Im Shop findest du auch Sticker mit Statements fĂŒr den Regenwald und tolle KinderbĂŒcher, die zur AufklĂ€rung beitragen. Schau mal vorbei und unterstĂŒtze die tolle Initiative.

Zum Shop

✓ Unterschreibe Petitionen und abonniere Newsletter

Die Initiative Retten den Regenwald ist eine sehr gute Anlaufstelle, wenn du hin und wieder eine Petition unterschreiben möchtest.

Abonniere dafĂŒr einfach den Newsletter oder schaue hin und wieder bei den aktuellen Petitionen vorbei. Dabei dreht sich alles rund um den Regenwald und die Klimakrise.

Als Webseitenbetreiber kannst du ĂŒbrigens auch das Widget von Rettet den Regenwald einbauen, wo immer aktuelle Petitionen angezeigt werden.

Kennst du noch mehr unterstĂŒtzenswerte Initiativen? Dann her damit in den Kommentaren!

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Was tun in Indonesien?

 

13 Kommentare

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13 Kommentare

Michael 28. September 2019 - 8:52

Ich denke, das grĂ¶ĂŸte Problem ist, das in der indonesischen Bevölkerung keinerlei Bewußtsein fĂŒr das Problem vorhanden ist. Ich habe mich gerade mit vielen Menschen hier darĂŒber unterhalten. Die Antwort ist immer: Ach, das interessiert mich nicht, nur mit dem Rauch das ist nicht schön.
Es ist so gut wie kein Interesse fĂŒr Natur, Umwelt vorhanden. Wie soll man da etwas erreichen?
Das Problem wird auch in der Öffentlichkeit und in den Medien nicht Thematisiert.

Antworte Michael
Sabine von Ferngeweht 23. September 2019 - 14:49

Danke fĂŒr die Auflistung der Hilfsprojekte! Ich habe Deinen Artikel in meinem Beitrag ĂŒber Danum Valley verlinkt. Es treibt einem wirklich die TrĂ€nen in die Augen …

Antworte Sabine
Melissa Schumacher 24. September 2019 - 17:47

Liebe Sabine, ich danke dir von Herzen fĂŒr die Verlinkung!

Antworte Melissa
Alexandra Sefrin 23. September 2019 - 12:08

Liebe Melissa,
vielen Dank fĂŒr die detaillierte Aufstellung der Hilfsprojekte. Ich habe sie gleich in meinem Orang Utan-Artikel von Sumatra verlinkt.
Als wir 2016 nach Bukit Lawang gefahren sind, sind wir an endlosen Palmölplantagen vorbeigekommen und Landstrichen, wo nur noch verkohlte BaumstĂŒmpfe lagen. Es war schwer ertrĂ€glich, das Ausmass der Zerstörung anzusehen, da blutet einem das Herz!
Inzwischen achte ich sehr penibel darauf, nichts zu kaufen, wo Palmöl enthalten ist.
Liebe GrĂŒĂŸe

Alex

Antworte Alexandra
Melissa Schumacher 24. September 2019 - 17:48

Liebe Alex, ich danke dir von Herzen fĂŒr die Verlinkung in deinem Beitrag….

Antworte Melissa
Caira MĂŒnch 4. November 2015 - 21:05

Dankeschön fĂŒr Euren Informationen,und an Greenpeace weiter so,…wir mĂŒssen handeln,Safe the Planet.
Ich wĂŒrde euch weiter UnterstĂŒtzern.

Antworte Caira
Wolfgang Schweitzer 1. November 2015 - 11:13

Danke Melissa!

Antworte Wolfgang
Wolfgang Schweitzer 1. November 2015 - 9:30

Weitere Information dazu findet man u.a. bei Greenpeace: https://www.greenpeace.de/themen/waelder/zwischen-feuer-und-rauch

Greenpeace hat auch eine Kampagne „Stoppt die Feuer“ gestartet, mit einer Petition an den indonesischen PrĂ€sidenten und die GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Palmölkonzerne, jetzt sofort den Ursachen der Feuerkrise zu begegnen.

https://www.greenpeace.de/tiger

Ich finde da muss man einfach mitmachen.

Antworte Wolfgang
Melissa 1. November 2015 - 9:59

Habe ich direkt im Text aufgenommen. Danke dafĂŒr 🙂
Hatte den Link bereits vor einigen Tagen von Greenpeace auf Facebook geteilt.

Antworte Melissa
Caira MĂŒnch 31. Oktober 2015 - 21:08

Liebe Clara,wo warst du gewesen in Indonesien.Meine Insiders der noch verwandt mit mir vor Ort waren,hat es berichten dass die Wald BrÀnde nicht so tragisch wie du dich berichten.Abgesehen du da bist,dann kannst du dich bitte aktuelle Bild an uns senden.Dankeschön vielmals.

Antworte Caira
Wolfgang Schweitzer 1. November 2015 - 11:31

Also ich war in Kalimantan, bin nach Pangkalanbun geflogen um die Orang Utans im Tanjung Puting Nationalpark zu sehen. Was ich dabei erlebt habe, habe ich hier https://www.lonelyplanet.com/thorntree/forums/asia-south-east-asia-islands-peninsula/indonesia/indonesia-is-burning?page=3#post_21876202 beschrieben (posts # 21, 24 und 27). SpÀter war ich auch noch in Sulawesi, auch dort gab es stellenweise unkontrollierte WaldbrÀnde.

Antworte Wolfgang
Caira MĂŒnch 4. November 2015 - 21:10

Herr Wolfgang Schweitzer,in welcher Ecken von Sulawesi Inseln waren Sie gewesen,und wo genau ist die unkontrollierte Waldbrande,bitte um info.
Dankeschön vielmals

Antworte Caira
Wolfgang Schweitzer 4. November 2015 - 22:10

Am 24.9. habe ich die Halbinsel nordöstlich von Luwuk umrundet (gegen den Uhrzeigersinn), mit Stop am Libuun Beach, einer Stelle wo man Maleos beobachten kann. Schon auf dem Weg dorthin, ĂŒber Waran, Dolom und Balantak, fielen mir mehrere Stellen oder sogar fast grĂ¶ĂŸere Gegenden auf wo es zwar nicht aktuell brannte, aber sichtbar vor kurzem gebrannt haben musste. Bei der Weiterfahrt ĂŒber den Norden der Halbinsel, und vor allem auf der Strecke zwischen der Teluk Tikupon und Teluk Bolo, wo es dann schon Nacht war, sah ich kleinere und grĂ¶ĂŸere Feuer, teilweise direkt neben der Straße (dort zum GlĂŒck nur kleinere), weiter entfernt auch einige lĂ€ngere Feuerfronten. Wir hatten dort eine Reifenpanne und mussten eine ziemlich Weile warten bis ein anderes Auto kam das uns helfen konnte, wĂ€hrend dieser Zeit habe ich den Rauch mal eine Zeit lang am eigenen Leib erlebt – war sicherlich nicht lebensbedrohend, aber schon sehr unangenehm.

Antworte Wolfgang

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