Abenteuer Leben in Indonesien: Mit Gunda von aranyani experience

Abenteuer Leben in Indonesien:Mit Gunda von aranyani experienceIndonesien, ein weitl├Ąufiger Archipel mit ├╝ber 17.000 Inseln, ist ein Land von unvergleichlicher Sch├Ânheit und beeindruckender Vielfalt. Es ist ein Ort, an dem alte Traditionen auf Moderne treffen und wo der Ruf der Wildnis genauso pr├Ąsent ist wie das gesch├Ąftige Treiben seiner Gro├čst├Ądte. Inmitten der ├╝ppigen Regenw├Ąlder, der terrassierten Reisfelder und des azurblauen Wassers gibt es Geschichten, die darauf warten, erz├Ąhlt zu werden – Geschichten von Abenteuer, Entdeckung und pers├Ânlicher Verwandlung.

In „Abenteuer Leben in Indonesien: Mit Gunda von aranyani experience“ begleiten wir Gunda, eine leidenschaftliche Reisende und Kulturbegeisterte, auf einer pers├Ânlichen Reise. Doch dies ist nicht nur ein Reisebericht; es ist ein tiefer Einblick in das Herz und die Seele eines der faszinierendsten L├Ąnder der Welt.

Mina Laura von „Indojunkie“ hatte die Gelegenheit, mit Gunda zu sprechen und ihre einzigartigen Erfahrungen und Eindr├╝cke aus erster Hand zu erfahren. Dieses Interview bietet nicht nur einen frischen Blick auf Indonesien, sondern auch auf die tiefe Verbindung, die Reisende mit dem Land und seinen Menschen eingehen k├Ânnen.Abenteuer Leben in Indonesien:Mit Gunda von aranyani experience

Mina:

Ich bin wieder voll in Not. Danke und freue mich riesig, euch Gunda aus Indonesien vorstellen zu d├╝rfen. Ich habe es schon gleich in den Raum geworfen: Sie lebt in Indonesien. Aber ich glaube, es w├Ąre ganz sch├Ân, wenn man sich selber mal kurz vorstellt und etwas zum Hintergrund erz├Ąhlt. Hallo liebe Gunda.

Gunda:

Hallo liebe Mina, freut mich, dass ich hier sein darf. Und ja, wie du gesagt hast, ich lebe in Indonesien, mittlerweile schon seit sechs Jahren, also schon ziemlich, ziemlich lange. Eigentlich f├╝r meine Verh├Ąltnisse auch. Und es wird auch, denke ich, so bleiben, weil ich mich hier jetzt so niedergelassen habe, mehr oder weniger. Dar├╝ber werden wir bestimmt auch gleich mehr reden, mit Hausbau und Landkauf und so weiter. Und ja, reicht das schon mal?

Mina:

Ja, gerne. Da steckt wahnsinnig viel drin. Sagen wir mal, wie kamst du vor sechs Jahren auf den Entschluss Indonesien? Warum Indonesien?

Gunda:

Also, das hat sich eigentlich eher so zuf├Ąlligerweise ergeben. In meinem Leben gab es immer ganz viele Zuf├Ąlle. Ich habe nie gro├če Pl├Ąne gemacht. Ich habe mich immer viel tr├Ąumen lassen, und ich wusste immer, ich will aus Deutschland auswandern. Schon als kleines Kind. Ich bin selber auch halb Deutsche und halb Iranerin. Also ich war auch immer so zwischen zwei Kulturen hin- und hergerissen und wusste einfach immer, dass ich irgendwo am Strand leben will, wo es warm ist. Und ja, mit 18 Jahren bin ich durch meinen ersten Freund, der ein halber Thail├Ąnder war, nach Thailand gekommen. Dort war ich hin und weg und das hat das Feuer f├╝r S├╝dostasien entfacht. Und dann bin ich irgendwie jedes Jahr immer wieder nach Thailand gereist und bin dann auch l├Ąnger dort geblieben. Das war 2008. Zun├Ąchst habe ich Strandbars betrieben, so ganz klassisch. Damals gab es das Onlinegesch├Ąft noch nicht so. Und dann habe ich in der Hotellerie angefangen. Ich dachte immer, ich k├Ânnte da einen Job finden. Aber es ist nicht so leicht f├╝r Ausl├Ąnder, Fu├č zu fassen. Dann habe ich mit dem Tauchen begonnen und bin Tauchlehrerin geworden. Ich dachte, so kann ich die Welt bereisen und die sch├Ânsten Pl├Ątze sehen. Aber ich blieb in Thailand h├Ąngen und habe mir fast das ganze Land angeschaut.

Gunda:

Und dann habe ich es mal auf die Malediven geschafft. Das war das einzige Mal, dass ich nicht in Thailand war, und es war ziemlich cool. Aber ich war damals noch Anfang 20 und f├╝hlte mich noch nicht bereit, auf so einer einsamen Insel zu leben. Ich brauchte ein bisschen mehr Action. Und Thailand, wie man es kennt, hat viel Sonne, Party, Bars und so weiter. Aber nach einigen Jahren dachte ich, es muss noch etwas anderes geben. Und dann wurde Indonesien das n├Ąchste Ziel, auch weil viele meiner Freunde dorthin gezogen sind. Zuerst bin ich nach Bali und zu den Gili-Inseln gereist. Aber durch einen Kontakt kam ich nach Raja Ampat in West Papua, das ganz im Osten von Indonesien liegt. Taucher kennen diesen Ort, weil es ein Paradies ist. Ich sollte dort bei einem Tauchschulprojekt helfen, aber es gab noch gar nichts. Nach zwei Monaten dort war mein Geld fast alle, aber ich wollte unbedingt wieder dorthin und dort leben. Dann kehrte ich nach Thailand zur├╝ck und sp├Ąter nach Deutschland. Ich wusste, dass ich nicht f├╝r immer Tauchlehrerin sein wollte. Also habe ich mich in der Hotellerie weitergebildet und einen Job als Tauch-Resort-Managerin in Raja Ampat bekommen. Seitdem bin ich in Indonesien.

Mina:

Weil alles?

Gunda:

Okay. Dann habe ich dort gearbeitet und mich nat├╝rlich total wohl gef├╝hlt. Als ich ankam, f├╝hlte ich mich total in meiner Mitte. Perfekt. Ja, und dann macht man halt solche Pl├Ąne oder sowas, ohne R├╝cksicht auf das Schicksal. Ich nenne es jetzt auch einfach mal Schicksal. Nat├╝rlich habe ich dort jemanden kennengelernt, obwohl ich eigentlich ├╝berhaupt niemanden gebraucht habe in dem Moment und auch ├╝berhaupt nicht auf der Suche war, nicht im Geringsten an irgendwas gedacht habe. Aber meistens ist es so, dass es dann passiert. Ja, und dann trifft man jemanden, wo man es am allerwenigsten erwartet h├Ątte. Am anderen Ende der Welt. Ich habe einen Mann aus Java kennengelernt, der da schon l├Ąnger gearbeitet hat und seit ├╝ber 20 Jahren bei verschiedenen Resorts war. Er hat sich Hals ├╝ber Kopf in mich verliebt, und bei mir war es nicht sofort so. Aber mit der Zeit haben wir uns n├Ąher kennengelernt. Ich dachte, es kann nicht sein, dass ich am Ende der Welt wirklich jemanden kennenlernen w├╝rde. Trotz der gro├čen Unterschiede. Es ist nicht so leicht, wie man denkt. Die Entscheidung war auch nicht einfach, weil er famili├Ąre Verh├Ąltnisse in seinem Dorf zu kl├Ąren hatte. Und ich wusste, dass unsere Beziehung auf der Insel nicht gern gesehen wurde.

Gunda:

Traumjob auf der Insel. Endlich dort, wo man sein will, und dann kommt so was dazwischen. Ich habe es mir gut ├╝berlegt.

Mina:

Was sind die Regeln? Was war die Entscheidung? Wie ist die Kultur, gerade in Bezug auf Familie und Heirat?

Gunda:

Das Problem war, dass er zu der Zeit tats├Ąchlich verheiratet war. Er wurde in seinem traditionellen Dorf verheiratet, ohne dass er das wollte. Oft akzeptieren Indonesier diese Entscheidungen aus Respekt vor ihren Eltern und Traditionen. Seine Familie war nat├╝rlich nicht gl├╝cklich ├╝ber unsere Beziehung. Wenn er sich f├╝r mich entscheidet, stellt er sich nicht nur gegen seine Familie, sondern auch gegen das ganze Dorf. Es war ein gro├čer Kampf f├╝r ihn, sich von diesen Bindungen zu befreien. Bei mir war das Problem der Job, auf den ich lange gewartet und hingearbeitet hatte. Aber im Endeffekt bereue ich nichts. Wir sind jetzt seit fast sechs Jahren zusammen, seit fast drei Jahren verheiratet. Die Begegnung hat unser Leben ver├Ąndert. Wir mussten viele Entscheidungen treffen, besonders in Bezug auf Arbeit und Wohnort. Als Ausl├Ąnder ist es in Indonesien nicht einfach, Arbeit zu finden. Man braucht spezielle Jobs, die Indonesier nicht machen k├Ânnen. Das f├╝hrt oft zu viel Papierkram. Das hat mich dann zu meiner Arbeit im Internet gebracht. Ich habe ├╝berlegt, was ich tun k├Ânnte, und so habe ich mit dem Schreiben angefangen.

Gunda:

├ähm, genau, da war ich noch ein paar Jahre. Das war so kurz nach der Insel, als ich da raus bin. Und ich habe mir gedacht, naja, vielleicht so eine Webseite machen ├╝ber die Region hier, da gibt es noch gar nichts und so. Bin dann irgendwie in diese Webseitenwelt eingetaucht und habe dann angefangen zu schreiben und bin dann irgendwie, ich wei├č gar nicht mehr wie, in Kontakt gekommen, aber es war nie. Ich kannte sie vorher als Blog, weil ich da auch viel nachgelesen habe, wenn ich in Indonesien unterwegs war. Ich habe mir nie gedacht, ich will daf├╝r schreiben, oder? Also das war nie ein Thema. Irgendwie aber kam es dann so, dass Melissa damals gesagt hat: „Hey, hast du nicht Lust? Du lebst da, das ist super, du schreibst toll, m├Âchtest du nicht etwas beitragen?“ Und ja, so hat es angefangen. Genau. Und dann wurde die Zusammenarbeit sehr intensiv.

Mina:

Was waren das f├╝r deine ersten Beitr├Ąge, die du schreiben konntest? ├ťber was hast du da geschrieben? Kannst du dich da noch erinnern?

Gunda:

Ja, also ich wei├č tats├Ąchlich noch die ersten beiden Beitr├Ąge. Das allererste war ├╝ber die Region, genauer gesagt ├╝ber Oranje. Und die Stadt, das Eingangstor sozusagen, wo alle durchkommen. Da gibt es recht wenige Infos dazu. Und da habe ich auch die Webseite dazu erstellt mit ein paar Infos. Ich habe einen Bericht geschrieben: Wo kann man essen gehen, wo ├╝bernachten? Wie ist die Stadt, was kann man dort machen? Und dann das n├Ąchste war ein Interview. Da habe ich ein paar Fragen beantwortet: Wie ist das Leben in Papua? Es ist einfach ganz anders. Nicht wie Bali und es ist auch nicht wie das restliche Indonesien, muss ich sagen, weil die Menschen anders aussehen. Es geh├Ârt ja auch geografisch zur australischen Seite. Die Menschen haben dunklere Haut und lockiges Haar, alles ist anders. Und die Mentalit├Ąt ist auch anders. Es gibt im Hochland, im Dschungel, V├Âlker, die ohne Kontakt zur Au├čenwelt leben. Und ja, sie sind so anders. Es ist unglaublich. Das war nat├╝rlich spannend. Also dar├╝ber habe ich dann geschrieben. Und danach, ich wei├č nicht, es hat sich ergeben, was man noch machen kann. Und ich habe schnell gemerkt, dass mir Themen wie Umwelt und Nachhaltigkeit am Herzen liegen, weil es hier ein gro├čes Thema ist. Es wird zwar immer mehr gemacht, aber leider noch zu wenig.

Gunda:

Und so habe ich ├╝ber verschiedene Themen wie Palm├Âl und Korallenbleiche geschrieben. Vor allem als Taucherin ist das Korallenbleichen ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, und nat├╝rlich auch das M├╝llproblem. Das bewegt mich auch sehr. Aber man muss aufpassen, dass man nicht zu kritisch wird, besonders wenn man hier in Indonesien lebt. Aber es k├Ânnte noch viel mehr getan werden. Genau. Und dann, w├Ąhrend der Kolonialzeit, kam die Corona-Pandemie. Die Zusammenarbeit wurde enger, weil der Blog fast stillstand. Aber ich habe den Newsletter ├╝bernommen und mich viel mit den Einreisebestimmungen besch├Ąftigt. Durch meine Kontakte wusste ich immer, wann sich etwas ├Ąndert. Und in Indonesien ist es oft unklar, was genau ge├Ąndert wird. Man muss die Rundschreiben durchgehen, und das habe ich ├╝bernommen. Dann, w├Ąhrend dieser Zeit, habe ich auch einen Podcast gestartet, weil ich mich gefragt habe, was ich sonst noch tun k├Ânnte. Mich hat interessiert, wie andere Auswanderer, vor allem deutschsprachige, in Indonesien leben. Warum und wie sie hier leben.

Gunda:

Deshalb habe ich den Podcast „Coconas Talk“ ins Leben gerufen und regelm├Ą├čig Leute interviewt, die hier leben oder in irgendeiner Weise mit Indonesien verbunden sind. Vielleicht haben sie ein kleines Unternehmen gegr├╝ndet, um vor Ort etwas zu bewegen. Und ich habe auch ├╝ber meine Erfahrungen berichtet, besonders als wir in den Dschungel gezogen sind. Dann haben wir Workshops gestartet, die wir zweimal abgehalten haben. Aber es war logistisch schwierig, vor allem wegen des Internets. Das hat beim zweiten Workshop nicht funktioniert.

Gunda:

Da haben wir uns gesagt, diese Workshops sind vielleicht nicht die beste Idee. Es war stressig.

Mina:

Ich w├╝rde gerne mehr ├╝ber das Leben in Indonesien erfahren. Wie ist die Umgebung, die Bedingungen? Wie sieht ein typischer Tag aus? Kannst du uns das beschreiben? Von morgens bis abends?

Gunda:

Okay, also erst mal, wir sind jetzt nicht mehr in West Papua, wo wir vorher waren. Wir sind dann irgendwann umgezogen und zwar vor drei Jahren nach Moorezeit. Es liegt in den Nordmolucken. Das ist die n├Ârdlichste Insel. Also nach oben hin, da kommen eigentlich nur noch die Philippinen. Also sehr abgelegen und das merkt man auch. Also ja, wirklich so der Wilde Osten, weil hier auch viel irgendwie noch so gemacht wird, wie Sie es denken. Also nat├╝rlich gibt es Gesetze und Regeln, aber es ist schon schwer irgendwie, weil sie nicht sehr willk├╝rlich ist. Nicht so das richtige Wort, aber es wird viel noch einfach irgendwie so geregelt. Unfasslich klar. Und warum wir hier sind. Also wir wussten okay, wir m├Âchten ein Haus bauen. Mein Mann selber kommt aus der Baubranche, der hat selber Resorts in Bangkok auch aufgebaut von Grund auf und fand sich auch irgendwie voll super Kombination. Ich wusste ich will irgendwo in der Natur wohnen. Das hei├čt na ja, also nur einkaufen, im Optimalfall ein Haus bauen, irgendwie fernab. Und da wir jetzt nicht so das mega Budget haben oder hatten, war f├╝r uns immer klar, wir m├╝ssen auf jeden Fall aufs Geld schauen. Und in Indonesien ist auch mittlerweile alles einfach teuer. Also man kann jetzt nicht hingehen und sich eine sch├Âne Insel suchen, sagen mir da kaufen wir jetzt mal was. Sondern f├╝r uns mit unseren Bedingungen, Wo k├Ânnen wir denn ├╝berhaupt noch was kaufen? Das war eigentlich tats├Ąchlich der ausschlaggebende Punkt, dass wir hier hergekommen sind, weil wir wussten, hier gibt es erst mal nix. Und daf├╝r ist aber das Land noch sehr, sehr, sehr g├╝nstig, also wirklich sehr g├╝nstig. Und wir hatten dann einen Freund auf der alten Insel, wo wir vorher gearbeitet haben. Er kommt urspr├╝nglich von hier und hat dann gesagt, er guckt euch das mal an usw Dann haben wir seine Familie hier besucht und wandern erstmal dreimal hier, bevor wir dann gesagt haben, wir ziehen jetzt erst mal hierher und mieten uns ein Haus und dann gucken wir mal, was wir finden und so.

Gunda:

├ähm, genau. Und dann haben wir ziemlich lange gesucht. Nach Land. Im Jahr Fast. Weil das halt alles nicht so einfach ist. Die Insel ist recht gro├č, aber gerade auch was Internetempfang betrifft. Es gibt einen Hauptort im S├╝den und dann diese anderen kleinen D├Ârfer. Die sind zwar irgendwie verbunden, aber man will ja doch auch mit der Au├čenwelt noch verbunden sein. Nie irgendwo im Dschungel und dann nie wieder was mit irgendwelchen Menschen zu tun haben. Deswegen war klar wir brauchen Internet. Ich w├Ąre am liebsten irgendwo direkt am Wasser, wo man so Strand hat und dann vielleicht am H├╝gel nach oben um ein Haus bauen kann. Also das war dann schon alles so gut und dann angefangen zu zweifeln. Aber wir haben dann schnell gemerkt, es geht nicht beides. Also direkt am Strand und dann noch irgendwie am H├╝gel und passt nicht. Und dann musste ich Sonnenuntergang. Ich muss auf jeden Fall nach Westen schauen, weil ich Lebensumland und wir jeden Tag den Sonnenuntergang.

Ja, und dann war mein Mann war die ganze Zeit unterwegs, weil auch klar war, dass ich da nicht mitgehen kann. Sobald Sie nat├╝rlich ein Ausl├Ąnder sehen, sehen Sie Dollarzeichen. Das hei├čt, er war da die ganze Zeit immer allein unterwegs, jeden Tag. Und dann kannst du da auch nicht so reingehen im Haus und Landnahrung, sondern setzt sich irgendwohin und quatscht halt ein bisschen. Und ja, alles sehr, sehr lange gedauert. Und schlie├člich haben wir dann hier was gefunden, im Westen der Insel S├╝dwesten. Wir haben ein kleines Dorf ganz vorne an der direkt am Wasser. Das ist ungef├Ąhr. Jetzt sehe ich von hier aus in die Richtung ungef├Ąhr sieben oder acht Kilometer. Und wir sind denn jetzt ein St├╝ck weiter hinten oben auf dem Berg und auf einer Bergkette eigentlich. Und sehen dann vor uns noch eine gro├če Insel und und dann eigentlich das ganze Meer.

Gunda:

Und das ist auch Richtung Westen ausgerichtet und wir haben hier Land mit richtigen Dschungel auch, also das wei├č nicht Land, was schon bepflanzt war mit Landwirtschaft also, sondern wirklich urspr├╝ngliche Dschungel. Und das war so f├╝r mich so wow, weil ich gesagt Hey, wie geil w├Ąre es, wenn man einfach nur ein St├╝ck Dschungel kauft, damit es einfach so bleibt, wie es ist und nicht gar nichts, um das irgendwie zu ver├Ąndern. Weil man sieht halt, wie viel sie hier trotzdem leider kaputt machen. Klar, die Leute brauchen es essen, wir wollen irgendwo Landwirtschaft betreiben oder sie wollen was bauen und dann w├Ąhlen sie halt die B├Ąume und der Dschungel verschwindet. Und das haben wir in der Tat zu gen├╝ge gesehen. Und mir war einfach klar Boah, am liebsten hab ich irgendwo Dschungel und es bleibt so und wir? Wir machen nur den Bereich sauber, den wir brauchen. So f├╝rs Haus. Und tats├Ąchlich haben wir jetzt hier wir haben erst zwei Hektar gekauft. Das klingt jetzt total viel, aber ich habe schon gesehen, dass das Land sehr g├╝nstig, also da kann man das auch machen. Und ein Hektar ungef├Ąhr ist wirklich noch urspr├╝nglicher Dschungel und wir haben da auch irgendwie Frieden. Urwald, Baum Also ich wei├č nicht, es sind 40 ,50 Meter ist sehr hoch. Also dann sieht man auch von ├╝berall her, der kommt so raus aus dieser ganzen Bergkette und das ist so ein Hektar, was auch so bleibt. Und dann haben wir hier jetzt ungef├Ąhr ein Hektar, das wir benutzen, wo auch Kokosn├╝sse und so stehen, wo wir auch schon einiges gepflanzt haben. Und dann haben wir tats├Ąchlich vor ein paar Monaten noch mal fast zwei Hektar dazugekauft, und zwar nebenan. Und das war schon eine Kokosplantage. Das hei├čt, wir m├╝ssen unsere eigenen Kokosn├╝sse auch noch hier und das ist schon richtig cool kommen nat├╝rlich mit unglaublich viel Arbeit daher.

Gunda:

Also wir haben jetzt ein paar Helfer vom Dorf und so, die uns da ab und zu unter die Arme greifen. ├ähm, ja, so leben wir. Und vor unser Haus hat mein Mann dann gebaut, aber hat auch sehr, sehr lange gedauert. Sehr, sehr lange. Also das haben wir beide untersch├Ątzt. Wir haben am Anfang sind wir hierher gezogen und haben nur eine kleine Holzh├╝tte, also wirklich nur eine Holzh├╝tte. Wir hatten keine Leiter, kein Bad, keine K├╝che, nichts, kein flie├čend Wasser. Die Holzh├╝tte dahinten haben wir so im kleinen Holz als Palette genutzt. Wir haben irgendwo unsere K├╝che, einen kleinen Gasherd und dann nat├╝rlich, wenn wir haben dann nach Wasser gebohrt. Wir hatten dann irgendwann unser Wasserbecken. Ja, so haben wir eigentlich ein ganzes Jahr gelebt und es war richtig, richtig krass. Und ich war auch am Schluss kurz vorm Nervenzusammenbruch, weil es ging dann irgendwann gar nichts mehr und weil es immer sch├Ân cool und abenteuerlich und das ist mal cool f├╝r ein paar Monate, aber halt nicht f├╝r ein ganzes Jahr. Und wenn du nicht einmal eine normale Palette hast und eine Dusche, oder. Also na ja, es ist schon Kurse zwischendurch, aber wir kennen halt auch in anderen Standards und es geht halt nicht auf Dauer. Also ich kann es nicht. Ich kann mal so Urlaub machen und gesagt okay, so ein paar Monate, solange wie der Hausbau dauert, aber wir haben uns halt versch├Ątzt und dann war es halt zum Schluss am Schluss ein ganzes Jahr und.

Mina:

Dann wird es oder? Bitte. Ich wusste in dem Zeitraum nicht, dass es ein Jahr dauern w├╝rde. Also es waren vielleicht noch ein paar Wochen, vielleicht dr├╝ber.

Gunda:

Mein Mann wusste das auch nicht. Er hat auch gesagt, na ja, so ein Haus bauen, das war schon klar, welches sie wollten. Ich habe das Design selber erstellt, wir haben das dann zusammen gemacht und er sagte na ja, und welche Materialien, und er hat gedacht, es w├╝rde vier Monate dauern. Ja, vielleicht, wenn du in der Stadt wohnst, wo du alles kaufen kannst und zuverl├Ąssige Mitarbeiter hast, dann dauert es drei, vier Monate. Und ├Ąhm, ja, das war der Plan, mit dem wir hierherzogen. Aber wir stellten fest, dass wir weit weg von allem sind. Das bedeutete, dass die Transportwege lange waren. Dann mussten wir uns das Material zusammensuchen, vor allem das Holz. Die meiste Zeit wollten wir nicht, dass B├Ąume im Dschungel gef├Ąllt werden, sondern am besten bereits gefallenes Holz verwenden. Viele Locals, die in den Dschungel gehen, f├Ąllen B├Ąume und verwandeln den Bereich dann in ihre Felder und die meisten verbrennen das Holz. Mein Mann, der auch Schreiner ist, war dann immer entsetzt. Wir konnten einige B├Ąume „retten“, indem wir den Locals Geld gaben und mein Mann das Holz dann verarbeitete. Das alles war m├╝hsam. Viele Dinge gab es auch nicht auf der Insel. Also, man will gute Qualit├Ąt bei manchen Dingen haben. Ich habe noch nie ein Haus gebaut.

Gunda:

F├╝r mich war das auch Neuland. Keine Ahnung. Und er war immer so: typisch Indonesisch, „Ach, das ist easy. Das machen wir schon irgendwie.“ Aber dann mussten wir Dinge von anderen Inseln bestellen. Also, teilweise irgendwelche Sachen oder auch diese ganzen Inneneinrichtungen, wie Armaturen, Waschbecken, das kann man hier nicht kaufen. Alles, was es hier gibt, ist sehr einfach und von schlechter Qualit├Ąt. Das alles hat lange gedauert. Wir mussten oft Sachen von Java bestellen, die per Schiff kamen. Das dauerte dann auch zwei Wochen und kostete entsprechend. Man untersch├Ątzt das alles. Und auch was die Zuverl├Ąssigkeit der Arbeiter betrifft: die Menschen hier sind sehr nett, aber ihre Arbeitsmoral ist oft nicht so gut. Mein Mann, der schon viel in Indonesien gearbeitet hat, sagte, dass es hier besonders schwierig war. Das hat alles wirklich verz├Âgert und wir mussten auch ein paar Familienmitglieder aus Java einladen, um uns zu helfen. Sonst w├Ąre das Haus immer noch nicht fertig. Das war die Situation und zus├Ątzlich, wenn du in so einer H├╝tte lebst, hattest du dann auch noch mit dem Wetter zu k├Ąmpfen. Wir hatten letztes Jahr sehr schlechtes Wetter, es regnete st├Ąndig und es war sehr ungem├╝tlich. Es war eine harte Zeit, aber wir haben es geschafft und ich glaube, dass es auch zum Teil daran lag, dass…

Gunda:

Mein Vater hat ihn besucht. Das war schon etwas. Wer hat so ewig gewartet, auf hei├čen Kohlen, dass er uns sehen kann? Und dann hat er irgendwann letztes Jahr gesagt, er muss jetzt seinen Resturlaub nehmen. Ob das im M├Ąrz klappt? Weil er kann es halt nur bis M├Ąrz machen und dann erst im November oder so. Dann sagte ich zu meinem Mann: ÔÇ×Wir m├╝ssen jetzt wissen. Klappt es, kann er kommen oder nicht? Denn wenn das Haus nicht fertig ist, wo soll er schlafen? Auf einer H├Ąngematte oder so?ÔÇť Na ja, es muss dann fertig sein. ÔÇ×Ja, okay, das schaffen wir.ÔÇť Und das war aber wirklich am Schluss. Ich glaube, wir sind eine Woche vorher in das Haus eingezogen, bevor mein Vater kam. Und die Jungs haben so viel Gas gegeben am Schluss, weil es einfach dann sein musste. Und ich glaube fast, dass wir immer noch nicht fertig gewesen w├Ąren, wenn er nicht gekommen w├Ąre. Es war jetzt auch gut so mit dem Druck, weil es dann endlich fertig war. Und es ist auch nicht wirklich fertig. Es ist soweit, dass wir hier drin wohnen, wir haben alles, was wir brauchen. Aber es fehlen nat├╝rlich noch viele Kleinigkeiten. Unsere Terrasse ist noch gar nicht da. M├Âbel fehlen auch und andere Feinheiten. Aber das ist glaube ich auch so eine Never-Ending-Story mit einem eigenen Haus. Da f├Ąllt einem auch immer wieder etwas ein. Und ja, so viel dazu zum Haus.

Mina:

Genau, das ist alles, was du vorgestellt hast. War das so deine Wunschvorstellung oder war das anders?

Gunda:

Ja. Es ist lustig, weil man hat irgendwie so ein Bild im Kopf und nat├╝rlich haben wir Zeichnungen gemacht. Ich wollte ein rundes Haus, kein eckiges Haus, damit die Energien flie├čen k├Ânnen. ÔÇ×K├Ânnen wir das Haus rund machen?ÔÇť Das habe ich ihm damals schon gesagt. ÔÇ×Egal, was du willstÔÇť, hat er geantwortet. Wir haben uns vor ein paar Jahren hingsetzt und Zeichnungen gemacht. Man hat dann auch was im Kopf und ja, obwohl ich aus ├ľsterreich komme und er aus den USA, wollten wir ein bestimmtes Bad und andere Sachen. Der Standard hier ist sehr hoch. Und am Ende sieht es doch anders aus, als man sich vorgestellt hat. Es ist spannend, aber super.

Mina:

Weil es bekannt daf├╝r ist. Das ist dann so die Villa im Dorf am Ende der Stra├če.

Gunda:

Ja, die Leute vom Dorf haben sich daran gew├Âhnt. Sie k├Ânnen zuerst nicht verstehen, dass wir da wohnen. Es war zuerst ein Feld f├╝r sie, kein Wohngebiet. Sie wohnen im Dorf und sind auch sehr abergl├Ąubisch. Es kommt selten jemand alleine hierher, besonders nachts. Sie glauben an ├╝bernat├╝rliche Kr├Ąfte. Aber mittlerweile haben sie sich daran gew├Âhnt. Wir sind als Ausl├Ąnder immer anders, auch wenn wir uns integrieren. Beim Bau des Hauses konnten viele nicht verstehen, dass es ein richtiges Haus werden w├╝rde. Sie dachten, es w├Ąre nur eine H├╝tte. Jetzt, da sie unser Haus sehen, verstehen sie es. Es ist auch wichtig zu sagen, dass wir hier keinen normalen Strom haben. Wir haben eine Solaranlage. Und wir versuchen, m├Âglichst unabh├Ąngig zu leben. Wir bauen unser eigenes Gem├╝se an, auch wenn es schwer ist. Und wir machen viele Dinge selbst, wie Kosmetik oder Zahnpasta. Es ist wichtig f├╝r uns, umweltfreundlich zu leben.

Gunda:

Und dann habe ich gesagt: ÔÇ×Na, dann habe ich lieber meinen eigenen Ofen und habe unter Kontrolle, was ich da verbrenne.ÔÇť Aber wir versuchen nat├╝rlich, so gut wie es geht, auch M├╝ll zu vermeiden. Also, irgendwie Shampoo-Flaschen und so, vieles auch halt neu kaufen. Dann probiere ich diese Shampoo Bars oder habe schon versucht, Shampoo selber zu machen, und man kommt halt auf die verr├╝cktesten Ideen, weil Nachhaltigkeit mir schon auch sehr am Herzen liegt und ich nicht irgendwo in den Dschungel gehen und dann alles schlimmer machen m├Âchte, sondern eigentlich versuchen will, im Einklang mit der Natur zu leben. So abgedroschen das mittlerweile auch klingt, weil es viele benutzen, nicht nur als Slogan. Aber ja, wenn du dann vor Ort bist, das dann auch umzusetzen. Ja, genau.

Mina:

Das klingt richtig toll. Ist dieses in der Sprache? Hast du dann irgendwie recht fr├╝h Indonesisch gelernt, oder wie verst├Ąndigt ihr euch?

Gunda:

Ja, also auch auf Indonesisch. Das ist auch auf Indonesisch. Ich wusste von der Insel; da hatte ich 40 Mitarbeiter unter mir. Und die Chefin hatte damals schon gesagt, da k├Ânnen die wenigsten Englisch. Das hei├čt, man muss Indonesisch lernen, und das, ├Ąh, das hei├čt, ich habe in Deutschland schon angefangen, die wichtigsten Vokabeln zu lernen, und auf der Insel dann ganz schnell. Mein Mann spricht auch kein Englisch oder nur wirklich sehr d├╝rftig. Bei uns zu Hause wird Indonesisch gesprochen, und es war von Anfang an so, und hier auch auf der Insel kann er Englisch. Also ich spreche in Indonesien mittlerweile ganz flie├čend, auch wenn es nur dieses dortige Indonesisch ist. Aber ja, ich spreche den ganzen Tag, jeden Tag, und dann geht es halt auch schnell. Ja.

Mina:

Aber das ist auch erst mal irgendwo hinzuziehen und zu wissen, dass auf dem Dorf nochmal ein anderer Dialekt gesprochen wird. Oder vielleicht wird da dieses Dorf in Donezk gesprochen. Also da geh├Ârt einiges dazu.

Gunda:

Das auf jeden Fall. Ich muss auch sagen, am Anfang habe ich hier die Leute nicht wirklich verstanden. Jetzt geht es mittlerweile, weil man mal anf├Ąngt, jetzt auch schon alle Schichten wegzulassen, weil ich vielleicht sogar ganz gut bin. Aber sonst, ja, ich meine, in Indonesien gibt es so viele Sprachen, auch alleine Javanisch. Also bei ihm im Dorf, das verstehe ich nicht. Es ist wie eine ganz andere Sprache. Es ist nicht nur ein Dialekt, es sind wirklich verschiedene Sprachen. Aber ja, wir nehmen das ganz normale Indonesisch zuhause, und das ist genau die Verst├Ąndigung.

Mina:

Nun, es gibt Mittel und Wege; es kann immer irgendwie funktionieren, aber es geht.

Gunda:

Ja, es geht schon. Aber wenn ich dazu im Kontext von Beziehungen etwas sagen darf: Es ist nat├╝rlich nicht so leicht, und Kommunikation ist ein gro├čes Thema bei uns. Es hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist sicherlich, dass man viel genauer zuh├Ârt als man es vielleicht in der gleichen Sprache tun w├╝rde, weil man denkt, man versteht eh, was der andere meint. Aber wir sind am Anfang oft dar├╝ber gestolpert, dass ich Sachen ├╝bersetzt habe, die im Deutschen normal klingen. Aber wenn du das im Indonesischen sagst, hat es einen ganz anderen Klang und es ist dann nicht mehr so angenehm. Pl├Âtzlich wurde er immer stiller. Das ist so oft am Anfang passiert. So dass auch Streitereien daraus entstanden. Es gibt da ein paar W├Ârter und Redewendungen, und wenn es dann ein Missverst├Ąndnis gibt und du nicht sofort wei├čt, woran es liegt, dann steigern sich die Emotionen auf beiden Seiten und es kann schnell zu einem gr├Â├čeren Problem werden, bis man sich sp├Ąter beruhigt, sich normal hinsetzt und das Gespr├Ąch analysiert und sagt: „Ja, das habe ich so gesagt und das habe ich so gemeint.“ Ich glaube, dass ist der Vorteil: man kommuniziert vorsichtiger und aufmerksamer miteinander, als man es sonst in einer Beziehung nach einigen Jahren tun w├╝rde. Und Kommunikation ist in jeder Beziehung ein Thema, nicht nur in interkulturellen Beziehungen. Aber das hat schon seine Zeit gedauert. Und auch sonst sind wir so unterschiedlich aufgewachsen. Ich bin in der Stadt gro├č.

Gunda:

Du darfst auch gerne mal vorbeikommen. Also, wir haben ja hier auch genug Platz. Wir haben auch gesagt, eventuell machen wir ein Baumhaus hier oder vielleicht einen Bungalow, weil es hier tats├Ąchlich noch Platz gibt und die Region auch bekannt ist. Also, es ist noch so ein Geheimtipp. Viele surfen hier. Wir haben hier w├Ąhrend der Saison ziemlich gute Wellen, und da kommen schon einige her, aber es gibt halt noch nicht wirklich viele Unterk├╝nfte. Und wir haben schon gesagt, wer wei├č, vielleicht, wenn wir irgendwann Lust haben, machen wir so einen Bungalow, aber das w├Ąre nat├╝rlich nicht das Hauptgesch├Ąft, sondern wirklich so, und man hat vielleicht auch mal G├Ąste da. Man kann sich selber drum k├╝mmern und das gerne auch mal selber in die Hand nehmen.

Mina:

Und es w├Ąre auf jeden Fall gut f├╝r diese Hotellerie, und deine Gastbereitschaft ist dann nat├╝rlich perfekt. Genau. Vielen, vielen Dank, liebe Gunda, es war richtig sch├Ân. Hat mir super viel Spa├č gemacht.

Gunda:

Danke auch. Hat mir ebenfalls Freude bereitet. Ja.

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