Bali gehört zu den Traumreisezielen vieler Deutschen, allerdings sind die klimatischen Verhältnisse nicht zu jeder Jahreszeit ein Genuss. Regenzeiten wechseln sich mit trockenen Perioden ab und je nach geplanter Aktivität lohnt es sich, die Ferienzeit daran anzupassen. Wann es sich lohnt nach Bali zu fahren und wann es eher feucht wird, haben wir genauer zusammengefasst.
Die Trockenzeit – perfekt für Strandurlaube
Zwischen den Monaten Mai bis Oktober ist die Trockenzeit auf Bali und es fällt sehr selten Regen. Während es im Mai noch etwas kühler ist und ein warmes Jäckchen in den Koffer gehört, wird es ab Juli richtig heiß. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für einen Badeurlaub, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei Null. Es reicht aus, den Koffer mit sommerlicher Kleidung zu bestücken, kühl wird es jetzt nicht mehr. Zu beachten ist, dass auf Bali ganzjährig eine hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht, was manchen Menschen etwas zu schaffen macht. Die tropischen Temperaturen werden am besten vertragen, wenn Urlauber viel Wasser zu sich nehmen!
Wenig Abkühlung – auf Bali wird es heiß
Die Lage im Indischen Ozean sorgt dafür, dass es auf Bali zu fast jeder Jahreszeit warm ist. Theoretisch sind Badeurlaube an 365 Tagen im Jahr möglich, kalt wird es im Wasser nicht. Die starken Regenfälle während der Regenzeit sorgen aber trotzdem dafür, dass es so etwas wie eine Reisesaison gibt. Der meiste Regen fällt zwischen November und Februar, danach beruhigen sich die Regenfälle etwas und die kühleren Monate beginnen. Verglichen mit dem deutschen Klima ist es natürlich trotzdem warm, während der „kühleren“ Zeiten wird es nachts rund 20 bis 24 Grad warm, am Tag liegen die Temperaturen bei rund 30 Grad. In den Warm-Monaten steigen die Temperaturen auf 35 Grad und mehr an.
Wichtig zu wissen: Wer ins Gebirge reist, muss mit anderen Temperaturen rechnen. Es gibt zahlreiche Gebirgszüge, die enorme Höhen von 3.100 Metern und mehr erreichen. Dort ist es kühler, im Median sinken die Temperaturen um bis zu 10 Grad. In den meisten Gebirgsregionen wird es tagsüber nicht wärmer als 20 Grad.
Urlaub in der Regenzeit – lohnt sich das wirklich?
Viele Deutsche wollen vor allem die kalte Jahreszeit im Land verlassen und suchen dann nach wärmeren Gefilden. Die Temperaturen auf Bali spielen mit, allerdings ist während des hiesigen Winters dort Regenzeit. Wer an der Nordseeküste Urlaub macht, muss mit deutlich geringeren Niederschlägen rechnen. Obwohl es gelegentlich monsunartige Regenfälle gibt, regnet es an manchen Tagen höchstens ein bis zwei Stunden am Tag. Als Belohnung für diese Wetterkapriolen dürfen sich Reisende am Abend über gut sichtbare Wetterleuchten freuen.
Ein klarer Vorteil beim Urlaub in der Regenzeit ist, dass der Tourismus nachlässt. Sehenswürdigkeiten und Attraktionen sind jetzt weniger überlaufen, auch in der Gastronomie geht es gediegener zu. Wer nicht gerade jeden Tag am Strand liegen, sondern auch ein wenig von der Kultur Balis erleben möchte, kann während der Regenzeit einen ruhigen und erholsamen Urlaub erleben. Mit der richtigen Unterkunft sind sogar Tage mit Starkregen problemlos zu ertragen. Wichtig ist, dass es hier sehr schwül wird und wer das nicht gewohnt ist, wird mit dem Kreislauf Probleme bekommen. Viel trinken schafft Abhilfe.








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