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Studiengang: Wirtschaftssprachen Asien und Management

von Melissa Schumacher

Die meisten kennen Indonesien nur als Reiseziel und freuen sich nach ihrer Reise wieder in ihre alte Heimat Deutschland, zurückzukehren.

Du aber kommst nach Deutschland zurück und verspürst unmittelbar nach deiner Rückkehr, Sehnsucht nach diesem Land inklusive „itchy feed“, so dass du am liebsten sofort wieder dorthin aufbrechen möchtest?

Du würdest am liebsten sofort deine Zukunft in Richtung Indonesien ausrichten und könntest dir auch vorstellen dort eines Tages zu leben?

Dann könnte dich mein Studiengang interessieren: „Wirtschaftssprachen Asien und Management: Süd- und Südostasien

Da man grundsätzlich erst einmal verdutzt angeschaut wird und man das Fragezeichen über den Köpfen der Gesprächspartner beinahe bildlich aufleuchten sieht, werde ich das Ganze nun versuchen verständlicher zu machen.

Was wir machen in einem Satz zusammengefasst: Wir besitzen auf der einen Seite eine Qualifizierung in Wirtschaftswissenschaften und auf der anderen Seite die Qualifizierung der indonesischen Sprache.

Das ganze Studium ist darauf ausgelegt, dass man in einem internationalen Unternehmen arbeitet, welches  beispielsweise mit Indonesien, Malaysia oder einem anderen südostasiatischen Land kooperiert Oder auch fähig ist, seine Zukunft in Indonesien oder Malaysia zu verbringen.

Der wirtschaftliche Part unseres Studiums besitzt deshalb einen internationalen  Fokus, bei dem sowohl interkulturelle Kommunikation als auch eine intensive Beschäftigung mit dem süd- und südostasiatischen Raum unter Anderem auch Indien, Philippinen oder Thailand eine wichtige Rolle spielen.

Der sprachliche Teil ermöglicht es dir, die Sprache Indonesisch flüssig zu beherrschen.  Damit es auch so realitätsnah wie möglich ist, stammen die Dozenten aus Indonesien und auch viele der Wirtschaftsvorlesungen werden von Professoren gehalten, die schon einige Erfahrung in den jeweiligen Ländern besitzen wie in dem Bereich Entwicklungszusammenarbeit oder auch in größeren Wirtschaftsunternehmen.

Auf den Straßen Indonesiens wird jedoch fast ausschließlich Umgangssprache gesprochen, womit wir zu dem spannenden Teil kommen: Ja, du darfst ein ganzes Jahr in Südostasien verbringen um dein Gelerntes auch in die Praxis umzusetzen. (Und dabei  z.B. erkennen, dass Indonesisch nicht immer gleich Indonesisch ist – Auf den Straßen und beim Handeln erlernt man dann die Alltags- und Umgangssprache).

Teil unseres Studiums ist also ein theoretisches Semester an der Universität Gadjah Mada in Yogyakarta, Indonesien oder an der Universität Malaya in Kuala Lumpur, Malaysia zu verbringen, sowie ein praktisches Semester im süd-/südostasiatischen Land deiner Wahl.

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Das Besondere an dem Ganzen ist es, wirklich in Indonesien leben zu dürfen. Hautnah die Kulturunterschiede, die deine interkulturellen Fähigkeiten auf die Prüfung stellen und Überschwemmungen und Hitze zu erleben, sind Erfahrungen, die dich persönlich entwickeln.

Es ist durchaus richtig, dass dir die Sprache in Indonesien Türen öffnet: Vom erfolgreichen Feilschen auf dem Markt bis hin zur persönlichen Einladung zum Essen in Familien… wenn du die Sprachen kannst, stehst du eindeutig auf der besseren Seite.

Jogjakarta als Stadt zum Leben bietet  seine Vorteile: Wenig „macet“, freundliche Menschen, weniger Touristen und leckeres und vor allem günstiges Essen machen das Leben unter den Einheimischen dort lebenswert.

Nach dem Unisemester gehts dann gleich weiter ins Praxissemester um die Theorie auch anzuwenden. Das Bewerben für ein Praktikum ist ganz dir überlassen und du kannst somit auswählen in welchem Unternehmen du deine Zukunft siehst. Da unser Studiengang „Südost- und Südasien“ heißt, sind die hier innerhalb von dieser Gegend auch keine Grenzen gesetzt. Du möchtest zusätzlich neben Indonesien noch ein anderes Land erkunden? Malaysia könnte dir auch gefallen, immerhin kannst du die Sprache ja eigentlich auch? Dann los! Praktika sind auch dort möglich.

Nach dem Auslandsjahr geht’s nochmal ein Semester zurück in das schöne, alte Konstanz am Bodensee. Das Meer wird hier nun durch den See ersetzt und ein kleines bisschen Urlaubsfeeling bleibt vorhanden.  Hier kann man nach seinem Praktikum dann auswählen, welche Richtung man vertiefen möchte:  Marktmanagement, Business Auditing, Entwicklungszusammenarbeit und Rechtskulturen bereiten einem ein breites Entscheidungsspektrum.

Den Abschluss des Studiums bildet dann die Bachelorarbeit, welche sowohl in einem Unternehmen als auch an der Hochschule geschrieben werden kann. Interessiert? Dann schau mal auf der Website von dem Studiengang „Wirtschaftssprachen Asien und Management: Süd- und Südostasien“ auf der HTWG Konstanz vorbei.

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2 Kommentare

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2 Kommentare

Jan 10. Februar 2015 - 18:58

Das große Problem in Indonesien ist, dass Ausländer nur solange ein Arbeitsvisum erhalten, wie sie einen Arbeitsbeitrag liefern den kein Indonesier bieten kann. Sobald ein/e Indonesier/in die gleichen Fähigkeiten hat, ist man raus.

Antworte Jan
CJay 10. Februar 2015 - 21:02

Ja, da geb ich Jan recht, ausser man hat genügend Vitamin B… selbst ich die Familie in Indonesien hat, bekommt schwer – garnicht ein Arbeitsvisum ohne den Arbeitgeber.. und das KITAs ist einfach schwer zu bekommen, da es gewaltig teuer ist…

Antworte CJay

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