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9 einfache Reisefotografie-Tipps (ohne teures Equipment)

von Melissa Schumacher

Ein Beitrag von Eike von like-foto.de

„Fotografie-Freak“

Mit diesem Wort würden mich wohl meine Freunde beschreiben und damit haben sie definitiv Recht!

Aber auch ich habe einmal angefangen und eines Tages zum ersten Mal eine Kamera in der Hand gehalten. Wie alles begann? Vor einigen Jahren im Urlaub in Malaysia mit einer billigen Kompaktkamera.

In diesem Artikel möchte ich Dich mit meiner Leidenschaft anstecken und dir neun einfache Tipps geben, wie du garantiert bessere Fotos auf deiner Urlaubsreise machst.

Denn der Urlaub ist einfach die perfekte Zeit, sich mal etwas genauer mit der Fotografie zu beschäftigen.

Und das Beste: Du brauchst gar keine teure Technik! Du kannst die meisten Tipps auch mit deinem Handy umsetzen und wirst definitiv mit besseren Urlaubsfotos wieder nachhause fahren.

Also zück deine Kamera und lass uns gleich starten!

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In diesem Beitrag erwarten dich 9 einfache Reisefotografie-Tipps!

Tipp 1: Fotografiere zur besten Zeit 

Fotografieren wird oft als das „Malen mit Licht“ beschrieben.

Und tatsächlich hat die Art des Lichts, die Lichtrichtung und die Lichtfarbe einen großen Einfluss auf die Wirkung eines Bildes!

Die besten Voraussetzungen für grandiose Fotos hast du zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

Früh morgens beginnt der Tag mit der sogenannten „Blauen Stunde“. Die Nacht wird langsam heller und das tiefe Schwarz des Himmels weicht einem kräftigem dunkelblau.

Während die Sonne weiter steigt, geht die „Blaue Stunde“ in die „Goldene Stunde“ über. Das Licht wird wärmer und die Farben wechseln zu orangegelb. Bergkuppen, Kirchturmspitzen und deine gesamte Umgebung werden für einige Minuten in ein goldenes Licht gehüllt.

Am Ende des Tages läuft das Ganze dann rückwärts ab: Das Tageslicht geht in die „Goldene Stunde“ und danach in die „Blaue Stunde“ über, bis die Nacht vollständig über uns hereingebrochen ist.

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Bali, Lembongan: In der Blauen Stunde kann der Himmel dramatische Farben annehmen. Ein solcher Sonnenuntergang lässt jedes Motiv erstrahlen.

Dieses Farbenspiel solltest Du unbedingt für deine Fotos nutzen! Viele Landschaftsfotografen gehen ausschließlich zu dieser Zeit fotografieren.

Die Länge dieser beiden „Stunden“ variiert stark, je nachdem wo Du Dich auf dem Erdball befindest. Je näher Du dem Äquator bist, desto schneller geht die Sonne unter.

Recherchiere die Sonnenuntergangszeit und sei ein paar Minuten vorher da, damit du das beste Licht nicht verpasst!

Die Apps “Photopills” oder “Sun Surveyor” sagen dir die Aufgangs- bzw. Untergangszeit und sogar den genauen Verlauf der Sonne voraus.

Am frühen Morgen profitierst du außerdem von leergefegten Straßen. Stell dir also einen frühen Wecker, wenn du eine beliebte Sehenswürdigkeit ohne Touristen fotografieren möchtest.

Im goldenen Licht wird es wirklich schwer, kein gutes Foto zu machen!

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Reisefotografie Tipps: Zwei Hindutempel im Vergleich

Tipp 2: Lerne deine Kamera richtig kennen!

Egal ob Spiegelreflex, Smartphone oder Kompaktkamera – wichtig ist, dass du mit deiner Kamera umgehen kannst.

Aber keine Angst, wenn du dich noch nie wirklich mit deiner Technik auseinandergesetzt hast, ein Urlaub eignet sich perfekt für einen Fotografie-Crashkurs!

Mach dich mit den folgenden Funktionen deiner Kamera vertraut, sie werden dir im Urlaub gute Dienste leisten:

  • Wie funktioniert die Panoramafunktion?
  • Wie erstellst du eine Langzeitbelichtung in der Dunkelheit?
  • Wie kannst du den Fokus festlegen, um selbst zu entscheiden, welcher Bildbereich scharf sein soll?
  • Gibt es einen Makromodus, um kleine Dinge abzulichten?

Wenn du nur mit dem Handy fotografieren möchtest, gibt es eine Vielzahl verschiedener Apps, die die Funktionen der Kamera erweitern. Es gibt sogar kleine Stative, auf denen du dein Handy für Langzeitbelichtungen anbringen kannst (z.B. von Alfort).

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Bali, Diamond Beach: Um diese tolle Kulisse ganz ins Bild zu bekommen, benötigst du entweder ein Weitwinkelobjektiv oder du musst ein Panorama mit deinem Handy erstellen

Warum besorgst du dir nicht ein Buch übers Fotografieren für den Urlaub?

Du hast Zeit zum Experimentieren, kannst alle Knöpfe kennenlernen, neue Funktionen entdecken und machst dadurch auch im Alltag bessere Fotos!

Und denk dran: Die beste Kamera ist die, die du dabei hast!

Wenn deine tonnenschwere Spiegelreflexkamera wegen ihrem Gewicht immer im Hotelzimmer verstaubt, ist eine Kompaktkamera bzw. ein Handy vielleicht die bessere Wahl.

Hast du deine Kamera immer greifbar, wirst du viel mehr Erlebnisse einfangen können, an die du dich später dank der Fotos zurückerinnern kannst!

Tipp 3: Der Bildaufbau ist verdammt wichtig

Hier liegt unglaublich viel Potential begraben!

Die bewusste Komposition des Bildaufbaues ist eines der wichtigsten Themen in der Fotografie.

Im Grunde geht es bei der Komposition des Bildes immer darum, den Blick auf dein Motiv zu lenken und seine Wirkung zu verstärken.

Mit diesem Thema lassen sich ganze Bücher füllen. Trotzdem möchte ich dir ein paar schnelle Tipps mit auf dem Weg geben, wie du deine Bildkomposition verbessern kannst.

Schemata BIldaufbau Fotografie Tipps

Drei Schemata für bessere Bildkompositionen

✓ Verwende ein Schema für den Bildaufbau

a) Die Drittregel

Die bekannteste Regel bzw. Schema des Bildaufbaus ist die „Drittelregel“. Bei dieser Regel platzierst du das Motiv nicht in der Mitte des Bildes, sondern rückst es leicht seitlich auf eine gedachte Drittellinie.

Dieser Bildaufbau wirkt dynamischer und interessanter.

An der Kamera kannst du hierfür eine 3×3 Rasterüberlagerung anzeigen lassen, um daran dein Bild auszurichten.

b) Die symmetrische Bildkomposition

Eine weitere Möglichkeit ist die symmetrische Bildkomposition.

Wenn sich die Fotoumgebung anbietet, kannst du versuchen, eine perfekte Symmetrie zu erzeugen und nimmst dafür dein Motiv in die Bildmitte.

Manchmal bietet sich auch die Komposition des „Rahmens“ an. Bei ihr rahmst du dein Motiv ein, um den Blick besser zu lenken. Hierfür kannst Du Torbögen und Bäume nutzen oder durch ein Loch hindurch fotografieren.

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Ein tolles Beispiel für die symmetrische Bildkomposition

c) Die „Führende Linie“

Beim Schema der „Führenden Linie“ suchst du nach Linien und Mustern, die den Blick direkt auf dein Motiv lenken.

So können zum Beispiel Fußspuren im Sand oder ein Geländer zu einer Person führen.

Das Auge hangelt sich automatisch an den Linien entlang zu deinem Motiv.

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Bali, Kelingking Beach: „Führende Linie“: Das Auge hangelt sich am Weg entlang und wird in die Ferne Richtung Meer geführt.

Arbeite mit Vordergrund und Hintergrund

Achte beim Fotografieren nicht nur auf dein Motiv, der Hintergrund und der Vordergrund sind genauso wichtig!

Teile dazu dein Bild in drei Ebenen: Vordergrund, Mittelgrund (i.d.R. dein Motiv) und Hintergrund.

Wenn sich im Hintergrund hinter deinem Motiv viel Ablenkung befindet, kannst du vielleicht deinen Standpunkt verändern und einen ruhigeren Hintergrund finden.

Oder du öffnest die Blende deiner Kamera und beruhigst den Hintergrund durch die optische Unschärfe.

Danach schaust du dir den Vordergrund an. Wie kannst du den Vordergrund verschönern? Bei Landschaftsaufnahmen könntest du zum Beispiel über eine schöne Blume hinwegfotografieren.

Oder du gehst dicht an den Boden und nimmst eine Gesteinsstruktur unscharf in den Vordergrund.

Probiere einfach herum und mach mehrere Bilder!

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Bali, Jimbaran: Die geflochtenen Körbe bieten sich als Vordergrund an und harmonieren gut mit den Farben vom Fischerboot.

Ändere die Perspektive

Die allermeisten Fotos werden aus Kopfhöhe fotografiert. Nicht besonders spannend, da wir unsere Umgebung den ganzen Tag aus dieser Perspektive sehen.

Warum gehst du nicht mal in die Knie und fotografierst aus der Froschperspektive? 
Oder du steigst auf ein Gebäude und fotografierst senkrecht nach unten?

Wenn du aus einer anderen Perspektive fotografierst, ermöglichst du einen Blick auf Dinge, den man im Alltag nie einnimmt.

Und das solltest du beim Fotografieren immer versuchen: Zeige Dinge und Personen so, wie man sie im Alltag nicht wahrnimmt.

Gewöhnliches ist Gift für spannende Fotos!

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Bali, Ulun Danu Beratan: Das Foto habe ich ganz knapp über der Wasseroberfläche fotografiert. Durch die Froschperspektive entsteht ein interessanter Schärfeverlauf aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

Achte auf einen geraden Horizont

Gerade bei Aufnahmen am Meer macht sich der Fehler schmerzlich bemerkbar: Ein kippender Horizont!

Achte darauf, dass du die Kamera gerade hältst, damit der Horizont auch wirklich waagrecht verläuft. Wenn er trotzdem schief geworden ist, lässt er sich in der Nachbearbeitung leicht begradigen – vorausgesetzt du denkst daran.

Ein kleines Detail mit großer Wirkung!

Tipp 4: Sei aktiv und erlebe Abenteuer

Ein schlauer Mensch hat mal gesagt:

„Wenn du schöne Fotos machen möchtest, hilft es, sich an schönen Orten aufzuhalten!“

Was im ersten Moment nach einer Binsenweisheit klingt, enthält viel Wahres: Sei aktiv, erlebe Abenteuer und hab deine Kamera immer griffbereit!

Backpacking statt Hotel

Am meisten wirst du erleben, wenn du eine Backpackerreise bzw. Individualreise machst anstatt dich mehrere Wochen in ein Luxushotel einzuquartieren.

Natürlich kommt es nicht auf den Rucksack an, vielmehr ist es die Art zu reisen: Du reist quer durchs Land und bleibst nur wenige Tage an einem Ort, um möglichst viel während deiner Reise zu erleben.

Wenn du in Homestays übernachtest, die von Locals geführt werden, unterstützt du zusätzlich die Menschen vor Ort. Du bekommst außerdem einen guten Einblick in ihre Kultur und kannst dich mit ihnen austauschen.

Noch authentischer wird das Reiseerlebnis, wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist statt mit Taxis oder privaten Fahrern. Vielleicht etwas umständlich, aber dafür günstig und abenteuerlich!

Miete dir einen Roller oder geh zu Fuß

Wenn du keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen möchtest, gibt es noch eine Alternative.

Der eigene Mietroller!

Aber warum einen Roller fahren, wenn ein Taxi nur ein paar Cent kostet?

Die Antwort ist klar: Der Weg ist das Ziel und du verpasst viele spannende Dinge unterwegs!

Während der Fahrt triffst du vielleicht auf ein erstklassiges Restaurant, einen verborgenen Tempel oder auf faszinierende Menschen?

Du wirst es nur erfahren, wenn du deine Umgebung auf eigene Faust erkundest, anstatt im klimatisierten Auto mit getönten Scheiben zur nächsten Sehenswürdigkeit zu fahren!

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Viele Wasserfälle sind nur durch eine Wanderung zu erreichen – nichts für Lauffaule!

Tipp 5: Recherchiere nach spannenden Motiven

Natürlich musst du auch etwas Zeit in Recherche und Planung investieren.

Das Fundament für die Urlaubsplanung ist natürlich ein guter Reiseführer. Hier findest du die bekanntesten Sehenswürdigkeiten und reichlich Fotomaterial.

Für die Recherche nach alternativen Fotospots eignet sich Instagram einfach perfekt!

Der Vorteil: Du kannst nach einem beliebigen Ort suchen und bekommst schon vorher einen Eindruck, welche Motive und Tageszeiten sich zum Fotografieren am besten eignen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Hashtag-Suche in Instagram. Hier suchst du nach einem passenden Hashtag aus und lässt dich inspirieren.

Wichtig ist, dass du ein Hashtag verwendest, das von Fotografen verwendet wird, da du sonst hauptsächlich auf Selfies stoßen wirst. #baliphotographer eignet sich zum Beispiel besser als #balilife.

Wenn du weniger bekannte Orte finden möchtest, können dir vor allem Locals wertvolle Tipps geben! 
Du übernachtest in einem Homestay? Dann frag doch einfach mal deinen Host nach weniger bekannten Sehenswürdigkeiten in der Gegend.

Abseits der Touristenpfade wirst du sicher noch einiges entdecken!

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Bali, Lembongan: Ein Straßengrill mit frischen Thunfischen. Das grelle Feuer und die dunkle Nacht sorgen für einen schönen Kontrast.

Tipp 6: Frage dein Gegenüber für Porträts

Ob religiöse Zeremonien, aufwendige Gesichtsbemalungen oder Straßenkunst: Menschen aus fremden Kulturen sind wahnsinnig interessant!

Wenn du offen auf die Menschen zugehst, kannst du tolle Porträts machen und ein wenig in ihren Alltag eintauchen.

Dabei solltest du natürlich immer beachten, ob dein Gegenüber mit einem Foto einverstanden ist.

Ich gehe meistens so vor: Wenn sich die Blicke treffen zeige ich kurz auf meine Kamera und warte auf ein positives Zeichen. Erst wenn die Person lächelt oder nickt, mache ich von ihr ein Foto.

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Vietnam, Mekong Delta: Im Sonnenaufgang Suppe auf einem Boot essen, was gibt es Schöneres? Diese Frau musste ich einfach fotografieren! Die Kommunikation mittels Händen und Füßen hat auch aus einigen Metern Entfernung geklappt.

Tipp 7: Sei kreativ, sei neugierig und wage Experimente

Kreativität darf in der Fotografie nicht zu kurz kommen.

Sei immer auf der Suche nach verrückten Ideen und neuen Motiven! Ich möchte dir mal ein paar Ideen vorstellen, die du unbedingt ausprobieren solltest.

✓  Mach einen Zeitraffer

Du liegst an einem schönen Strand oder isst im Sonnenuntergang in einem Restaurant mit schönem Ausblick? Das ist doch die perfekte Gelegenheit, um nebenbei einen Zeitraffer zu starten!

Die meisten Handys und Kameras haben eine integrierte Zeitrafferfunktion. Du stellst einfach die Aufnahmedauer (z.B. 30 Minuten) und die Länge des fertigen Films (z.B. 10 Sekunden) ein. Am Ende hast du ein tolles Erinnerungsvideo mit einem Zeitraffereffekt!

✓  Probiere eine “erzwungene Perspektive” aus

Bei dieser Fototechnik überlagerst du Objekte im Vordergrund perspektivisch mit Objekten im Hintergrund.

Auf dem fertigen Foto sieht es so aus, als würde eine riesige Hand eine Person greifen oder einen ganzen Berg bewegen!

Gerade am Strand kann man mit der Technik lustige Bilder machen.

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Bali, Nusa Penida: Bei der „forced perspective“ wird der Vordergrund und der Hintergrund überlagert.

✓  Mach Fotos von „exotischen“ Tieren

Kühe, Schafe, Pferde – für uns Europäer kein Grund, sich zwei Mal umzudrehen. Aber hast du schon mal ein Foto von einem Waran, einer Schlange oder einem Paradiesvogel gemacht?

Wenn du aufmerksam bist, wirst du eine Menge exotischer Tiere auf Reisen entdecken, die sich super als Fotomotiv anbieten.

Aber halte besser etwas Abstand! Du weißt nie wie das Tier reagiert, wenn es sich in die Ecke getrieben fühlt.

Ein Objektiv mit längerer Brennweite ist daher empfehlenswert.

✓  Sei kreativ

Sei kreativ mit deiner Kamera unterwegs!

Fotografiere durch Objekte hindurch, fange Wasserspritzer ein oder mach Langzeitbelichtungen. Es gibt so viel coole Ideen!

Meine Leidenschaft ist die Suche nach Spiegelungen, gerade Glasfassaden oder Regenpfützen eignen sich super. Wenn du knapp über die Oberfläche fotografierst, kannst du tolle Bildkompositionen erzeugen.

Die Spiegelung im Bild unterhalb habe ich durch das Display von einem Handy erzeugt. Wenn du das Handy unterhalb vom Objektiv hältst, kannst du das Glas wie einen Spiegel nutzen!

Wusstest du, dass die Locals am Lempuyang Tempel die gleiche Technik benutzen, um den berühmten Spiegelungseffekt zu erzeugen?

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Bali, Mount Batur: Die Spiegelung habe ich mit obiger Technik erzeugt.

Tipp 8: Halte DEINE besonderen Momente fest

Wenn du dich intensiver mit der Fotografie beschäftigst, bist du immer auf der Suche nach überwältigenden Ausblicken und faszinierenden Motiven.

Dabei solltest du aber auch nicht vergessen, zwischendurch “dokumentarische” Fotos zu machen. Solche Fotos sind vielleicht aus fotografischer Sicht weniger interessant, aber die Erinnerungen sind das was zählt!

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Bali, Nusa Penida: Ein entspannter Abend am Strand mit guten Gesprächen und kühlem Bier.

Sind es nicht gerade die lustigen Momente, an die wir uns gerne zurückerinnern? 
Der viel zu große Sarong, dem man beim Laufen hinterherschleift? 
Oder der Affe, der sich mit einer Sonnenbrille aus dem Staub macht?

Häufig sind es auch Fotos von gutem Essen oder von der Unterkunft, die Erinnerungen wecken und für Diskussionsstoff sorgen.

Daher mein Tipp: Halte DEINE besonderen Momente fest, egal ob es ein „fotografisch“ wertvolles Bild abgibt. Wichtig sind die konservierten Erinnerungen! Nicht jedes Foto muss einen Preis gewinnen.

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Auch wenn ich auf diesem Foto fürchterlich aussehe, ist es für mich ein gelungenes Bild. Es erinnert mich an eine schöne Vulkanwanderung und die lustige Begegnung mit dem Affen.

Tipp 9: Präsentiere deine Bilder!

Die grandiosesten Fotos sind wertlos, wenn sie auf der Festplatte versauern!

Mach dich also sofort nach dem Urlaub an die Auswahl und die Bearbeitung deiner Bilder, sonst wirst du es niemals anpacken!

✓  Erstelle eine kleine Präsentation der besten Urlaubsbilder

Entscheide gleich bei der ersten Durchsicht, welche Bilder gelöscht werden können und welche sich gut für eine Fotopräsentation eignen.

Zieh dir die Bilder auf einem Stick und nimm ihn mit zu Freunden, damit du deine Erlebnisse und Geschichten aus dem Urlaub gleich mit ein paar Bildern untermalen kannst.

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Verschiedene Wasserfälle aus Bali

✓ Häng dir die besten Bilder an die Wand

Wenn der Postbote klingelt und die neuen Urlaubsbilder liefert, freue ich mich immer wie ein kleines Kind!

Ich empfehle dir, in zwei bis drei hochwertige Bilderrahmen zu investieren, (z.B. Alu- oder Holzrahmen mit Passpartout). Du zahlst zwar erstmal etwas mehr für den Bilderrahmen, kannst die Motive später aber für wenig Geld auswechseln.

Deine besten Bilder schmücken nun dein Zuhause und erinnern dich immer an die schöne Zeit.

Wenn du dich satt gesehen hast, kannst du die Fotos nach deiner nächsten Reise einfach auswechseln!

Erstelle ein Fotobuch oder eine Fotobox

Für deine Fotopräsentation hast du ja bereits die besten Fotos ausgewählt. In wenigen Minuten hast du die Bilder bei einem Druckdienstleister hochgeladen und Fotoabzüge bestellt.

Die Bilder packst du nun in ein Fotoalbum oder eine Fotobox und hast so deine Erinnerungen immer greifbar.

✓  Erstelle einen eigenen Jahreskalender

Eine weitere schöne Idee ist auch ein selbst gemachter Jahreskalender mit den besten Fotomotiven des vergangenen Jahres.

Ein solcher Kalender ist doch das perfekte Weihnachtsgeschenk und wird deinen Liebsten mit Sicherheit viel Freude bereiten.

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Es wäre doch schade, wenn deine tollen Reisefotos auf der Festplatte oder deinem Smartphone versauern würden, oder nicht?

Deine Freunde werden Augen machen!

Mit frischen Ideen und etwas Vorbereitung wirst du beeindruckende Fotos auf deiner nächsten Reise machen.

Gerade zur Goldenen Stunde oder zur Blauen Stunde sind die Bedingungen optimal!

Also recherchiere die besten Spots, besuch sie im Sonnenauf- bzw. Im Sonnenuntergang und mach dir Gedanken über die Bildkomposition. So kann bei deinen Urlaubsfotos nichts schief gehen!

Interessierst du dich für mehr Tipps über das Fotografieren Lernen? Suchst du nach Fotoideen und Inspiration für neue Fotoprojekte? Dann besuch mich doch mal auf meinem kreativen Fotografie-Blog like-foto.de.

Ich freue mich auf dich!

Text und Fotos: Eike von like-foto.de

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2 Kommentare

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2 Kommentare

Manuel 19. November 2019 - 20:48

Hallo!

Aktuell bei „Empfehlenswerte Kompaktkameras: Sony Alpha 6000 Systemkamera oder Sony Alpha 6000 Systemkamera“ noch der Fehler, die richtige Verlinkung stimmt allerdings…

Gruß

Antworte Manuel
Melissa Schumacher 19. November 2019 - 20:55

Huhu Manuel, vielen Dank 🙂 Haben wir angepasst 😉

Antworte Melissa

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